NDR Info Nachrichtenarchiv
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Dresden: Die Hochwasserwelle auf der Elbe hat die sächsische Landeshauptstadt erreicht. Die Pegelstände stiegen auf 8 Meter 76. Das ist etwas niedriger, als die Behörden vorhergesagt hatten. Sie waren von einem Höchststand von etwa 9 Metern ausgegangen. Mehrere Stadtteile im Osten und Westen Dresdens stehen unter Wasser, die historische Altstadt blieb dagegen bislang verschont. Vermutlich wird das Wasser in den kommenden Tagen nur sehr langsam abfließen. Bundeskanzlerin Merkel machte sich am Nachmittag in Bitterfeld in Sachsen-Anhalt ein Bild von der Lage. Dort könnte es zu einem Wassereinbruch in die Innenstadt kommen, wo rund 10.000 Menschen leben. Auch in Halle ist die Lage weiterhin angespannt, obwohl der Pegelstand der Saale etwas zurückging. In Norddeutschland bereiten sich die Menschen auf die Ankunft der Flutwelle der Elbe vor.| 06.06.2013 18:15 Uhr
Berlin: Die Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen haben die Regierungskoalition aufgefordert, das jüngste Verfassungsurteil zum Ehegattensplitting zügig umzusetzen. Sie beantragten, über einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesrates bereits morgen im Parlament zu debattieren. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Oppermann sagte, wenn das Thema sofort auf die Tagesordnung komme, könne die Neuregelung noch vor der Bundestagswahl beschlossen werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte entschieden, dass homosexuelle Paare auch von den Steuervorteilen des Ehegattensplittings profitieren sollen. Die Bundesregierung muss die Steuergesetze nun rückwirkend zum 1. August 2001 korrigieren. Die CDU/CSU-Fraktion kommt morgen früh zu einer Sondersitzung zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.| 06.06.2013 18:15 Uhr
Berlin: Die Grünen machen sich für einen verbindlichen besseren Klimaschutz und höhere Abgaben auf den CO2-Ausstoß stark. Fraktionschef Trittin und seine Stellvertreterin Höhn stellten ihre Vorschläge für ein entsprechendes Gesetz vor. Es soll die Klimaziele für Deutschland erstmals verbindlich festschreiben, unter anderem eine Emissionssenkung von 40 Prozent bis 2020. Regelmäßige Kontrollen sollen Aufschluss über Fortschritte geben. Trittin begründete den Vorstoß auch mit Extremwetterlagen wie dem aktuellen Hochwasser. Deren Häufung sei auf die Erderwärmung zurückzuführen. Der schwarz-gelben Regierung warf er vor, Deutschland beim Klimaschutz vom Vorreiter zum Bremser gemacht zu haben.| 06.06.2013 18:15 Uhr
Wien: Österreich zieht seine UN-Soldaten von den Golan-Höhen im Grenzgebiet zwischen Israel und Syrien ab. Bundeskanzler Faymann begründete den Rückzug mit steigenden Risiken für die Soldaten. Angesichts der Kämpfe zwischen der syrischen Armee und Aufständischen sei die Gefährung auf ein inakzeptables Maß gestiegen. Österreich stellt mit 380 Soldaten etwa ein Drittel der UN-Truppe, die seit 1974 auf dem Golan die Einhaltung der Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Israel und Syrien überwacht.| 06.06.2013 18:15 Uhr
Rangun: Oppositionsführerin Auung San Suu Kyi will Präsidentin von Myanmar werden. Die Friedensnobelpreisträgerin kündigte an, bei der nächsten Wahl in zwei Jahren zu kandidieren. Es könnte die erste freie Abstimmung in dem asiatischen Land seit einem halben Jahrhundert werden. Suu Kyi war 15 Jahre lang vom Militärregime in Myanmar unter Hausarrest gestellt worden.| 06.06.2013 18:15 Uhr
Der Dax schließt bei 8.099 Punkten. Das ist ein Minus von 1,2 Prozent. Der Dow Jones aktuell: 14.932 Punkte. Minus 0,2 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 32 70 gehandelt.| 06.06.2013 18:15 Uhr