NDR Info Nachrichtenarchiv
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München: In Bayern hat sich die Lage in den Überschwemmungsgebieten weiter verschärft. Nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes Bayern wurden an zahlreichen Messständen historische Höchstmarken überschritten. Besonders dramatisch ist die Lage in Passau. Dort wird erwartet, dass der Pegelstand der Donau bis zum Mittag auf mehr als zwölf Meter steigt. Das wären sieben Meter über Normal. Die historische Altstadt und Teile des Zentrums der Dreiflüssestadt sind bereits großflächig überspült. Angesichts der dramatischen Entwicklung hat die bayerische Staatsregierung einen Krisenstab eingerichtet. Zahlreiche Straßen und Autobahnen sind bereits gesperrt. In Oberbayern gilt ein Fahrverbot für LKW. Bahnreisende müssen sich auf massive Behinderungen einstellen.| 03.06.2013 06:15 Uhr
Prag: Die stark anschwellenden Flüsse in Mitteleuropa bedrohen auch die Nachbarstaaten Deutschlands. In Tschechien wurden mehr als zehn Millionen Euro Soforthilfe bereit gestellt und weitere 2.000 Soldaten in die Hochwassergebiete entsandt. Besonders stark betroffen ist die tschechische Hauptstadt Prag. Dort wurden mehrere U-Bahnstationen sowie die Karlsbrücke gesperrt. Auch in Österreich spitzt sich die Lage weiter zu. Dort und in Tschechien sind bislang vier Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben gekommen.| 03.06.2013 06:15 Uhr
Istanbul: In der Türkei halten die Proteste gegen die Regierung von Ministerpräsident Erdogan an. In der Millionenmetropole Istanbul ging die Polizei in der vergangenen Nacht erneut mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor. Medienberichten zufolge hatten sie mit einem Bagger und Lastwagen eine Absperrung durchbrochen, wurden aber kurz darauf von den Beamten gestoppt. Es gab mehrere Verletzte. Die Protestbewegung ist nicht auf Istanbul beschränkt, laut türkischem Innenministerium gab es Demonstrationen in 48 Provinzen. Ministerpräsident Erdogan räumte Fehler beim Polizeieinsatz ein, wies aber Kritik zurück, er habe einen zunehmend autoritären Führungsstil.| 03.06.2013 06:15 Uhr
Washington: Der mutmaßliche Informant der Enthüllungsplattform Wikileaks, Bradley Manning, muss sich von heute an vor Gericht verantworten. Dem 25-jährigen Obergefreiten wird unter anderem Unterstützung des Feindes vorgeworfen. Manning hat gestanden, während seiner Stationierung im Irak hunderttausende Dokumente aus einer Datenbank der Geheimdienste kopiert und Wikileaks zugespielt zu haben. Darunter waren Berichte aus US-Botschaften und geheime Informationen über die Kriege in Afghanistan und im Irak. Sollte Manning schuldig gesprochen werden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.| 03.06.2013 06:15 Uhr
Berlin: In der Euro-Hawk-Affäre drohen die Grünen Verteidigungsminister de Maizière mit einem Untersuchungsausschuss. Sie machen einen solchen Schritt abhängig von dem Bericht des Ministers am Mittwoch im Verteidigungsausschuss. Grünen-Spitzenkandidat Trittin sagte der „Süddeutschen Zeitung“, wenn de Maizière die Vorgänge um das Drohnen-Projekt nicht eindeutig aufkläre, müsse das Parlament dies mit einem Untersuchungsgremium tun. Die Opposition wirft dem CDU-Politiker vor, an dem Euro-Hawk-Vorhaben wider besseres Wissen festgehalten und damit hunderte Millionen Euro Steuergelder in den Sand gesetzt zu haben.| 03.06.2013 06:15 Uhr
Zur Börse: Der japanische Nikkei-Index liegt bei 13.423 Punkten. Das ist ein Minus von 2,6 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 30 11 gehandelt.| 03.06.2013 06:15 Uhr