NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: In Deutschland leben mit 80,2 Millionen Menschen deutlich weniger Einwohner als bislang gedacht. Das ist das Ergebnis der ersten Volkszählung seit mehr als 20 Jahren. Bisher waren die Statistiker von 81,7 Millionen Menschen ausgegangen. Den neuen Zahlen zufolge ist jeder fünfte Einwohner 65 Jahre und älter. Die unter-18-Jährigen machen demnach einen Anteil von knapp 16 Prozent aus. Als etwas überraschend bezeichnete das Bundesamt für Statistik auch die Zahl der hierzulande lebenden Ausländer. Mit knapp 6,2 Millionen fiel sie um 1,1 Millionen niedriger aus als bislang angenommen.| 31.05.2013 15:45 Uhr
Berlin: In der Hauptstadt hat Bundesumweltminister Altmaier ein Forum zur Suche nach einem atomaren Endlager gestartet. Auf der dreitägigen Veranstaltung will der CDU-Politiker mit Bürgern, Verbänden und Organisationen diskutieren. An dem Treffen nimmt auch die Deutsche Umwelthilfe teil. Geschäftsführer Spielmann warnte auf NDR Info vor einer Schauveranstaltung. Es müsse darum gehen, Antworten auf offene Fragen zu finden. Als Beispiel nannte Spielmann eine klare Regelung, die den Energie-Konzernen den Export von Atommüll untersagt. Nur so bleibe der Staat nicht erpressbar. Einige Anti-Atom- und Umweltverbände boykottieren das Forum bei Umweltminister Altmeier. Sie sind mit dem Suchverfahren nicht einverstanden.| 31.05.2013 15:45 Uhr
Berlin: Politiker von Regierung und Opposition haben Pläne von Bundeskanzlerin Merkel für das Unions-Wahlprogramm kritisiert. Unions-Fraktionsvize Fuchs sagte der "Welt", seine Partei könne nicht gegen Steuererhöhungen der Grünen wettern und selbst neue Ausgaben planen. SPD-Fraktionsvize Poß erklärte, die Kanzlerin versuche, sich den Wahlsieg zu erkaufen. Grünen-Fraktionschef Trittin kritisierte die Kanzlerin, weil sie Milliarden-Versprechen mache und nichts dazu sage, wie dies bezahlt werden solle. Merkel hatte mit Blick auf das Wahlprogramm unter anderem angekündigt, sie wolle das Kindergeld erhöhen und für Kinder einen höheren Steuer-Freibetrag einführen.| 31.05.2013 15:45 Uhr
Berlin: Die Bundesregierung hat die russischen Waffenlieferungen an Syrien kritisiert. Regierungssprecher Seibert sagte, Moskau sollte nicht weiter dazu beitragen, dass die Lage in Syrien eskaliere. Vielmehr müsse sie alles für eine friedliche und politische Lösung tun. Die russische Regierung will trotz der Einwände aus dem Westen an Waffenlieferungen nach Syrien festhalten. So sollen etwa zehn Kampfjets vom Typ MiG an das Assad-Regime geliefert werden. Russland hat Assad zudem mehrere Flugabwehrraketen zugesagt.| 31.05.2013 15:45 Uhr
Schwerin: In der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern ist der Grundstein für eines der größten Kaffeekapsel-Werke gelegt worden. An dem Festakt nahmen auch Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Sellering teil. Merkel dankte dem Konzern Nestlé für die Investition und die Schaffung von 450 Arbeitsplätzen. In dem Werk in Schwerin sollen von Mitte 2014 an zwei Milliarden Kaffeekapseln pro Jahr produziert werden. Verbraucherberater kritisieren die Kapseln als zu teuer und umweltschädigend.| 31.05.2013 15:45 Uhr
Port Louis: Der Fußball-Weltverband FIFA hat seinen Strafenkatalog bei rassistischen Verstößen verschärft. Spieler, Trainer oder Offizielle werden bei Vergehen künftig mit einer Mindestsperre von fünf Spielen belegt. Dies beschloss der FIFA-Kongress auf seiner Sitzung in Mauritius mit großer Mehrheit. Bei rassistischem Verhalten von Fans droht den entsprechenden Vereinen bei Erstverstößen eine Verwarnung, eine Geldstrafe oder ein Spiel ohne Zuschauer. In Wiederholungsfällen sieht die Regelung Punktabzüge, den Ausschluss aus einem Wettbewerb oder einen Zwangsabstieg vor.| 31.05.2013 15:45 Uhr