NDR Info Nachrichten vom 31.05.2013:

Initiative gegen Arbeitslosigkeit in der EU

Paris: Deutschland und Frankreich wollen sich auf EU-Ebene für eine bessere wirtschaftspolitische Zusammenarbeit stark machen. Es gebe viele Probleme, denen mit neuen Mitteln und Wegen begegnet werden müsse, sagte Bundeskanzlerin Merkel nach einem Treffen mit dem französischen Staatspräsidenten Hollande. Zudem schlugen sie regelmäßigere Gipfeltreffen und einen hauptamtlichen Vollzeitpräsidenten der Eurogruppe vor. Derzeit wird die gemeinsame Währungszone vom niederländischen Finanzminister Dijsselbloem geführt. Merkel und Hollande bezeichneten zudem den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit junger Menschen in den EU-Mitgliedsstaaten als "größte soziale und politische Herausforderung". Die deutsch-französischen Vorschläge sollen bereits Ende Juni beim EU-Gipfel mit allen 27 Staats- und Regierungschef besprochen werden.| 31.05.2013 05:00 Uhr

Vorbereitungstreffen für Syrien-Konferenz

Genf: Die USA, Russland und die Vereinten Nationen treffen sich in der kommenden Woche in der Schweiz, um die internationale Friedenskonferenz für Syrien vorzubereiten. Das bestätigte ein Sprecher von UN-Generalsekretär Ban. Die USA und Russland wollen die Konferenz, an der die syrische Regierung und die Rebellen teilnehmen sollen, so schnell wie möglich organisieren. Ein Datum für diese Konferenz wurde bislang aber noch nicht festgelegt. Bundesaußenminister Westerwelle und sein kanadischer Kollege Baird hatten die syrische Opposition gestern aufgefordert, an der Konferenz teilzunehmen. Bei einem Treffen in Ottawa sagte Westerwelle, der beste Weg hin zu einem dauerhaften Frieden sei ein politischer Prozess. Der Syrien-Konflikt wird heute auch Thema beim Treffen von Westerwelle mit seinem Kollegen aus den Vereinigten Staaten, Kerry, in Washington sein.| 31.05.2013 05:00 Uhr

Altmaier eröffnet Bürger-Forum

Berlin: Bundesumweltminister Altmaier eröffnet heute ein dreitägiges Forum, auf dem er mit Bürgern über die bevorstehende Suche nach einem Endlager für Atomabfälle diskutieren will. Der CDU-Politiker erhofft sich davon Anregungen zum Entwurf des Endlagersuchgesetzes. Mehrere Anti-Atom- und Umweltverbände haben allerdings angekündigt, die Veranstaltung zu boykottieren. Sie sind mit dem Suchverfahren nicht einverstanden. Der Bundestag will Mitte Juni abschließend über den Gesetzentwurf beraten. Regierung und Opposition hatten sich grundsätzlich auf ein Suchverfahren geeinigt, ohne sich bislang auf die Details verständigt zu haben. Die Endlagersuche soll bis 2031 abgeschlossen sein.| 31.05.2013 05:00 Uhr

UN-Beratergremium legt Armuts-Bericht vor

New York: Ein Beratergremium der Vereinten Nationen, in dem auch der ehemalige Bundespräsident Köhler sitzt, hat heute Vorschläge zur Bekämpfung von extremer Armut vorgelegt. Das Gremium hatte monatelang an den Vorschlägen gearbeitet. Diese sehen unter anderem vor, die extreme Armut mit einem breiter gefächerten Wirtschaftssektor und besserem Klimaschutz zu bekämpfen. Der Bericht soll die Vereinten Nationen dabei unterstützen, die sogenannten Milleniums-Ziele aus dem Jahr 2000 fortzuschreiben. Diese beinhalten außerdem auch eine Grundschulbildung für alle Kinder oder die Gleichstellung der Geschlechter. UN-Generalsekretär Ban bezeichnete das heute vorgelegte Papier als "wichtigen Meilenstein".| 31.05.2013 05:00 Uhr

Streik bei Flussschiffen

Berlin: Im Schiffsverkehr auf Deutschlands Flüssen und Kanälen könnte es wegen eines vorbereiteten Streiks der Gewerkschaft verdi zu Behinderungen kommen. Die Arbeitnehmervertreter begründen das mit den erfolglosen Tarifverhandlungen für die etwa 12.500 Angestellten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Demnach kann es im Juni zu erheblichen Beeinträchtigungen von Wirtschaftsbetrieben entlang der Wasserwege kommen. Verdi fordert den Abschluss eines Tarifvertrags, mit dem die Angestellten beim bereits begonnen Umbau der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung sozial abgesichert werden sollen. Verdi befürchtet den Abbau von 2.500 Stellen.| 31.05.2013 05:00 Uhr

Nord-West-Wetter

Das Wetter: Es ist im Nordwesten locker bewölkt und meist trocken. Nach Südosten viele Wolken und aufkommender schauerartiger Regen, im südlichen Niedersachsen teils ergiebig mit Hochwasser- und Überflutungsgefahr. Tiefstwerte 13 Grad an der Grenze zu Polen bis 8 Grad in der Eifel. Am Tage wechselnde Bewölkung mit schauerartigem Regen, ganz vereinzelt auch Gewitter. Nach Nordwesten hin vermehrt Auflockerungen, in Nordseenähe meist trocken und längere Zeit Sonnenschein. Maximal 14 Grad auf den Ostfriesischen Inseln bis 23 Grad in Düsseldorf. Die weiteren Aussichten: Morgen viele Wolken und von Südosten her Schauer, im Norden zeitweise freundlich, maximal 13 bis 21 Grad. Am Sonntag meist wolkig und im Osten stellenweise Regen, nach Westen freundlicher, 12 bis 16 Grad.| 31.05.2013 05:00 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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