NDR Info Nachrichtenarchiv
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Dresden: In Sachsen sorgt das Elbe-Hochwasser weiter für Alarmstimmung. Die Stadt Dresden kündigte weitere Evakuierungen für heute an. In einigen Straßenzügen wurde der Strom abgestellt. Auch in der sächsischen Schweiz kämpfen die Menschen gegen die verheerenden Überschwemmungen. In Pirna, Bad Schandau und Wehlen wurden mehrere tausend Einwohner in Sicherheit gebracht. In Halle erreichte die Saale heute früh den höchsten Wasserstand seit mehr als 400 Jahren. Teile der Altstadt drohen im Laufe des Tages in den Fluten zu versinken. Auch in Norddeutschland bereiten sich die Menschen auf das herannahende Elbe-Hochwasser vor. Nach Schätzungen der Behörden könnten die Pegelstände dort am Wochenende höher steigen als beim Jahrhunderthochwasser vor elf Jahren. In den bayerischen Überschwemmungs-Gebieten an der Donau entspannte sich die Lage dagegen etwas. In Passau haben die Aufräumarbeiten begonnen.| 05.06.2013 10:45 Uhr
Berlin: Der Verteidigungsausschuss des Bundestages beschäftigt sich zur Stunde mit dem gescheiterten Euro-Hawk-Projekt. Verteidigungsminister de Maizière hat dazu einen Untersuchungsbericht vorgelegt. Demnach hat der CDU-Politiker erst am 10. Mai von den Zulassungsproblemen der Drohne im europäischen Luftraum erfahren. Vier Tage später sei das Projekt abgebrochen worden. Zwei Staatssekretäre in dem Ministerium sollen dem Bericht zufolge aber schon deutlich früher von den Zulassungsproblemen und den steigenden Kosten gewusst haben. Hier werde der Februar 2012 genannt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Opposition wirft dem Minister vor, er habe die Öffentlichkeit getäuscht und Steuergelder verschwendet.| 05.06.2013 10:45 Uhr
Berlin: Der Bundeswehr-Einsatz vor der libanesischen Küste soll nach dem Willen der Bundesregierung um ein Jahr verlängert werden. Das Kabinett billigte einen entsprechenden Entwurf des Verteidigungs- und des Außenministeriums. Danach sollen sich künftig bis zu 300 Soldaten an der Mission im Mittelmeer beteiligen. Derzeit ist die Marine mit 180 Mann auf einer Korvette und einem Schnellboot im Einsatz. Sie sollen Waffenschmuggel durch die libanesische Hisbollah-Miliz unterbinden. Der Bundestag muss der Mandats-Verlängerung noch zustimmen.| 05.06.2013 10:45 Uhr
Ankara: In der Türkei ist die Polizei in der Nacht erneut gewaltsam gegen regierungskritische Demonstranten vorgegangen. Die Einsatzkräfte versuchten in Ankara und Istanbul, Kundgebungen mit Tränengas und Wasserwerfern aufzulösen. In beiden Städten demonstrierten hunderte Menschen vor den Büros von Ministerpräsident Erdogan. In Istanbul versammelten sich außerdem wieder zehntausende Regierungskritiker auf dem zentralen Taksim-Platz. In Izmir hat die Polizei einem Fernsehbericht zufolge mehr als 20 Menschen festgenommen, die über Twitter zum Protest aufgerufen hatten. Die Proteste gegen den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und seine islamisch-konservative Regierung hatten vor sechs Tagen begonnen. Auslöser war ein Bauvorhaben in einem Park in Istanbul.| 05.06.2013 10:45 Uhr
Moskau: Bei einem Feuer in der U-Bahn der russischen Hauptstadt sind mindestens 40 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Behörden war eine Hochspannungsleitung in Brand geraten. Etwa 4.500 Fahrgäste mussten in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Metro-Stationen unweit des Kreml waren betroffen und mussten vorübergehend gesperrt werden. Die U-Bahn in Moskau transportiert täglich neun Millionen Passagiere und gilt als Verkehrs-Hauptschlagader der russischen Hauptstadt.| 05.06.2013 10:45 Uhr