NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: In Deutschland leben weniger Menschen als bislang angenommen. Wie das Statistische Bundesamt heute in der Hauptstadt mitteilte, sind in der Bundesrepublik 80,2 Millionen Einwohner registriert, 1,5 Millionen weniger als geschätzt. Das ergab die Auswertung der jüngsten Volkszählung aus dem Jahr 2011. Auch der Anteil der Ausländer in Deutschland fällt demnach geringer aus als gedacht. Nach Angaben der Statistiker stammten 6,2 Millionen Menschen aus dem Ausland, fast 1,1 Millionen weniger als angenommen. Ohne Überraschungen blieben die Resultate bei der Altersstruktur in Deutschland. 21 Prozent der Bevölkerung sind älter als 65 Jahre. Die unter-18-Jährigen machten einen Anteil von knapp 16 Prozent aus.| 31.05.2013 12:45 Uhr
Berlin: Bundesumweltminister Altmaier eröffnet heute ein dreitägiges Forum, auf dem er mit Bürgern über die geplante Suche nach einem Atommüll-Endlager diskutieren will. Der CDU-Politiker erhofft sich davon Anregungen für einen entsprechenden Gesetzentwurf. Mehrere Anti-Atom- und Umweltverbände haben angekündigt, die Veranstaltung zu boykottieren. Sie sind mit dem Suchverfahren nicht einverstanden. Grünen-Fraktionschef Trittin sagte auf NDR Info, er habe kein Verständnis für das Verhalten der Anti-Atomverbände. Schließlich fänden die Ergebnisse der Veranstaltung Eingang in den Gesetzgebungsprozess. Regierung und Opposition hatten sich erst kürzlich auf Eckpunkte geeinigt. Die Einzelheiten des Suchverfahrens müssen aber noch geklärt werden.| 31.05.2013 12:45 Uhr
Hamburg: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück will ein "Bündnis für bezahlbare Mietwohnungen" ins Leben rufen. Die Sozialdemokraten würden das Wohnen neu denken, sagte Steinbrück auf einer Veranstaltung in Hamburg. Das Bündnis solle Vorschläge für moderne Städte und bezahlbares Wohnen machen. So dürften Mieten bei bestehenden Verträgen künftig nicht mehr als 15 Prozent in vier Jahren steigen. Die Maklerkosten solle der bezahlen, wer den Vermittler bestellt, so Steinbrück.| 31.05.2013 12:45 Uhr
Berlin: Die Bundesregierung hat die deutsch-französische Forderung nach einem Vollzeit-Präsidenten für die Eurogruppe verteidigt. Ein solcher Posten könnte die Zusammenarbeit besser steuern, sagte Regierungssprecher Seibert. Der künftige Präsident solle intensive und koordinierende Aufgaben erfüllen. Es werde eine sehr anspruchsvolle Position sein. Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande hatten bei ihrem Treffen gestern vorgeschlagen, einen Vollzeitpräsidenten für die Eurogruppe zu berufen. Der jetzige Eurogruppenchef Dijsselbloem ist auch Finanzminister in den Niederlanden.| 31.05.2013 12:45 Uhr
Moskau: Russland wird nach eigenen Angaben demnächst mindestens zehn Kampfjets an die syrische Regierung liefern. Der Generaldirektor des Flugzeugherstellers MiG, Korotkow, sagte, eine Delegation aus Syrien handele derzeit in Moskau die Details aus. Mit der Lieferung der MiG 29-Jets werde ein Vertrag erfüllt. Beobachter in Moskau werteten die Vereinbarung mit Damaskus als Reaktion auf das Ende des EU-Waffenembargos gegen Syrien. Mehrere EU-Mitglieder hatten angekündigt, den Rebellen von August an Waffen zu liefern.| 31.05.2013 12:45 Uhr
Port Louis: Der Fußball-Weltverband FIFA hat seinen Strafenkatalog bei rassistischen Verstößen verschärft. Spieler, Trainer oder Offizielle werden bei Vergehen künftig mit einer Mindestsperre von fünf Spielen belegt. Dies beschloss der FIFA-Kongress auf seiner Sitzung in Mauritius mit großer Mehrheit. Bei rassistischem Verhalten von Fans droht den entsprechenden Vereinen bei Erstverstößen eine Verwarnung, eine Geldstrafe oder ein Spiel ohne Zuschauer. In Wiederholungsfällen sieht die Regelung Punktabzüge, den Ausschluss aus einem Wettbewerb oder einen Zwangsabstieg vor.| 31.05.2013 12:45 Uhr