NDR Info Nachrichtenarchiv
Alle NDR Info Nachrichten zum Nachlesen. mehr
Brüssel: Die Außenminister der Europäischen Union beraten zur Stunde über die Lieferung von Waffen an die Aufständischen in Syrien. Vor allem Großbritannien und Frankreich sind für einen solchen Schritt, um die Rebellen im Kampf gegen das Assad-Regime zu unterstützen. Die meisten übrigen EU-Staaten lehnen Waffenlieferungen aber ab. Sie befürchten eine Eskalation des Konflikts. Das geltende Verbot von Waffenlieferungen läuft am Freitag aus. Es kann nur einstimmig verlängert werden. Falls sich die Außenminister nicht einigen, würden das Waffenembargo und die EU-Sanktionen gegen die syrische Regierung wegfallen.| 27.05.2013 13:00 Uhr
Berlin: Bundesregierung und Autoindustrie beraten zur Stunde über das Thema Elektromobilität. Bei der Technologie gibt es derzeit noch viele Probleme. So sind Elektroautos wegen der hohen Batteriekosten deutlich teurer als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb. Außerdem gilt die Reichweite der Fahrzeuge als nicht zufriedenstellend. Bundesverkehrsminister Ramsauer warb zum Auftakt für die Technologie. Statt Skepsis sei Begeisterung notwendig. Die Bundesregierung will erreichen, dass bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen unterwegs sind. Im vergangenen Jahr wurden nur knapp 3000 Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb neu zugelassen.| 27.05.2013 13:00 Uhr
Berlin: Die Türkische Gemeinde in Deutschland fordert einen höheren Migrantenanteil im öffentlichen Dienst. Der Verband legte dazu heute einen eigenen Gesetzentwurf vor. Der Bundesvorsitzende Kolat sagte, es gehe nicht um eine starre Quote, sondern darum, bestimmte Zielgrößen festzuschreiben. Der Verband fordert in dem Entwurf auch Änderungen im Aufenthaltsrecht. So sollen Zuwanderer, die vor der Einreise Deutsch lernen, schneller Aussicht auf eine Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung bekommen. Kolat will den Entwurf morgen beim Integrationsgipfel Kanzlerin Merkel übergeben.| 27.05.2013 13:00 Uhr
Frankfurt am Main: Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen in Zukunft nicht mehr mit Nahrungsmitteln spekulieren. Das bestätigte eine Sprecherin der Dachorganisation, DZ Bank. Zuvor war ein Schreiben der Bank an die Verbraucherorganisation Foodwatch bekannt geworden. Darin erklärt die Dachorganisation der Volks- und Raiffeisenbanken, dass fast alle Produkte mit Agrarrohstoffen aus dem Wertpapierangebot für Privatkunden in diesem Jahr ausliefen. Nachfolgeprodukte solle es nicht geben. Foodwatch begrüßte die Entscheidung. Der Chef der Verbraucherorganisation, Bode, forderte andere Geldinstitute auf, dem Beispiel der DZ Bank zu folgen. Im Januar hatten die Deutsche Bank und die Allianz angekündigt, sich auch weiterhin an Finanzspekulationen mit Nahrungsmitteln zu beteiligen.| 27.05.2013 13:00 Uhr
Kiel: Schleswig-Holsteins CDU-Chef Böge hat das Ergebnis der Kommunalwahl für seine Partei als zufriedenstellend bezeichnet. Ziel sei es gewesen, wieder stärkste Kraft zu werden, so Böge. Die Partei habe sich nach dem Führungswechsel im März schnell stabilisiert. Die CDU kam auf knapp 39 Prozent und verzeichnete damit ein leichtes Plus. Enttäuscht war dagegen Ministerpräsident Albig von der SPD. Wenn das ein Landtagswahlergebnis wäre, wäre seine Partei nicht zufrieden, so Albig. Die Sozialdemokraten legten zwar deutlich zu, kamen aber nur auf knapp 30 Prozent der Stimmen. Auch die Grünen gewannen und lagen bei knapp 14 Prozent. Die FDP und die Linke mussten dagegen deutliche Verluste hinnehmen.| 27.05.2013 13:00 Uhr
Hamburg: Die etwa 140.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Norden bekommen mehr Geld. Gewerkschaft und Arbeitgeber im Tarifbezirk Küste verständigten sich darauf, das Verhandlungsergebnis aus Bayern zu übernehmen. Danach erhalten die Beschäftigten von Juli an 3,4 Prozent mehr Lohn und ab Mai 2014 noch einmal 2,2 Prozent. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 20 Monaten. Der Tarifbezirk Küste umfasst die Bundesländer Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und das nordwestliche Niedersachsen.| 27.05.2013 13:00 Uhr
Berlin: Die deutsche Rüstungsindustrie hat im vergangenen Jahr so viele Kleinwaffen ins Ausland verkauft wie seit fast 15 Jahren nicht mehr. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken hervor. Insgesamt exportierten die Unternehmen demnach Kleinwaffen im Wert von gut 76 Millionen Euro. Damit lag der Wert doppelt so hoch wie im Jahr 2011. Die Ausfuhr von Maschinengewehren oder -Pistolen ist international besonders umstritten. Mit diesen Waffen werden mit Abstand die meisten Menschen getötet.| 27.05.2013 13:00 Uhr
Das Wetter: Gebietsweise Regen, örtlich heitere Abschnitte, in Vorpommern sonnig. Höchstwerte von 12 Grad auf Norderney, 16 in Hamburg bis 19 Grad an der Mecklenburgischen Seenplatte. Morgen anfangs freundlich, von Vorpommern über Schleswig-Holstein bis nach Niedersachsen Schauer, westlich der Weser trocken, 14 bis 20 Grad.| 27.05.2013 13:00 Uhr