NDR Info Nachrichtenarchiv
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Paris: Deutschland und Frankreich machen sich gemeinsam dafür stark, dass die Eurogruppe einen hauptamtlichen Präsidenten bekommt. Ihre Initiative wollen der französische Staatschef Hollande und Kanzlerin Merkel beim nächsten Gipfeltreffen der Europäischen Union im Juni in Brüssel vorstellen. Merkel sagte nach einem Gespräch in Paris, die Länder der Eurogruppe müssten enger zusammenarbeiten und sich in der Wirtschaftspolitik besser abstimmen. Derzeit wird die gemeinsame Währungszone vom niederländischen Finanzminister Dijsselbloem geführt. Sowohl Merkel als auch Hollande hoben hervor, dass der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union Vorrang haben muss. Die Kanzlerin trat dafür ein, die im EU-Haushalt der Jahre 2014 bis 2020 dafür vorgesehenen sechs Milliarden Euro möglichst zügig auszugeben.| 31.05.2013 00:00 Uhr
Ottawa: Außenminister Westerwelle und sein kanadischer Kollege Baird haben die syrische Opposition aufgefordert, an der geplanten internationalen Syrien-Konferenz teilzunehmen. Bei einem Treffen in der kanadischen Hauptstadt sagte Westerwelle, der beste Weg hin zu einem dauerhaften Frieden sei ein politischer Prozess. Auch sein Kollege Baird rief beide Seiten auf, sich an den Verhandlungstisch zu setzen. Die USA und Russland wollen die Friedenskonferenz im nächsten Monat abhalten. Die syrische Regierung von Staatschef Assad hat bereits angekündigt, ohne Vorbedingungen teilzunehmen. Das wichtigste Oppositionsbündnis will allerdings nur anreisen, wenn Machthaber Assad zurücktritt. Der Staatschef hatte dagegen angekündigt, im kommenden Jahr für eine dritte Amtszeit zu kandidieren.| 31.05.2013 00:00 Uhr
Hamburg: Die USA planen und steuern die gezielte Tötung von Terrorverdächtigen in Afrika durch Drohnen offenbar von Deutschland aus. Das haben Recherchen des NDR-Magazins "Panorama" und der "Süddeutschen Zeitung" ergeben. Geplant und befehligt werden die Drohnenangriffe demnach von dem US-Oberkommando für Afrika in Stuttgart. Technisch durchgeführt würden die Aktionen vom Standort Ramstein in Rheinland-Pfalz aus. Bislang sollen im ostafrikanischen Somalia neun Drohnenangriffe unternommen worden sein, bei denen bis zu 29 Menschen ums Leben kamen. Die Bundesregierung erklärte auf Nachfrage, von deutschem Gebiet dürften keine völkerrechtswidrigen militärischen Aktionen gestartet werden. Man habe derzeit keine Anhaltspunkte, dass die US-Drohnenangriffe in der Bundesrepublik geplant oder von hier gesteuert werden.| 31.05.2013 00:00 Uhr
Brüssel: Die Länder des Schengen-Raums können in Ausnahmefällen wieder Grenzkontrollen einführen. Darauf verständigten sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, das Europaparlament und die EU-Kommission. Danach darf das Abkommen von Schengen, das unbeschränkte Reisefreiheit vorsieht, in bestimmten Fällen außer Kraft gesetzt werden. So können die nationalen Grenzen bis zu einer Dauer von zwei Jahren wieder überwacht werden, wenn besonders viele Einwanderer ins Land strömen.| 31.05.2013 00:00 Uhr
Hannover: In Niedersachsen ist eine Frau infolge des Hochwassers ums Leben gekommen. Sie hatte in der Nähe von Seelze eine überflutete Straße befahren, die gesperrt war. Ein Augenzeuge berichtete, die Frau habe aufgrund der Strömung die Kontrolle über ihr Fahrrad verloren und sei ins Wasser gestürzt. Trotz Rettungsversuchen starb sie im Krankenhaus.| 31.05.2013 00:00 Uhr
Berlin: Im Schiffsverkehr auf Deutschlands Flüssen und Kanälen könnte es wegen eines vorbereiteten Streiks der Gewerkschaft verdi zu Behinderungen kommen. Die Arbeitnehmervertreter begründen das mit den erfolglosen Tarifverhandlungen für die etwa 12.500 Angestellten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Demnach kann es im Juni zu erheblichen Beeinträchtigungen von Wirtschaftsbetrieben entlang der Wasserwege kommen. Verdi fordert den Abschluss eines Tarifvertrags, mit dem die Angestellten beim bereits begonnen Umbau der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung sozial abgesichert werden sollen. Verdi befürchtet den Abbau von 2.500 Stellen.| 31.05.2013 00:00 Uhr
Das Wetter Es ist wechselnd bewölkt, nach letzten Schauern oft längere Zeit trocken. Im Südosten aufkommender teils schauerartiger oder gewittriger Regen mit Hochwasser- und Überflutungsgefahr in Harz und Leinebergland. Tiefstwerte 13 bis 9 Grad. Am Tage im Südosten wolkig mit Schauern und Gewittern, in der Nordwesthälfte freundlicher, Höchstwerte 14 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonnabend im Norden teils freundlich, sonst wolkiger und von Südosten her Schauer, maximal 14 bis 21 Grad. Am Sonntag ganz im Westen freundlich, sonst wolkig und Regen bei maximal 12 bis 16 Grad.| 31.05.2013 00:00 Uhr