NDR Info Nachrichtenarchiv
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Dresden: In den Hochwassergebieten entlang der Elbe verschärft sich die Lage. In Dresden bereiten die Einsatzkräfte weitere Evakuierungen vor. Eine Sprecherin der Stadt sagte, fast 700 Menschen würden in den nächsten Stunden in Sicherheit gebracht. In einigen Straßenzügen wurde der Strom abgeschaltet. Der Pegelstand der Elbe ist inzwischen auf mehr als acht Meter gestiegen. Normal sind etwa zwei Meter. Experten gehen davon aus, dass der Scheitelpunkt morgen erreicht wird. In den bayerischen Hochwassergebieten hat sich die Lage dagegen leicht entspannt. In Regensburg sinkt der Wasserstand der Donau. Auch aus Passau wurde Entwarnung gegeben. Dort haben die Aufräumarbeiten begonnen.| 05.06.2013 06:15 Uhr
Berlin: Verteidigungsminister de Maizière legt heute einen Untersuchungsbericht zu dem gescheiterten Drohnen-Projekt „Euro Hawk“ vor. Er will dem Haushalts- und dem Verteidigungsausschuss des Bundestages erläutern, wie es dazu gekommen ist, dass das Rüstungsvorhaben gestoppt wurde. De Maizière hatte die Pläne für die Beschaffung der Aufklärungsdrohne im vergangenen Monat wegen massiver Probleme bei der Zulassung für den europäischen Luftraum fallen gelassen. Die Opposition wirft ihm vor, zu lange gezögert und damit hunderte Millionen Euro Steuergelder verschwendet zu haben. Medienberichten zufolge ist das Verteidigungsministerium bereits seit Anfang 2012 über die Schwierigkeiten bei der Zulassung informiert.| 05.06.2013 06:15 Uhr
Paris: Frankreich hat der syrischen Regierung vorgeworfen, gegen Aufständische das Nervengift Sarin eingesetzt zu haben. Der französische Außenminister Fabius sagte in einem Fernsehinterview, bei den untersuchten Proben handele es sich zweifelsfrei um Sarin. Damit lägen alle Optionen auf dem Tisch, einschließlich der militärischen. Großbritannien forderte eine umgehende Untersuchung der Vereinten Nationen in Syrien. Die USA verlangten dagegen weitere Beweise für die neuen Vorwürfe aus Frankreich. Präsident Obama hatte den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung als "rote Linie" für ein Eingreifen in den Bürgerkrieg bezeichnet.| 05.06.2013 06:15 Uhr
München: Im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht soll heute erneut der Angeklagte Carsten S. befragt werden. Der 33-Jährige hat zugegeben, dass er eine Pistole für die mutmaßlichen Rechtsterroristen besorgt hatte. Dabei handelt es sich nach Ansicht der Staatsanwaltschaft um die Waffe, mit der die Mitglieder des "Nationalsozialistischen Untergrunds" neun Geschäftsleute ausländischer Herkunft erschossen haben. Heute werden vermutlich vor allem die Verteidiger eines anderen Angeklagten Fragen stellen, der von Carsten S. beschuldigt wird, maßgeblich an der Beschaffung der Waffe beteiligt gewesen zu sein.| 05.06.2013 06:15 Uhr
Zur Börse: Der japanische Nikkei-Index liegt aktuell bei 13.500 Punkten. Das ist ein Minus von 0,3 Prozent. Die Schlusskurse in New York und Frankfurt: Der Dow Jones: 15.178 Punkte; minus 0,5 Prozent. und der Dax: 8.296 Punkte; plus 0,1 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 30 86 gehandelt.| 05.06.2013 06:15 Uhr