NDR Info Nachrichtenarchiv
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Deggendorf: In den Hochwassergebieten in Bayern und Sachsen-Anhalt ist keine Entspannung in Sicht. In Niederbayern hat die Donau mehrere Orte überflutet, stellenweise ragen nur noch die Hausdächer aus dem Wasser. An einer Stelle im Landkreis Deggendorf droht der Deich zu brechen. In Halle an der Saale bereiten die Behörden Evakuierungen vor. Sollte der Pegelstand weiter steigen, müssen etwa 30.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Bundesumweltminister Altmaier kündigte an, mögliche Versäumnisse in den Hochwassergebieten untersuchen zu lassen. Sobald das Wasser abgelaufen sei, müssten Fehler und Schwachstellen umfassend und transparent analysiert werden, sagte Altmaier in Berlin. Unter anderem solle überprüft werden, welche Maßnahmen nach dem Hochwasser von 2002 sich in der Praxis bewährt haben.| 06.06.2013 09:15 Uhr
Berlin: Das Hochwasser in Teilen Deutschlands ist auch Thema im Bundestag. Die Abgeordneten beraten über die Folgen der Überschwemmungen und Konsequenzen daraus. Weiteres Thema sind die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses zum Atommüll-Lager Gorleben. Die Vertreter von Koalition und Opposition hatten sich nicht auf einen gemeinsamen Abschlussbericht verständigen können. In einer Aktuellen Stunde geht es dann noch um die Wahlversprechen von Bundeskanzlerin Merkel. SPD und Grüne sehen in den Plänen hohe Belastungen für den Bundeshaushalt.| 06.06.2013 09:15 Uhr
Rangun: Die birmanische Oppositionsführerin Auung San Suu Kyi will Präsidentin des Landes werden. Sie werde kandidieren, sagte Suu Kyi bei einer Veranstaltung in der Hauptstadt Naypyidaw. Die Wahl findet in zwei Jahren statt. Sie könnte die erste freie Abstimmung in dem asiatischen Land seit einem halben Jahrhundert werden. Suu Kyi hatte bei den Nachwahlen zum Parlament im vergangenen Jahr ein Mandat errungen. Die Oppositionsführerin war 15 Jahre lang vom Militärregime in Birma unter Hausarrest gestellt worden.| 06.06.2013 09:15 Uhr
Washington: Die USA haben die Einnahme der syrischen Grenzstadt Kusseir durch die Truppen von Machthaber Assad verurteilt. Die Armee habe in Kusseir zahlreiche Zivilisten getötet und unvorstellbares Leid verursacht, sagte ein Sprecher von US-Präsident Obama. Die Rückeroberung der Stadt sei den Regierungstruppen nur deshalb gelungen, weil sie sich auf die Unterstützung der libanesischen Hisbollah-Miliz verlassen konnten. Die syrische Armee hatte die strategisch wichtige Stadt nach wochenlangen Kämpfen gestern eingenommen.| 06.06.2013 09:15 Uhr
Washington: Der Internationale Währungsfonds hat Fehler beim ersten Hilfspaket für Griechenland eingeräumt. Man habe im Jahr 2010 die Annahmen zur Entwicklung der griechischen Staatsschulden und zur Umsetzung von Reformen zu optimistisch gesehen, heißt es in einem IWF-Bericht. So sei bereits für das Jahr 2012 ein Wirtschaftswachstum erwartet worden. Tatsächlich befindet sich Griechenland noch immer in einer Rezession. Wann das Land auch finanziell wieder auf eigenen Füßen stehen kann, ist unklar.| 06.06.2013 09:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax steigt um 0,1 Prozent auf 8.201. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 0,9 Prozent niedriger bei 12.904. Der Euro wird mit einem Dollar 31 22 gehandelt.| 06.06.2013 09:15 Uhr