NDR Info Nachrichten vom 27.05.2013:

Verzicht auf Nahrungsmittelspekulationen

Frankfurt am Main: Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen in Zukunft nicht mehr mit Nahrungsmitteln spekulieren. Das bestätigte eine Sprecherin der Dachorganisation, DZ Bank. Zuvor war ein Schreiben der Bank an die Verbraucherorganisation Foodwatch bekannt geworden. Darin erklärt die Dachorganisation der Volks- und Raiffeisenbanken, dass fast alle Produkte mit Agrarrohstoffen aus dem Wertpapierangebot für Privatkunden in diesem Jahr ausliefen. Nachfolgeprodukte solle es nicht geben. Foodwatch begrüßte die Entscheidung. Der Chef der Verbraucherorganisation, Bode, forderte andere Geldinstitute auf, dem Beispiel der DZ Bank zu folgen. Im Januar hatten die Deutsche Bank und die Allianz angekündigt, sich auch weiterhin an Finanzspekulationen mit Nahrungsmitteln zu beteiligen.| 27.05.2013 14:15 Uhr

EU berät Vorgehen im Syrien-Konflikt

Brüssel: Die EU-Außenminister beraten über die Lieferung von Waffen an die Aufständischen in Syrien.        Vor allem Frankreich und Großbritannien plädieren für einen solchen Schritt. Sie wollen die Rebellen im Kampf gegen das Assad-Regime unterstützen. Die meisten übrigen EU-Staaten lehnen Waffenlieferungen aber ab. Sie befürchten eine Eskalation des Konflikts. Das geltende Verbot von Waffenlieferungen läuft am Freitag aus. Es kann nur einstimmig verlängert werden. Sollte es keine Einigung geben, würden das Waffenembargo und die EU-Sanktionen gegen die syrische Regierung wegfallen.| 27.05.2013 14:15 Uhr

Ramsauer: Begeisterung für E-Autos muss her

Berlin: Bundesregierung und Autoindustrie beraten zur Stunde über das Thema Elektromobilität. Bei der Technologie gibt es derzeit noch viele Probleme. So sind Elektroautos wegen der hohen Batteriekosten deutlich teurer als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb. Außerdem gilt die Reichweite der Fahrzeuge als nicht zufriedenstellend. Bundesverkehrsminister Ramsauer warb zum Auftakt für die Technologie. Statt Skepsis sei Begeisterung notwendig. Die Bundesregierung will erreichen, dass bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs sind. Im vergangenen Jahr wurden nur knapp 3000 Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb neu zugelassen.| 27.05.2013 14:15 Uhr

Justiz ermittelt gegen Bundeswehr

Berlin: Der Bundeswehr droht neuer Ärger bei einem weiteren Beschaffungsvorhaben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt nach eigenenAngaben wegen Korruptions-Verdachts. Details nannte die Behörde nicht. Einem Zeitungsbericht vom Wochenende zufolge geht es dabei um die Beschaffung von mehreren Gewehrtypen. Im Fokus stünden ein General im Verteidigungsministerium und ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Ausrüstung und Informationstechnik in Koblenz. Sie hätten den Kauf der Gewehre befürwortet, obwohl bei Tests schwerwiegende Mängel festgestellt worden seien.| 27.05.2013 14:15 Uhr

EU verlängert EUPOL-Mission

Brüssel: Die Europäische Union hat ihre Unterstützung für die afghanische Polizei verlängert. Die EU beschloss, die EUPOL-Mission bis Ende kommenden Jahres fortzusetzen. Dafür werden knapp 110 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der Einsatz war im Jahr 2007 gestartet worden. Daran sind neben 200 Afghanen auch 350 Experten aus der EU und Kanada beteiligt.| 27.05.2013 14:15 Uhr

Kieler IfW nicht mehr Gutachter

Kiel: Das Institut für Weltwirtschaft gehört erstmals seit mehr als 60 Jahren nicht mehr zum Gutachter-Kreis für die Frühjahrs- und Herbst-Prognosen der Bundesregierung. Das IfW muss den Platz für das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin räumen. Die Verantwortlichen in Kiel wollen sich im Laufe des Tages zu der Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums äußern.| 27.05.2013 14:15 Uhr

Börse Kompakt

Zur Börse: Der Dax steigt um 0,7 Prozent auf 8.360. Der Euro wird mit einem Dollar 29 43 gehandelt.| 27.05.2013 14:15 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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