NDR Info Nachrichtenarchiv
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Washington: Die Vereinigten Staaten haben die libanesische Hisbollah-Miliz aufgefordert, sich sofort aus Syrien zurückzuziehen. Das US-Außenministerium bezeichnete den Einsatz der Hisbollah in dem Bürgerkriegsland als inakzeptabel. Die Entwicklung sei äußerst gefährlich. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen kam in Genf zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. In einer Erklärung verurteilte das UN-Gremium das Vorgehen der Hisbollah, die beim Vormarsch der syrischen Soldaten auf die Stadt Kusseir mitwirkt. Der Rat befürchtet, dass sich die humanitäre Lage dadurch noch weiter verschlimmert. Große Teile der Stadt Kusseir werden bereits von den Truppen des Machthabers Assad und von libanesischen Milizionären kontrolliert. Beobachter rechnen jetzt mit einem Angriff auf den Norden der Stadt, wo sich noch Aufständische verschanzt haben.| 30.05.2013 00:00 Uhr
Brüssel: Die EU-Kommission schlägt im Kampf gegen Schuldenkrise und Rezession einen neuen Kurs ein. Sie will sechs Euro-Staaten mehr Zeit zum Schuldenabbau lassen. Im Gegenzug sollen diese Länder über harte Reformen das Wachstum ankurbeln. Vor besonderen Herausforderungen dürften dabei Frankreich und Spanien stehen. Aber auch für Deutschland legte die EU-Kommission Empfehlungen vor. Sie zielen zu einem großen Teil darauf ab, die Konsumfreude der Bundesbürger anzukurbeln, und so dabei zu helfen, die schwachen Nachbarn aus der Krise zu ziehen. Die EU-Kommission rief die schwarz-gelbe Koalition auf, die Steuern für Geringverdiener zu senken, für stärker steigende Löhne zu sorgen und die Arbeitsmarktchancen für Frauen zu verbessern.| 30.05.2013 00:00 Uhr
Nürnberg: Erstmals in diesem Jahr ist die Zahl der Arbeitslosen wieder unter die Marke von drei Millionen gefallen. So sind in diesem Monat 2 Millionen 937-tausend Menschen ohne Job gewesen und damit 83-tausend weniger als im April. Allerdings fiel die übliche Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt schwächer aus als in den Vorjahren, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. BA-Chef Weise bezeichnete die Lage aber weiterhin als solide. Bundesarbeitsministerin von der Leyen sagte, viele Unternehmen hielten sich nach wie vor mit Neueinstellungen zurück, jedoch gebe es auch keine Entlassungswellen. Die Opposition sieht dagegen Krisensignale und verwies außerdem darauf, dass viele Menschen im Niedriglohnbereich tätig sind oder in anderen prekären Beschäftigungsfeldern.| 30.05.2013 00:00 Uhr
Berlin: Bei der Deutschen Bahn hat es in den vergangenen Wochen offenbar häufig Probleme mit manipulierten Fahrkarten-Automaten gegeben. Nach Angaben der Bundespolizei haben Diebe immer wieder Spalte, Schlitze und Öffnungen von Geräten mit Klebestreifen verschlossen, um die Automaten dann mit Gas zu befüllen. Anschließend hätten die Täter die Geräte gesprengt, um an das Geld zu gelangen. Jedoch habe die Sprengung häufig nicht funktioniert und so sei das Gas in den Automaten geblieben. Fahrgäste sollten daher unbedingt die Polizei rufen, wenn sie ein manipuliertes Gerät entdeckten, hieß es weiter. Es bestehe Explosionsgefahr.| 30.05.2013 00:00 Uhr
Köln: Der bisherige Moderator der Tagesthemen, Tom Buhrow, ist zum neuen Intendanten des Westdeutschen Rundfunks gewählt worden. Der WDR-Rundfunkrat stimmte mit großer Mehrheit für den Journalisten, der damit die Nachfolge von Monika Piel antritt. Die bisherige Intendantin hatte das Amt nach sechs Jahren aufgegeben.| 30.05.2013 00:00 Uhr
Zum Sport: Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr Testspiel gegen Ecuador gewonnen. Das DFB-Team setzte sich in Boca Raton in den USA mit 4 zu 2 durch. Die Tore für Deutschland schossen zweimal Podolski und zweimal Bender. In der Zweiten Bundesliga hat der MSV Duisburg keine Lizenz für die kommende Saison erhalten. Diese Entscheidung gab die Deutsche Fußball-Liga bekannt. Hintergrund ist die finanzielle Notsituation des Vereins. Nach der Entscheidung kam es zu Fan-Ausschreitungen am Duisburger Stadion. Es gab mehrere Festnahmen. Der MSV hat jetzt eine Woche Zeit, juristisch gegen die DFL-Entscheidung vorzugehen.| 30.05.2013 00:00 Uhr
Das Wetter: Es ist bewölkt. Gebietsweise Schauer oder Gewitter, zur Ostsee hin aufgelockert bewölkt und meist trocken. Tiefstwerte 12 bis 6 Grad. Am Tage verbreitet dicht bewölkt und regnerisch, an der Ostsee zeitweise sonnig. Temperaturen von 14 Grad im Norden Rügens bis 21 Grad in Niebüll. Die weiteren Aussichten: Am Freitag stark bewölkt mit Schauern und Gewittern, an den Küsten freundlicher bei 15 bis 23 Grad. Am Sonnabend in Ostseenähe freundlich, sonst bewölkt, im Süden Schauer möglich, 12 bis 22 Grad.| 30.05.2013 00:00 Uhr