NDR Info Nachrichtenarchiv
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Nürnberg; In Deutschland waren im Mai 2 Millionen 937.000 Arbeitslose registiert. Die Zahl sank im Vergleich zum Vormonat um 83.000 und damit erstmals seit Dezember 2102 wieder unter drei Millionen. Damit waren allerdings auch 82.000 Menschen mehr ohne Job als vor einem Jahr. BA-Chef Weise erklärte, der deutsche Arbeitsmarkt zeige sich insgesamt weiterhin in einer guten Grundverfassung und entwickele sich solide in dem schwierigen konjunkturellen Umfeld. Er räumte zugleich ein, dass die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr schwächer ausgefallen sei als in den vergangenen Jahren.| 29.05.2013 10:45 Uhr
Luxemburg: Im Streit um das sogenannte VW-Gesetz hat Deutschland offenbar einen Teilerfolg erzielt. Der Gutachter am Europäischen Gerichtshof empfahl die Klage der EU-Kommission abzuweisen. Das Urteil fällt in einigen Monaten. In den meisten Fällen folgen die Richter der Empfehlung des Gutachters. Bei einer Verurteilung müsste Deutschland eine Strafe von mehr als 60 Millionen Euro zahlen. Die EU-Kommission verlangt, eine Sonderregelung in dem VW-Gesetz abzuschaffen. Die sogenannte Sperrminorität ermöglicht dem Land Niedersachsen sich als Anteilseigner des Autobauers Volkswagen ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen zu sichern. Die EU-Kommission sieht darin europäisches Recht verletzt. Die Bundesrepublik steht dagegen auf dem Standpunkt, diese Regel sei vom Gericht nicht infrage gestellt worden.| 29.05.2013 10:45 Uhr
Montpellier: In Frankreich wird heute erstmals auf Grundlage des neuen Rechts eine gleichgeschlechtliche Ehe geschlossen. Im südfranzösischen Montpellier will sich ein homosexuelles Paar das Ja-Wort geben. Die Feier soll von Polizeikräften gesichert werden, da landesweite Proteste gegen das neue Gesetz zuletzt von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet waren. Die sogenannte Homo-Ehe war ein zentrales Wahlversprechen von Präsident Hollande. Das Gesetz ist in Frankreich vor allem wegen des Adoptionsrechts für homosexuelle Paare umstritten.| 29.05.2013 10:45 Uhr
Teheran: Vertreter aus rund 40 Staaten kommen heute zu Beratungen über den Syrien-Konflikt in der iranischen Hauptstadt zusammen. Der Iran gilt nach wie vor als einer der wichtigsten Verbündeten des Assad-Regimes. Das heutige Treffen soll nach Angaben aus Teheran zu einer politischen Lösung des Konflikts beitragen. Allerdings findet die Konferenz ohne Teilnehmer aus der Türkei und Katar statt. Auch andere Länder, die die Rebellen in Syrien unterstützen, bleiben fern, ebenso wie syrische Oppositionsgruppen. Die EU-Außenminister hatten gestern beschlossen, das Waffenembargo gegen Syrien nicht zu verlängern.| 29.05.2013 10:45 Uhr
Braunschweig: Nach starken Regenfällen sind die Feuerwehren in Teilen von Niedersachsen erneut im Dauereinsatz gewesen. Im Süden Braunschweigs mussten Keller ausgepumpt werden, da die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnte. Auch in Söhlde im Landkreis Hildesheim waren 100 Feuerwehrmänner im Einsatz, um Keller leerzupumpen. Weil Bahnübergänge zwischen Hildesheim und Braunschweig überflutet waren, wurde die Bahnstrecke gesperrt. Nach Angaben der Feuerwehr führen mehrere Flüsse immer noch Hochwasser. Eine Entspannung der Lage sei wegen weiterer angekündigter Regenfälle nicht in Sicht.| 29.05.2013 10:45 Uhr