NDR Info Nachrichtenarchiv
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Passau: Bundeskanzlerin Merkel reist heute in die Hochwassergebiete, um sich vor Ort über die Lage zu informieren. Sie wird unter anderem in Bayern, Sachsen und Thüringen erwartet. Aus vielen Städten werden nach wie vor steigende Pegelstände gemeldet. Im sächsischen Meißen läuft inzwischen die Altstadt voll Wasser, Regensburg in Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen. Im großflächig überfluteten Passau geht der Pegelstand der Donau seit heute früh zwar langsam zurück. Von einer Entwarnung könne aber noch keine Rede sein, teilten die Behörden mit. In Sachsen-Anhalt und Brandenburg bereiten sich die Menschen ebenfalls auf Überflutungen vor.| 04.06.2013 08:45 Uhr
München: Vor dem Oberlandesgericht wird heute der NSU-Prozess fortgesetzt. Dabei wird voraussichtlich auch der erste Angeklagte aussagen. Die Anwälte des 33-jährigen Carsten S. haben angekündigt, dass ihr Mandant Angaben machen werde. Er soll den untergetauchten NSU-Terroristen die Pistole besorgt haben, mit der neun Geschäftsleute ausländischer Herkunft und eine Polizistin ermordet worden waren. Der Prozess vor dem Oberlandesgericht war während der Pfingstferien in Bayern für zwei Wochen unterbrochen gewesen. Hauptangeklagte ist die mutmaßliche Rechts-Terroristin Zschäpe. Sie verweigert bislang die Aussage.| 04.06.2013 08:45 Uhr
Berlin: In der Bundeshauptstadt wollen Landwirte aus ganz Europa heute erneut gegen niedrige Milchpreise protestieren. Geplant sind unter anderem ein Traktorkorso und ein Kuhauftrieb vor dem Kanzleramt. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter kritisierte, dass Molkereien nur noch rund 34 Cent für einen Liter Milch zahlten. Auf dem Weltmarkt liege der Preis jedoch bei 51 Cent je Liter. Nach dem Willen des Verbandes sollen die Bauern künftig selbst Einfluss auf die Milchquote nehmen können, um einen Überschuss zu verhindern. Bislang legt die EU die Produktionsmenge fest. Die Regelung läuft jedoch Ende 2014 aus.| 04.06.2013 08:45 Uhr
Peking: Am 24. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz hat China Gedenkfeiern verhindert. Polizisten versperrten den Zugang zu einem Friedhof, auf dem Opfer des Massakers begraben sind. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens patroullierten vermehrt Polizeiautos und uniformierte Beamte. Auf dem Tiananmen-Platz hatten Studierende, Menschenrechtsaktivisten und Arbeiter im Frühjahr 1989 für mehr Demokratie demonstriert. Die Regierung ließ die Kundgebungen blutig niederschlagen. Nach inoffiziellen Schätzungen wurden dabei 200 bis zu mehr als 3000 Menschen getötet. Die chinesischen Behörden unternehmen alljährlich große Anstrengungen, um eine öffentliche Diskussion über die Ereignisse zu verhindern.| 04.06.2013 08:45 Uhr
Brüssel : Die NATO-Verteidigungsminister beraten heute über Gefahren durch elektronische Angriffe aus dem Internet. Sie wollen gemeinsame Ziele erarbeiten, wie zum Beispiel militärische Datennetze geschützt werden können. Darüber hinaus soll geklärt werden, wie man Angriffe auf Stromnetze oder Bankdaten verhindern kann. US-Verteidigungsminister Hagel hatte am Wochenende China einer Vielzahl von Computerangriffen auf US-Einrichtungen beschuldigt. Die Minister werden Diplomaten zufolge auch über die Arbeit an einem neuen Bodenüberwachungssystem mit US-Drohnen vom Typ Global Hawk sprechen. Demnach hat der Stopp des deutschen Euro Hawk keine Auswirkungen auf das Nato-System.| 04.06.2013 08:45 Uhr