NDR Info Nachrichtenarchiv
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Kiel: Die CDU ist bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein stärkste Kraft geblieben. Die Christdemokraten legten im Vergleich zum Jahr 2008 leicht zu und kamen auf knapp 39 Prozent. SPD und Grüne verzeichneten deutliche Gewinne. Die Sozialdemokraten erreichten knapp 30 Prozent, die Grünen fast 14 Prozent. Die FDP musste dagegen starke Verluste hinnehmen. Für die Liberalen stimmten fünf Prozent, für die Linke sogar nur noch zweieinhalb Prozent. Der SSW kam auf knapp drei Prozent. Der neue CDU-Landeschef Böge äußerte sich erfreut. Die Partei habe sich nach dem Führungswechsel im März stabilisiert, so Böge. Ministerpräsident Albig von der SPD war dagegen enttäuscht. Wenn das ein Landtagswahlergebnis wäre, wäre seine Partei natürlich nicht zufrieden, so Albig.| 27.05.2013 09:15 Uhr
Berlin: Hochrangige Vertreter von Bundesregierung und Autoindustrie beraten heute erneut über das Thema Elektromobilität. Bei der Technologie gibt es derzeit noch viele Probleme. So sind Elektroautos wegen der hohen Batteriekosten deutlich teurer als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb, auch gilt ihre Reichweite als nicht zufriedenstellend. Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen sehen, lehnt aber Kaufprämien ab. 2012 wurden nur knapp 3000 solcher Fahrzeuge neu zugelassen. Bundeswirtschaftsminister Rösler sagte der "Rheinischen Post", die Industrie müsse ihre Zusagen einhalten. Neue Fahrzeugmodelle mit elektrischem Antrieb müssten wie angekündigt zügig auf den Markt gebracht werden. Zudem müsse die Industrie die versprochenen 17 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben in Deutschland investieren, so der FDP-Politiker.| 27.05.2013 09:15 Uhr
Paris: In der französischen Hauptstadt ist es nach einer Massenkundgebung gegen die Einführung der Homo-Ehe zu schweren Ausschreitungen gekommen. Hunderte Randalierer lieferten sich gestern Abend stundenlange Auseinandersetzungen mit der Polizei. Sie griffen die Beamten unter anderem mit Eisenstangen und Rauchbomben an und skandierten "Frankreich den Franzosen" und "Diktatur der Sozialisten". Fast 300 Menschen wurden festgenommen. Innenminister Valls machte rechtsextreme Gruppierungen für die Gewalt verantwortlich. Zuvor hatten zehntausende Menschen friedlich gegen die umstrittene Reform demonstriert, die homosexuellen Paaren das recht auf Eheschließung und Adoption einräumt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 4.500 Beamten im Einsatz.| 27.05.2013 09:15 Uhr
Brüssel: Die Außenminister der Europäischen Union wollen heute darüber entscheiden, ob das Waffenembargo gegen Syrien verlängert oder aufgehoben wird. Großbritannien und Frankreich fordern, das noch bis Ende Mai geltende Lieferverbot gegenüber den Aufständischen zu lockern, um diese im Kampf gegen die Führung von Präsident Assad zu unterstützen. Fast alle anderen EU-Staaten sind aus Sorge vor weiterer Eskalation des Bürgerkriegs gegen Waffenlieferungen. Diplomaten zufolge ist im Gespräch, das Embargo für einige Wochen bis nach der geplanten Syrien-Konferenz zu verlängern. In dem Konflikt wurden nach UN-Schätzungen bislang rund 80.000 Menschen getötet. Sollte den EU-Staaten keine Einigung gelingen, würden Ende der Woche sowohl das Waffenembargo als auch alle Wirtschaftssanktionen gegen Syrien ersatzlos enden.| 27.05.2013 09:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax steigt um 0,5 Prozent auf 8.347. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 3,2 Prozent niedriger bei 14.143. Der Euro wird mit einem Dollar 29 34 gehandelt.| 27.05.2013 09:15 Uhr