NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Hochrangige Vertreter von Bundesregierung und Autoindustrie beraten zur Stunde erneut über das Thema Elektromobilität. Bei der Technologie gibt es derzeit noch viele Probleme. So sind Elektroautos wegen der hohen Batteriekosten deutlich teurer als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb, auch gilt ihre Reichweite als nicht zufriedenstellend. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen sehen, lehnt aber Kaufprämien ab. 2012 wurden nur knapp 3000 solcher Fahrzeuge neu zugelassen. Bundeswirtschaftsminister Rösler sagte der "Rheinischen Post", die Industrie müsse ihre Zusagen einhalten. Neue Fahrzeugmodelle mit elektrischem Antrieb müssten wie angekündigt zügig auf den Markt gebracht werden. Zudem müsse die Industrie die versprochenen 17 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben in Deutschland investieren, so der FDP-Politiker.| 27.05.2013 10:15 Uhr
Brüssel: Die Außenminister der Europäischen Union entscheiden heute, ob das Waffenembargo gegen Syrien aufgehoben wird. Großbritannien und Frankreich fordern, das noch bis Ende Mai geltende Lieferverbot gegenüber den Aufständischen zu lockern, um diese im Kampf gegen das Regime von Präsident Assad zu unterstützen. Fast alle anderen EU-Staaten sind aus Sorge vor einer weiteren Eskalation des Bürgerkriegs gegen Waffenlieferungen. In dem Konflikt wurden nach UN-Schätzungen bislang rund 80.000 Menschen getötet. Sollte den EU-Staaten keine Einigung gelingen, würden Ende der Woche sowohl das Waffenembargo als auch alle Wirtschaftssanktionen gegen Syrien ersatzlos auslaufen.| 27.05.2013 10:15 Uhr
Paris: Bei schweren Ausschreitungen nach einer Großdemonstration gegen die sogenannte Homo-Ehe sind in der französischen Hauptstadt fast 300 Menschen festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich Gegner der rechtlichen Gleichstellung homosexueller Paare stundenlange Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Sie griffen die Beamten mit Steinen, Eisenstangen und Rauchbomben an und riefen "Frankreich den Franzosen". Nach Angaben der Sicherheitskräfte gab es mehrere Leichtverletzte. Innenminister Valls machte rechtsextreme Gruppierungen für die Gewalt verantwortlich. Zuvor hatten zehntausende Menschen friedlich gegen die umstrittene Reform demonstriert. Das Gesetz räumt Homosexuellen neben dem Recht auf Eheschließung auch ein Adoptionsrecht ein.| 27.05.2013 10:15 Uhr
Kiel: Die CDU ist bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein stärkste Kraft geblieben. Die Christdemokraten legten im Vergleich zum Jahr 2008 leicht zu und kamen auf knapp 39 Prozent. SPD und Grüne verzeichneten deutliche Gewinne. Die Sozialdemokraten erreichten knapp 30 Prozent, die Grünen fast 14 Prozent. Die FDP musste dagegen starke Verluste hinnehmen. Für die Liberalen stimmten fünf Prozent, für die Linke sogar nur noch zweieinhalb Prozent. Der SSW kam auf knapp drei Prozent. Der neue CDU-Landeschef Böge äußerte sich erfreut. Die Partei habe sich nach dem Führungswechsel im März stabilisiert, so Böge. Ministerpräsident Albig von der SPD war dagegen enttäuscht. Wenn das ein Landtagswahlergebnis wäre, wäre seine Partei natürlich nicht zufrieden, so Albig.| 27.05.2013 10:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax steigt um 0,6 Prozent auf 8.358. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 3,2 Prozent niedriger bei 14.143. Der Euro wird mit einem Dollar 29 41 gehandelt.| 27.05.2013 10:15 Uhr