NDR Info Nachrichten vom 06.06.2013:

Hochwasser hält viele Regionen in Atem

Halle: Das Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland hält die Menschen weiter in Atem. In Halle in Sachsen-Anhalt bereiten die Behörden wegen des hohen Pegelstandes der Saale Evakuierungen vor. Betroffen sind etwa 30.000 Anwohner. Auch in Niederbayern mussten bereits mehrere tausend Menschen ihre Häuser verlassen. Einige Orte stehen unter Wasser, stellenweise sind nur noch die Dächer der Häuser zu sehen. In Norddeutschland rechnen vor allem die Orte entlang der Elbe mit steigenden Pegelständen. Tausende Helfer bereiten sich auf die kritische Phase vor, die am Wochenende erwartet wird. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind von heute an Tag und Nacht Deichwachen im Einsatz.| 06.06.2013 08:45 Uhr

FAO: Lebensmittel werden teurer

Peking: Weltweit müssen sich die Menschen in den kommenden zehn Jahren auf höhere Preise für Lebensmittel einstellen. Zu diesem Schluss kommen die Vereinten Nationen in ihrem neuesten Bericht über pflanzliche und tierische Agrarprodukte. Die Studie wurde heute in Peking vorgestellt. Demnach treiben das Bevölkerungs-Wachstum und höhere Einkommen die Lebensmittelpreise in die Höhe. Besonders betroffen davon seien die Entwicklungsländer. Dabei werde China mit seinen 1,3 Milliarden Menschen einen enorm großen Einfluss auf Produktion und Konsum von Agrarprodukten haben, so die Welternährungs-Organisation FAO.| 06.06.2013 08:45 Uhr

Entspannung auf der koreanischen Halbinsel?

Pjöngjang: Nordkorea bemüht sich anscheinend um eine Normalisierung der Beziehungen zum Süden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldet, hat die Führung in Pjöngjang der südkoreanischen Regierung Gespräche über die wirtschaftliche Zusammenarbeit angeboten. Dabei gehe es auch um die Wiedereröffnung des gemeinsam betriebenen Industrie-Komplexes Kaesong, der vor zwei Monaten von Nordkorea geschlossen worden war. In Keasong sind seit 2004 zahlreiche südkoreanische Firmen angesiedelt, die mehr als 50.000 Nordkoreanern Arbeit bieten. Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist seit Monaten angespannt.| 06.06.2013 08:45 Uhr

Drittes Todesopfer in der Türkei

Ankara: In der Türkei ist die Zahl der Toten im Zusammenhang mit den anhaltenden Demonstrationen auf drei gestiegen. Nach Angaben eines Ärzteverbandes erlag ein Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen, die er sich bei den Straßenschlachten zugezogen hatte. Insgesamt seien seit Beginn der Unruhen vor knapp einer Woche mehr als 4.000 Menschen verletzt worden. Die Polizei ging offenbar auch gestern wieder mit Gewalt gegen Demonstranten vor. Nach Medienberichten trieben Polizisten in der Hauptstadt Ankara tausende Teilnehmer einer Gewerkschaftskundgebung mit Tränengas und Wasserwerfern auseinander.| 06.06.2013 08:45 Uhr

Steuerfahnder half angeblich Uli Hoeneß

München: In der Steueraffäre des Präsidenten vom FC Bayern, Hoeneß, sind weitere Details bekannt geworden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat Hoeneß Anfang des Jahres bei der Formulierung seiner Selbstanzeige Hilfe von einem Steuerfahnder erhalten. Der Mann sei damals zwar nicht mehr regulär im Dienst gewesen, aber in Altersteilzeit und damit noch nicht pensioniert. Bei ihm handele es sich um einen ehemaligen Sachgebietsleiter der Steuerfahndung München, so das Blatt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hoeneß wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.| 06.06.2013 08:45 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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