NDR Info Nachrichtenarchiv
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Halle: Das Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland hält die Menschen weiter in Atem. In Halle in Sachsen-Anhalt bereiten die Behörden wegen des hohen Pegelstandes der Saale Evakuierungen vor. Betroffen sind etwa 30.000 Anwohner. In Niederbayern kämpfen die Menschen gegen Überflutungen durch die Donau. Mehrere Orte stehen unter Wasser, teilweise sind nur noch die Dächer der Häuser zu sehen. In Norddeutschland rechnen vor allem die Orte entlang der Elbe mit steigenden Pegelständen. Tausende Helfer bereiten sich auf die kritische Phase vor, die am Wochenende erwartet wird. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind von heute an Tag und Nacht Deichwachen im Einsatz. Das Hochwasser ist heute auch Thema im Bundestag. Die Abgeordneten wollen über die Folgen und Konsequenzen der Flut debattieren.| 06.06.2013 06:45 Uhr
Ankara: In der Türkei ist die Zahl der Toten im Zusammenhang mit den anhaltenden Demonstrationen auf drei gestiegen. Nach Angaben eines Ärzteverbandes erlag ein Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen, die er sich bei den Straßenschlachten zugezogen hatte. Insgesamt seien seit Beginn der Unruhen vor knapp einer Woche mehr als 4.000 Menschen verletzt worden. Die Polizei ging offenbar auch gestern wieder mit Gewalt gegen Demonstranten vor. Nach Medienberichten trieben Polizisten in der Hauptstadt Ankara tausende Teilnehmer einer Gewerkschaftskundgebung mit Tränengas und Wasserwerfern auseinander.| 06.06.2013 06:45 Uhr
Washington: Die USA haben die Einnahme der syrischen Grenzstadt Kusseir durch die Truppen von Machthaber Assad verurteilt. Die Armee habe in Kusseir zahlreiche Zivilisten getötet und unvorstellbares Leid verursacht, sagte ein Sprecher von US-Präsident Obama. Die Rückeroberung der Stadt sei den Regierungstruppen nur deshalb gelungen, weil sie sich auf die Unterstützung der libanesischen Hisbollah-Miliz verlassen konnten. Die syrische Armee hatte die strategisch wichtige Stadt nach wochenlangen Kämpfen gestern eingenommen.| 06.06.2013 06:45 Uhr
Berlin: Der Hauseigentümerverband Haus & Grund hat eine Klage gegen die geplante Mietpreisbremse angekündigt. Eine solche Regelung beschneide das Recht der Vermieter auf freie Preisgestaltung, sagte Verbandspräsident Kornemann der "Bild-Zeitung". Dagegen werde der Verband notfalls bis zum Verfassungsgericht juristisch vorgehen. Neben der SPD hatte vor wenigen Tagen auch die CDU erklärt, sie wolle eine Preisbremse bei Neuvermietungen in ihr Programm zur Bundestagswahl aufnehmen.| 06.06.2013 06:45 Uhr
München: In der Steueraffäre des Präsidenten vom FC Bayern, Hoeneß, sind weitere Details bekannt geworden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hat Hoeneß Anfang des Jahres bei der Formulierung seiner Selbstanzeige Hilfe von einem Steuerfahnder erhalten. Der Mann sei damals zwar nicht mehr regulär im Dienst gewesen, aber in Altersteilzeit und damit noch nicht pensioniert. Bei ihm handele es sich um einen ehemaligen Sachgebietsleiter der Steuerfahndung München, so das Blatt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hoeneß wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.| 06.06.2013 06:45 Uhr