NDR Info Nachrichtenarchiv
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Paris: Gegen die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Lagarde, wird vorerst kein Anklageverfahren wegen Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel eingeleitet. Nach zweitägiger Vernehmung am französischen Gerichtshof gilt die 57-Jährige als verdächtige Zeugin. Damit liegen zwar Indizien für die Beteiligung an einer Straftat vor. Sie reichen aber nicht für eine formelle Anklage. Hintergrund der Ermittlungen sind staatliche Entschädigungszahlungen in Höhe von rund 400 Millionen Euro, die sich der Geschäftsmann Tapie 2007 in einem Schiedsgerichtsverfahren erstritten hatte. Nach Ansicht der Ermittler hätte Lagarde als damalige französische Finanzministerin die Zahlungen verhindern müssen.| 25.05.2013 09:15 Uhr
Stockholm: In der schwedischen Hauptstadt reißen die Krawalle nicht ab. In mehreren Stadtvierteln und Vororten brannten die sechste Nacht in Folge Autos. In der Stadt Örebro steckten Unbekannte eine Schule in Brand. Nach Angaben der Polizei ließ die Gewalt insgesamt aber etwas nach. Anders als in den vergangenen Nächten gingen Beamte gezielt gegen Randalierer vor. Etwa 30 Verdächtige wurden festgenommen. Die Krawalle hatten am vergangenen Wochenende im Stockholmer Vorort Husby begonnen. Dort leben viele Migranten und es herrschen große soziale Miss-Stände. Auslöser für die Randale war der Tod eines 69-jährigen Mannes, der bei einer Polizeiaktion ums Leben kam.| 25.05.2013 09:15 Uhr
Kabul: In der afghanischen Hauptstadt haben Taliban-Kämpfer ein Gebäude der Vereinten Nationen angegriffen. Nach dem Selbstmordanschlag kam es zu schweren Gefechten. Dabei starben nach offiziellen Angaben acht Menschen, darunter ein Polizist. Eine italienische UN-Mitarbeiterin wurde schwer verletzt. Die radikal-islamischen Taliban hatten Ende April eine Offensive in Afghanistan gestartet und neue Anschläge angekündigt. Ziel sollten unter anderem Militärflughäfen der NATO-geführten Truppen sowie diplomatische Einrichtungen sein.| 25.05.2013 09:15 Uhr
Berlin: Für Versicherte, die ihren Krankenkassenbeitrag nicht zahlen können, soll auch rückwirkend die geplante Reduzierung der Zinsen gelten. Der CDU-Gesundheitsexperte Spahn sagte der "Süddeutschen Zeitung", man wolle den Versicherten mit hohen Beitragsrückständen die Chance geben, aus der Beitragsspirale herauszukommen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Zinsen auf nicht gezahlte Krankenkassenbeiträge deutlich senken: Von bisher jährlich 60 auf künftig 12 Prozent. Bundesgesundheitsminister Bahr hatte nach dem Kabinettsbeschluss erklärt, schon bestehende Schulden blieben weiter mit dem alten Säumniszuschlag belegt. Der gesenkte Zinssatz gelte nur für neu hinzukommende Beitragsrückstände.| 25.05.2013 09:15 Uhr
Hamburg: Der SPD-Verteidigungsexperte Bartels hat die Forderung der Opposition bekräftigt, die Hintergünde der "Euro-Hawk"-Affäre schnell aufzuklären. Offenbar sei im Verteidigungsministerium einiges schief gelaufen, sagte Bartels auf NDR Info. So müsse geklärt werden, welche Informationen Verteidigungsminister De Mazière von seinem Staatssekretär Beemelmans erhalten habe und zu welchem Zeitpunkt. Verteidigungsminister de Maizière hatte gestern eine Mitverantwortung für die Millionenverluste beim Drohnenprojekt "Euro Hawk" eingestanden. Der CDU-Politiker kündigte an, den Bundestag künftig früher und regelmäßiger über Probleme bei Rüstungsprojekten zu informieren.| 25.05.2013 09:15 Uhr
London: Bayern München und Borussia Dortmund treffen am Abend im Champions League-Finale im Wembley-Stadion aufeinander. Die Bayern wollen nach zuletzt zwei verlorenen Endspielen in den Jahren 2010 und 2012 den Pokal gewinnen. Die Dortmunder könnten ihren zweiten Champions League-Sieg holen. In Deutschland werden hunderttausende Fans beim Public-Viewing dabei sein. Anpfiff ist um 20 Uhr 45.| 25.05.2013 09:15 Uhr