NDR Info Nachrichtenarchiv
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Erfurt: Die Lage in den deutschen Hochwassergebieten hat sich vielerorts verschärft. In Thüringen und in Bayern wurden Krisenstäbe eingerichtet. Am Fluss Gera droht in der Nähe von Erfurt ein Deichbruch. Der Damm ist auf einer Länge von 290 Metern aufgeweicht und sehr durchlässig. Auch in Franken ist die Situation angespannt, die Schifffahrt auf dem Main steht wegen hoher Pegelstände weitgehend still. In Süd-Niedersachsen hat sich die Lage dagegen etwas entspannt. Zwar sind die Wasserstände im nördlichen Harzvorland wieder stark angestiegen, doch die befürchteten länger anhaltenden Regenfälle blieben aus. Bei den größeren Flüssen sei mit sinkenden Pegelständen zu rechnen, sagte ein Sprecher des Landesverbandes Wasserwirtschaft.| 01.06.2013 01:00 Uhr
Berlin: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar hat die geplante Gesetzesreform der schwarz-Gelben Koalition zur Einschränkung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast scharf kritisiert. Schaar warf Union und FDP im Gespräch mit NDR Info vor, die Novelle des Arzneimittelgesetzes sei intransparent. Zwar sollten alle Antibiotikaeinsätze in landwirtschaftlichen Betrieben in einer Datenbank dokumentiert werden. Die erfassten Daten würden jedoch nicht veröffentlicht und auch Strafverfolgungsbehörden hätten keinen Zugriff, so Schaar. Dadurch werde die Transparenz bei der Antibiotikavergabe in der Tiermast noch geringer als heute. In der kommenden Woche verhandeln Bund und Länder im Vermittlungsausschuss über die Gesetzes-Novelle.| 01.06.2013 01:00 Uhr
Berlin: Von heute an gilt das neue Telekommunikationsrecht, nach dem die meisten Telefon-Warteschleifen kostenlos sein müssen. Bei 0180er-Nummern oder 0-900er-Nummern sind sie nur noch erlaubt, wenn sie umsonst sind oder für den ganzen Anruf ohnehin ein Festpreis gilt. Auch bei Gratis-Nummern darf es weiter Warteschleifen geben, ebenso bei normalen Ortsvorwahlen - hierfür sind dann aber die üblichen Gebühren zu zahlen. Wenn ein Anrufer im Laufe des Telefonats weitergeleitet wird, muss die Warteschleife ebenso kostenlos sein. Bei Service-Nummern müssen Verbraucher zudem gleich zu Beginn informiert werden, wie lange die Schleife voraussichtlich dauern wird. Bei Verstößen drohen Anbietern Bußgelder bis zu 100.000 Euro.| 01.06.2013 01:00 Uhr
Berlin: Die Ergebnisse der aktuellen Volkszählung haben für einige Bundesländer Konsequenzen. Wie Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit mitteilte, muss die Hauptstadt für 2012 und 2013 jeweils 470 Millionen Euro in den Länderfinanzausgleich zurückzahlen. Die Finanzverwaltung des Senats schätzt zudem, dass Berlin mit einem Minus bei den Einnahmen von fast einer halben Milliarde Euro pro Jahr rechnen muss. Die Volkszählung hatte ergeben, dass in Berlin knapp 3,3 Millionen Menschen leben. Das sind rund 180.000 weniger als bislang angenommen. Insgesamt hat Deutschland laut Statistischem Bundesamt 80,2 Millionen Einwohner - 1,5 Millionen weniger als gedacht.| 01.06.2013 01:00 Uhr
Ankara: In mehreren türkischen Städten sind Zehntausende wegen der Räumung eines Protestcamps in einem Istanbuler Park auf die Straße gegangen. Die Demonstranten werfen der Polizei vor, mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen die Aktivisten vorgegangen zu sein. Zudem richteten sich die Proteste auch gegen Ministerpräsident Erdogan. Bei der Räumung des Camps sollen mindestens zwölf Menschen verletzt worden sein. In Istanbul setzte die Polizei am Abend erneut Tränengas gegen Demonstranten ein. Das Protestcamp war errichtet worden, um den Bau eines Einkaufszentrums und eines Wohngebäudes zu verhindern.| 01.06.2013 01:00 Uhr
Mexiko-Stadt: Bundesaußenminister Westerwelle wird heute auf seiner Amerika-Reise in Mexiko erwartet. In Mexiko-Stadt steht unter anderem ein Gespräch mit seinem Kollegen Meade auf dem Programm. Zudem wird es auch ein Treffen mit Vertretern der deutschen Wirtschaft geben. Am Nachmittag reist Westerwelle dann nach New York weiter. Dort wird am Montag bei den Vereinten Nationen ein neues internationales Abkommen mit Richtlinien für den Waffenhandel unterzeichnet.| 01.06.2013 01:00 Uhr
Das Wetter: Nach Südosten hin viele Wolken, von der Oder bis zur Harzregion Regen möglich. Auch an der Nordsee, westlich der Weser und zum Rhein hin im Verlauf Nieselregen. Tiefstwerte zwischen 13 Grad in Neubrandenburg, 11 Grad in Ostholstein und 8 Grad in der Eifel. Am Tage viele Wolken, vor allem nach Vorpommern hin Schauer und kurze Gewitter möglich. In Schleswig-Holstein gebietsweise sonnig, erst zum Nachmittag hin auch dort vereinzelt Schauer. Höchstwerte zwischen 11 Grad auf den Ostfriesischen Inseln, 18 Grad in Bonn und 23 Grad in Ostholstein. Die weiteren Aussichten: Morgen und am Montag viel Sonnenschein und überwiegend trocken bei 12 bis 18 Grad.| 01.06.2013 01:00 Uhr