NDR Info Nachrichtenarchiv
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Passau: In den Hochwassergebieten im Süden und Osten Deutschlands wird die Lage immer dramatischer. In Passau meldeten die Behörden einen neuen Rekord-Pegelstand von zwölf Meter 20. Die Innenstadt ist von Donau und Inn überflutet. Vielerorts in Bayern sowie in einigen Regionen in Sachsen und Thüringen gilt Katastrophenalarm. Die Bundesregierung hat den vom Hochwasser betroffenen Menschen inzwischen Hilfe bei der Bewältigung der Schäden zugesichert. Innenminister Friedrich sagte bei einem Besuch in Chemnitz, die Bevölkerung könne sich darauf verlassen, dass alles getan werde, um den Betroffenen die Situation zu erleichtern. Auch die EU-Kommission stellte finanzielle Hilfe in Aussicht.| 03.06.2013 14:45 Uhr
Eschede: 15 Jahre nach der ICE-Katastrophe in Niedersachsen hat die Deutsche Bahn sich für das Unglück entschuldigt. Bahn-Chef Grube sagte in einer Ansprache, sein Unternehmen bedauere die Geschehnisse zutiefst. Die Bahn entschuldige sich aus tiefstem Herzen für das entstandene Leid. Zuvor hatten Überlebende und Angehörige der Opfer des ICE-Unglücks gedacht. Viele Teilnehmer legten an der neu gestalteten Gedenkstätte Blumen nieder. Das Zugunglück in der Lüneburger Heide war das schwerste in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der ICE "Wilhelm Conrad Röntgen" war wegen eines defekten Radreifens entgleist und gegen eine Straßenbrücke geprallt. Einhundert und ein Mensch starben.| 03.06.2013 14:45 Uhr
Berlin: Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Schaar, hat die russische Forderung nach Übermittlung ausführlicher Fluggast-Informationen kritisiert. Dafür gebe es keine rechtliche Grundlage, betonte Schaar. Die Unternehmen kämen dadurch in die prekäre Situation, entweder gegen europäisches oder russisches Recht zu verstoßen. Fluggesellschaften sollen nach Medienberichten künftig persönliche Daten von Passagieren an russische Behörden übermitteln. Dies gelte für alle Airlines, die russisches Gebiet überfliegen oder dort landen oder starten.| 03.06.2013 14:45 Uhr
Berlin: Frauen und Männer über 50 Jahre haben einer Studie zufolge wenig Chancen, auf dem deutschen Arbeitsmarkt langfristig eine neue Beschäftigung zu finden. Das ist nach übereinstimmenden Medeinberichten das Ergebnis des Programms "Perspektive 50 plus" des Bundesarbeitsministeriums. Demnach hatte sich nur jeder Sechste der über 50-Jährigen länger als ein halbes Jahr in dem neuen Arbeitsverhältnis halten können. Dabei verfügten rund 60 Prozent der Teilnehmer des Programms über eine abgeschlossene Ausbildung, einen Meisterbrief oder ein Hochschuldiplom.| 03.06.2013 14:45 Uhr
Bad Hersfeld: Beim Internet-Versandhändler Amazon sind mehrere hundert Mitarbeiter in den Streik getreten. Sie folgten einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di. Demnach soll der Ausstand den ganzen Tag dauern. Betroffen sind die Versandlager im hessischen Bad Hersfeld und in Leipzig. Ver.di fordert, dass die Beschäftigten nach dem Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel bezahlt werden, Amazon orientiert sich nach eigenen Angaben an der Bezahlung in der Logistikbranche.| 03.06.2013 14:45 Uhr
Berlin: Der Prozess um den Tod von Jonny K. nach einer Prügelattacke wird neu aufgerollt Das kündigte der Vorsitzende Richter in der Verhandlung an. Grund ist demnach die Befangenheit eines Schöffen. Unter anderem soll er sich in einem Zeitungsinterview zum laufenden Verfahren gegen 6 junge Männer geäußert haben. Der Schöffe bestreitet dies allerdings. Der 20-jährige Jonny K. war im Oktober 2012 am Berliner Alexanderplatz so heftig geschlagen worden, dass er an seinen Verletzungen starb.| 03.06.2013 14:45 Uhr