NDR Info Nachrichtenarchiv
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Chemnitz: Die vom Hochwasser betroffenen Menschen können bei der Regulierung ihrer Schäden auf Unterstützung durch den Bund hoffen. Innenminister Friedrich sagte bei einem Besuch in Chemnitz in Sachsen, es werde alles getan, um den Betroffenen ihre Lage zu erleichtern. Morgen reist Kanzlerin Merkel in die Hochwasser-Regionen, um sich persönlich ein Bild von der Situation zu machen. Die Lage in weiten Teilen Süd- und Ostdeutschlands ist unverändert kritisch. In zahlreichen Städten und Landkreisen in Bayern, Sachsen und Thüringen gilt Katastrophenalarm. Besonders dramatisch ist die Situation in Passau, wo der Pegelstand der Donau inzwischen die Marke von zwölf Meter 50 überschritten hat. Damit liegt er so hoch wie niemals zuvor.| 03.06.2013 17:15 Uhr
Istanbul: Bei den Protesten in der Türkei ist ein Demonstrant ums Leben gekommen. Der junge Mann wurde Ärzten zufolge von einem Auto erfasst, als er an der Blockade einer Brücke in Istanbul teilnahm. Die Demonstrationen richten sich unter anderem gegen den Führungsstil von Regierungschef Erdogan. Dieser wiederholte seine Vorwürfe, hinter den Protesten stünden extremistische Elemente. Kanzlerin Merkel ließ erklären, dass freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit ein grundlegendes Recht in einer Demokratie seien.| 03.06.2013 17:15 Uhr
Berlin: Trotz Kritik aus der eigenen Koaltion will Bundeskanzlerin Merkel Preissteigerungen in neuen Mietverträgen begrenzen. Sie spreche sich ausdrücklich für die Aufnahme einer Preisbremse in das Wahlprogramm der Union aus, sagte Merkel auf dem Deutschen Verbraucherschutztag. Es müsse dabei eine Variante gewählt werden, die den Neubau von Wohnungen nicht verhindere. Auch bei Bestandsmieten habe man eine Lösung gefunden, die Eigentümer und Mieter gleichermaßen zufrieden stellt, so Merkel. Die FDP lehnt die Pläne der CDU ab. Neumieten sollen nur noch einen bestimmten Prozentsatz über dem örtlichen Mietspiegel liegen dürfen.| 03.06.2013 17:15 Uhr
Genf: Fünf Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise warnt die Internationale Arbeitsorganisation ILO vor sozialen Unruhen in vielen Industriestaaten. Am stärksten sei die Gefahr in der Europäischen Union, warnt die UN-Sonderorganisation in ihrem Bericht. Maßgeblich schuld ist laut ILO die teils dramatische Sparpolitik mit steigender Arbeitslosigkeit als Folge. Zudem warnt die Organisation vor wachsender sozialer Ungleichheit. In 14 von 26 untersuchten Industrieländern sei die Kluft zwischen Armen und Reichen in den Jahren 2010 und 2011 größer geworden. In diesem Zusammenhang wird auch Deutschland kritisiert. Vor allem der Niedriglohnsektor in der Bundesrepublik befördere soziale Ungleichheiten.| 03.06.2013 17:15 Uhr
Berlin: Der Internationale Währungsfonds traut der deutschen Wirtschaft immer weniger Wachstum zu. In ihrem aktuellen Bericht korrigieren die IWF-Experten ihre Prognose nach unten. Sie rechnen demnach in diesem Jahr in Deutschland nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent. Vor zwei Monaten waren sie noch von einem Plus von 0,6 Prozent ausgegangen. Als Grund nannte der IWF vor allem die anhaltende Unsicherheit im Euro-Raum.| 03.06.2013 17:15 Uhr
Der Dax liegt bei 8.290 Punkten. Das ist ein Minus von 0,7 Prozent. Der Dow Jones: 15.144 Punkte; plus 0,2 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 30 16 gehandelt.| 03.06.2013 17:15 Uhr