NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Deutschland hat weniger Einwohner als bislang gedacht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind es 80,2 Millionen Menschen. Das seien 1,5 Millionen weniger als bisher geschätzt. Die Statistiker berufen sich auf die Ergebnisse der Volkszählung im Jahr 2011. Knapp 6,2 Millionen Einwohner in der Bundesrepublik sind demnach Ausländer. Auch diese Zahl sei niedriger als bisher gedacht. Mit dem Zensus liegen erstmals genaue Einwohnerzahlen für das vereinigte Deutschland vor. Die Daten geben Aufschluss zur Bildung, Erwerbssituation und Migration. Dafür wurden mehrere Millionen Menschen befragt.| 31.05.2013 14:45 Uhr
Berlin: In der Hauptstadt hat Bundesumweltminister Altmaier ein Forum zur Suche nach einem atomaren Endlager gestartet. Auf der dreitägigen Veranstaltung will der CDU-Politiker mit Bürgern, Verbänden und Organsiationen diskutieren. An dem Treffen nimmt auch die Deutsche Umwelthilfe teil. Geschäftsführer Spielmann warnte auf NDR Info vor einer Schauveranstaltung. Es müsse darum gehen, Antworten auf offene Fragen zu finden. Als Beispiel nannte Spielmann eine klare Regelung, die den Energie-Konzernen den Export von Atommüll untersagt. Nur so bleibe der Staat nicht erpressbar. Einige Anti-Atom- und Umweltverbände boykottieren das Forum bei Umweltminister Altmeier. Sie sind mit dem Suchverfahren nicht einverstanden.| 31.05.2013 14:45 Uhr
Berlin: Politiker von Regierung und Opposition haben Pläne von Bundeskanzlerin Merkel für das Unions-Wahlprogramm kritisiert. Unions-Fraktionsvize Fuchs sagte der "Welt", seine Partei könne nicht gegen Steuererhöhungen der Grünen wettern und selbst neue Ausgaben planen. SPD-Fraktionsvize Poß erklärte, die Kanzlerin versuche, sich den Wahlsieg zu erkaufen. Grünen-Fraktionschef Trittin kritisierte die Kanzlerin, weil sie Milliarden-Versprechen mache und nichts dazu sage, wie dies bezahlt werden solle. Merkel hatte mit Blick auf das Wahlprogramm unter anderem angekündigt, sie wolle das Kindergeld erhöhen und für Kinder einen höheren Steuer-Freibetrag einführen.| 31.05.2013 14:45 Uhr
Berlin: Die Bundesregierung hat die russischen Waffenlieferungen an Syrien kritisiert. Regierungssprecher Seibert sagte, Moskau sollte nicht weiter dazu beitragen, dass die Lage in Syrien eskaliere. Vielmehr müsse sie alles für eine friedliche und politische Lösung tun. Die russische Regierung will trotz der Einwände aus dem Westen an Waffenlieferungen nach Syrien festhalten. So sollen etwa zehn Kampfjets vin Typ MiG an das Assad-Regime geliefert werden. Russland hat Assad zudem mehrere Flugabwehrraketen zugesagt.| 31.05.2013 14:45 Uhr
Luxemburg: Die Zahl der Arbeitslosen in den Euro-Ländern ist weiter gestiegen. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, waren im April in den 17 Euro-Staaten etwa 19,4 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. Das waren 95.000 mehr als im März. Die Arbeitslosenquote betrug rund zwölf Prozent. Besonders hart trifft die Krise auf dem Arbeitsmarkt weiterhin die südeuropäischen Länder. In Griechenland und Spanien war mehr als jeder Vierte ohne Job.| 31.05.2013 14:45 Uhr
Port Louis: Der Fußball-Weltverband FIFA hat seinen Strafenkatalog bei rassistischen Verstößen verschärft. Spieler, Trainer oder Offizielle werden bei Vergehen künftig mit einer Mindestsperre von fünf Spielen belegt. Dies beschloss der FIFA-Kongress auf seiner Sitzung in Mauritius mit großer Mehrheit. Bei rassistischem Verhalten von Fans droht den entsprechenden Vereinen bei Erstverstößen eine Verwarnung, eine Geldstrafe oder ein Spiel ohne Zuschauer. In Wiederholungsfällen sieht die Regelung Punktabzüge, den Ausschluss aus einem Wettbewerb oder einen Zwangsabstieg vor.| 31.05.2013 14:45 Uhr