NDR Info Nachrichtenarchiv
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Paris: Die wirtschafts-politischen Empfehlungen der EU-Kommission haben in Frankreich Empörung ausgelöst. Der französische Präsident Hollande sagte, Brüssel solle seinem Land nicht diktieren, was es zu tun habe. Die Kommission könne bestenfalls auf seine Sanierung der öffentlichen Finanzen hinweisen. Welcher Weg dorthin der richtige sei, sage man selbst. Hollande kommt heute mit Bundeskanzlerin Merkel zusammen. Sie wollen mit Blick auf den bevorstehenden EU-Gipfel Ende Juni Vorschläge erarbeiten, mit denen die Eurokrise überwunden werden soll. Die EU-Kommission hatte Frankreich gestern zu umfassenden Reformen aufgefordert. So müssten die Arbeitskosten gesenkt und das Rentensystem neu geordnet werden.| 30.05.2013 09:45 Uhr
Damaskus: Die syrische Regierung will ohne Vorbedingungen zur geplanten Friedenskonferenz nach Genf reisen. Das sagte Außenminister Mualem in einem Fernsehinterview. Damaskus gehe mit guten Absichten in das Treffen. Ein Großteil der Oppositionsgruppen fordert dagegen, dass Machthaber Assad zurück tritt. Die Syrien - Konferenz findet voraussichtlich Mitte Juni in Genf statt. Die USA haben unterdessen die libanesische Hisbollah-Miliz aufgefordert, sich sofort aus Syrien zurückzuziehen. Das US-Außenministerium bezeichnete die Entwicklung als äußerst gefährlich. Kämpfer der Hisbollah beteiligen sich derzeit am Vormarsch der Regierungs-Armee auf die Stadt Kusseir. Die westsyrische Stadt soll inzwischen eingekesselt worden sein.| 30.05.2013 09:45 Uhr
Berlin: Bundespräsident Gauck reist heute nach Den Haag, um den Internationalen Strafgerichtshof zu besuchen. Anschließend ist er beim UN-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien und beim höchsten Gericht der Vereinten Nationen, dem Internationalen Gerichtshof, zu Gast. Sie haben ebenfalls ihren Sitz in Den Haag. Im Rahmen seines Besuchs wird der Bundespräsident auch mit Vertretern der Opfer von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen zusammentreffen. Gauck hatte in den vergangenen Monaten bereits internationale Organisationen in Genf und Straßburg besucht, um auf das Thema Menschenrechte hinzuweisen.| 30.05.2013 09:45 Uhr
Berlin: Bundesregierung und Prominente wollen heute eine Kampagne für mehr Organspender starten. Im Gesundheitsministerium werden am Mittag verschiedene Aktionen vorgestellt. Die Zahl der Organspenden war in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen. Beigetragen dazu hat der Skandal um Manipulationen bei der Organvergabe an mehreren Kliniken, unter anderem in Göttingen und München. Am Sonnabend findet bundesweit der Tag der Organspende statt.| 30.05.2013 09:45 Uhr
Sarstedt: Die Lage in den niedersächsischen Hochwassergebieten hat sich in der vergangenen Nacht etwas entspannt. Nach Angaben der Feuerwehr sind die ersten Pegelstände leicht gesunken. Es könne aber keine Entwarnung gegeben werden. Denn die Meteorologen sagen für die kommende Nacht weitere Regenfälle voraus. Dies könnte die Wasserstände in Niedersachsen erneut steigen lassen. Das Problem sei, dass die nassen Böden kein Wasser mehr aufnehmen können, sagte eine Behördensprecherin. Besonders kritisch ist die Lage in Sarstedt. Hier standen gestern hunderte Keller unter Wasser, Kanäle drohten die Straßen zu überschwemmen. Die Stadtverwaltung hat inzwischen weite Teile der Innenstadt für den Verkehr abgeriegelt.| 30.05.2013 09:45 Uhr
New York: Der Bürgermeister der amerikanischen Stadt, Bloomberg, ist offenbar einem Giftanschlag entgangen. Nach einem Medienbericht wurde ein Brief mit dem tödlichen Gift Ricin abgefangen. Ein weiterer Umschlag sei in einem Washingtoner Gebäude sichergestellt worden. Die amerikanische Bundespolizei FBI hat Ermittlungen aufgenommen.| 30.05.2013 09:45 Uhr