NDR Info Nachrichtenarchiv
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München: Die Lage in den Hochwassergebieten im Süden und Osten Deutschlands hat sich zugespitzt. In mehreren Städten und Landkreisen in Sachsen, Thüringen und Bayern wurde Katastrophenalarm ausgerufen. In München richtete die Staatsregierung einen Krisenstab ein. Er soll am Mittag zum ersten Mal beraten. In Passau erreichte der Pegelstand der Donau inzwischen mehr als elf Meter. In Rosenheim musste ein weiterer Stadtteil evakuiert werden. Die Bundeswehr kam bereits in ersten Einsätzen in Berchtesgaden und Zwickau den örtlichen Behörden zur Hilfe. Auch der Zugverkehr in den betroffenen Bundesländern ist gestört. Problematisch ist die Lage ebenfalls in Tschechien und Österreich. Mehrere Menschen sind ums Leben gekommen.| 03.06.2013 09:15 Uhr
Brüssel: Die Europäische Union hat das gewaltsame Vorgehen der türkischen Polizei gegen Demonstranten verurteilt. EU-Außenbeauftragte Ashton sprach in einer Erklärung von einem unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt durch Polizisten. In mehreren türkischen Provinzen hat es Proteste gegen die Regierung Erdogan gegeben. In Istanbul setzte die Polizei in der vergangenen Nacht erneut Tränengas gegen die Demonstranten ein. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen. Ministerpräsident Erdogan räumte Fehler bei Polizeieinsätzen ein. Er wies aber Kritik zurück, seine Regierung habe einen zunehmend autoritären Führungsstil.| 03.06.2013 09:15 Uhr
Moskau: Fluggesellschaften müssen einem Medienbericht zufolge künftig persönliche Daten von Passagieren an russische Behörden übermitteln. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, gilt das für alle Gesellschaften, die russisches Gebiet überfliegen oder dort landen oder starten. Ein Sprecher von EU-Innenkommissarin Malmström sagte der Zeitung, Brüssel sei äußerst besorgt. Nach EU-Recht dürfen persönliche Daten von Passagieren nicht ohne Weiteres an Drittstaaten weitergegeben werden. Das Thema dürfte auch auf dem heute beginnenden EU-Russland-Gipfel in Jekaterinburg zur Sprache kommen.| 03.06.2013 09:15 Uhr
Eschede: In der niedersächsischen Stadt wird heute an das Zugunglück von 1998 erinnert. Zum 15. Jahrestag kommen Hinterbliebene, Überlebende, Helfer und Vertreter der Deutschen Bahn zunächst zum stillen Gedenken zusammen. Bahnchef Grube will sich in einer Ansprache offenbar entschuldigen. Auf NDR-Info sagte Heinrich Löwen, Sprecher der "Selbsthilfe Eschede", der Schritt sei gut, komme aber zu spät. Diese Geste der Versöhnung würde den Hinterbliebenen allerdings den Umgang mit dem Verlust leichter machen. Bei dem Zugunglück kamen 101 Menschen ums Leben. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt. Der ICE "Wilhelm Conrad Röntgen" war wegen eines gebrochenen Radreifens entgleist und gegen eine Straßenbrücke geprallt.| 03.06.2013 09:15 Uhr
Berlin: Das neue niederländische Königspaar kommt heute nach Deutschland. König Willem-Alexander und Königin Máxima werden von Bundespräsident Gauck mit militärischen Ehren empfangen. Auch ein Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel ist vorgesehen. Anschließend sind Gespräche mit niederländischen und deutschen Unternehmern in Wiesbaden und Stuttgart geplant.| 03.06.2013 09:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 0,5 Prozent auf 8.303. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 3,7 Prozent niedriger bei 13.262. Der Euro wird mit einem Dollar 30 27 gehandelt.| 03.06.2013 09:15 Uhr