NDR Info Nachrichtenarchiv
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Istanbul: In der Türkei ist es auch heute früh wieder zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Nach Medienberichten setzten die Sicherheitskräfte in Istanbul erneut Tränengas und Wasserwerfer ein. Bereits gestern hatte es dort Ausschreitungen gegeben. Menschenrechtlern zufolge gab es mehr als 100 Verletzte. Die Polizei bezifferte die Zahl dagegen auf 12. Berichte, wonach eine Frau ums Leben gekommen sein soll, wurden bislang nicht bestätigt. Zehntausende Menschen waren in Istanbul und anderen Städten auf die Straße gegangen, um gegen Polizeigewalt und gegen die Regierung von Ministerpräsident Erdogan zu protestieren. Auslöser war die gewaltsame Räumung eines Protestcamps in einem Istanbuler Park. Dort hatten Aktivisten versucht zu verhindern, dass Bäume für den Bau eines Einkaufszentrums gefällt werden.| 01.06.2013 13:00 Uhr
Bagdad: Im Irak ist der Mai der blutigste Monat seit fünf Jahren gewesen. Mehr als 1.000 Menschen kamen bei Anschlägen ums Leben, wie die Vereinten Nationen mitteilten. Die UNO forderte die irakische Regierung auf, sofort zu handeln, um das Blutvergießen zu beenden. Die jüngste Gewaltwelle ist vor allem auf die Rivalität zwischen Schiiten und der Minderheit der Suniten zurückzuführen.| 01.06.2013 13:00 Uhr
Washington: Der Internationale Währungsfonds hat eine weitere Hilfstranche in Höhe von 1,7 Milliarden Euro für das hoch verschuldete Griechenland freigegeben. Das teilte der IWF mit. Die Chefin der Organisation, Lagarde, sagte, Athen sei auf gutem Wege, sein Defizit in den Griff zu bekommen und die Ziele zu erreichen. Bislang hat der IWF 6,6 Milliarden Euro an Griechenland überwiesen. Der Währungsfonds, die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank hatten Athen im Frühjahr 2012 Hilfen von insgesamt 173 Milliarden Euro zugesagt. Im Gegenzug verpflichtete sich der hochverschuldete Staat zu drastischen Einsparungen und umfassenden Strukturreformen.| 01.06.2013 13:00 Uhr
München: Starke Regenfälle haben die Hochwasserlage in Bayern weiter verschärft. Die Stadt Passau bereitet sich auf Überschwemmungen vor, auch in Regensburg droht die Donau über die Ufer zu treten. Auf dem Main in Würzburg ist die Schifffahrt eingestellt. Bedrohlich gestiegen sind die Pegelstände der Flüsse ebenfalls in Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg. Meteorologen sagen für die Nacht ergiebige Niederschläge in Brandenburg voraus. Dann könnte auch dort Hochwasser-Gefahr drohen. In den niedersächsischen Hochwassergebieten sind die meisten Flüsse zuletzt nicht weiter angeschwollen. Die Behörden gehen dort von einer allmählichen Entspannung der Lage aus.| 01.06.2013 13:00 Uhr
Wolfsburg: In der niedersächsischen Stadt läuft ein "Fest der Demokratie" als Gegenveranstaltung zu einem angekündigten Aufmarsch von Neonazis. Organisiert wird das Fest von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden und Kirchen. Die Veranstalter erwarten bis zu 20.000 Teilnehmer. 3.000 Polizisten sind in Wolfsburg zusammengezogen, um ein Aufeinanderprallen von Rechtsextremen und links-autonomen Gruppen zu verhindern. Es gab bereits einige Festnahmen. Die Stadt hatte eine von der rechtsextremen NPD angemeldete Demonstration zunächst verboten. Das Verwaltungsgericht genehmigte die Kundgebung, beschränkte die Marschroute aber auf ein Gewerbegebiet nahe der Wolfsburger City.| 01.06.2013 13:00 Uhr
Berlin: Die meisten Telefon-Warteschleifen müssen künftig kostenlos sein. Die entsprechende Änderung des Telekommunikationsrechts ist heute in Kraft getreten. Bei Service-Nummern wie 0-180 oder 0-900 sind solche Warteschleifen nur noch erlaubt, wenn sie umsonst sind oder für den ganzen Anruf ohnehin ein Festpreis gilt. Außerdem müssen Anrufer sofort über die voraussichtliche Wartezeit informiert werden. Auch wenn man im Laufe eines Telefonats in eine Warteschleife weitergeleitet wird, dürfen keine Kosten anfallen. Bei Verstößen drohen Anbietern Bußgelder bis zu 100.000 Euro.| 01.06.2013 13:00 Uhr
Venedig: In der italienischen Stadt ist am Vormittag die 55. Kunst-Biennale eröffnet worden. Bis zum 24. August können Kunstinteressierte die Ausstellung besuchen. Die Veranstalter erwarten bis zu 500.000 Gäste. Die Biennale-Jury zeichnete von den 88 nationalen Pavillons den der Angolaner mit dem Goldenen Löwen für die beste Kunstpräsentation aus. Bei der letzten Biennale 2011 war der deutsche Beitrag über die Arbeiten des verstorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief ausgezeichnet worden.| 01.06.2013 13:00 Uhr
Das Wetter: Viele Wolken, gebietsweise aber auch sonnige Abschnitte. Dabei nach Osten Schauer, im Westen nur etwas Regen bei 11 bis 22 Grad. Morgen zunehmend freundlich mit längerem Sonnenschein, nur nach Vorpommern noch dichter bewölkt und zeitweise Regen. 12 bis 17 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag überwiegend heiter und meist trocken, 12 bis 17 Grad.| 01.06.2013 13:00 Uhr