NDR Info Nachrichtenarchiv
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Istanbul: In der türkischen Stadt haben sich Demonstranten bis in die Nacht hinein Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Bei den Ausschreitungen wurden nach Angaben der Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" mindestens 100 Menschen verletzt. Unbestätigten Berichten zufolge soll ein Mensch ums Leben gekommen sein. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor. In Istanbul und anderen Städten hatten zehntausende Menschen gegen Polizeigewalt und gegen die Regierung von Ministerpräsident Erdogan protestiert. Auslöser war die gewaltsame Räumung eines Protestcamps in einem Istanbuler Park. Dort hatten Aktivisten gegen die Rodung von Bäumen für den Bau eines Einkaufszentrums demonstriert.| 01.06.2013 07:45 Uhr
Washington: Der Internationale Währungsfonds hat eine weitere Hilfstranche in Höhe von 1,7 Milliarden Euro für das hoch verschuldete Griechenland freigegeben. Das teilte der IWF mit. Die Chefin der Organisation, Lagarde, sagte, Athen sei auf gutem Wege, sein Defizit in den Griff zu bekommen und die Ziele zu erreichen. Bislang hat der IWF 6,6 Milliarden Euro an Griechenland überwiesen. Der Währungsfonds, die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank hatten Athen im Frühjahr 2012 Hilfen von insgesamt 173 Milliarden Euro zugesagt.| 01.06.2013 07:45 Uhr
Hannover: In den niedersächsischen Hochwassergebieten gibt es noch keine Entwarnung. In den betroffenen Regionen sind zwar die meisten Pegelstände in den vergangenen Stunden nicht weiter gestiegen. Viele Flüsse führen aber noch immer sehr viel Wasser. Örtlich sind Dämme aufgeweicht, die Hilfskräfte bleiben in Bereitschaft. Kritischer ist die Situation in Thüringen und Bayern. Am Fluss Gera droht in der Nähe von Erfurt ein Deich zu brechen. Auf dem Main wurde wegen hoher Pegelstände der Schiffsverkehr weitgehend eingestellt. Im Alpenvorland werden auch für heute extreme Regenfälle erwartet. Die Behörden ordneten an, aus Stauseen Millionen Kubikmeter Wasser abzulassen, um Platz für die erwartete Flutwelle zu schaffen.| 01.06.2013 07:45 Uhr
Wolfsburg: In der niedersächsischen Stadt wollen heute Tausende aus Protest gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten auf die Straße gehen. Gewerkschaften, Vereine, Verbände und Kirchen haben ein "Fest der Demokratie" organisiert. Dazu werden bis zu 20.000 Teilnehmer erwartet. Die Stadt hatte eine von der rechtsextremen NPD angemeldete Demonstration zunächst verboten. Das Verwaltungsgericht genehmigte die Veranstaltung, beschränkte die Marschroute aber auf ein Gewerbegebiet nahe der Wolfsburger Innenstadt. Die Polizei will mit einem Großeinsatz verhindern, dass es zu Zusammenstößen mit gewaltbereiten Gegendemonstranten kommt.| 01.06.2013 07:45 Uhr
Essen: Im Ruhrgebiet kommen heute zum "Tag der Organspende" Organempfänger, Transplantationsorganisationen und prominente Unterstützer zusammen. In Essen sind unter anderem ein Gottesdienst und ein Bühnenprogramm geplant. Die Prominenten wollen dabei für die Organspende werben. Auch Bundesgesundheitsminister Bahr wird zu der zentralen Veranstaltung erwartet. Nach dem Transplantationsskandal war die Zahl der Organspenden 2012 auf den niedrigsten Stand seit 2002 gesunken. Insgesamt wurden etwa 3.500 Organe gespendet. Dem gegenüber stehen 12.000 Patienten, die auf ein Spenderorgan warten.| 01.06.2013 07:45 Uhr