NDR Info Nachrichtenarchiv
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Paris: Gegen die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Lagarde,wird vorerst kein Anklageverfahren wegen Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel eingeleitet. Die 57-Jährige konnte nach einer zweitägigen Vernehmung das Gericht als sogenannte verdächtige Zeugin verlassen. Damit liegen zwar Indizien für die Beteiligung an einer Straftat vor. Sie reichen aber nicht für eine formelle Anklage. Hintergrund der Ermittlungen sind staatliche Entschädigungszahlungen in Höhe von rund 400 Millionen Euro, die sich der Geschäftsmann Tapie 2007 in einem Schiedsgerichtsverfahren erstritten hatte. Nach Ansicht der Ermittler hätte Lagarde als damalige französische Wirtschaftsministerin die Zahlungen verhindern müssen.| 25.05.2013 01:00 Uhr
Hannover: Zwischen Bund und Ländern droht ein Streit über die Kosten für noch ausstehende Atommülltransporte. Die Innenminister der Länder verständigten sich auf ihrer Frühjahrskonferenz, dass in Zukunft der Bund für diese Ausgaben aufkommen soll. Transport und Lagerung von Atommüll sei eine nationale Aufgabe, sagte der schleswig-holsteinische Innenminister Breitner. Der SPD-Politiker kündigte an, Schleswig-Holstein werde keine strahlenden Abfälle zwischenlagern, falls die Länder auf den Kosten für die Castor-Transporte sitzen blieben. Bundesinnenminister Friedrich lehnte den Vorstoß der Länder ab. Geeinigt haben sich Bund und Länder darauf, Informationen über V-Leute künftig intensiver auszutauschen. So soll ein zentrales Register die Daten der verdeckten Ermittler erfassen, damit nicht mehrere V-Leute auf den selben Fall angesetzt werden.| 25.05.2013 01:00 Uhr
Berlin: Der Grünen-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Trittin, hat die Deutsche Bahn zu mehr Kundenfreundlichkeit bei Zugverspätungen aufgefordert. Bahnkunden sollten künftig schon dann entschädigt werden, wenn der Zug 30 Minuten zu spät sein Ziel erreiche, sagte Trittin der "Rheinischen Post". Bislang zahlt die Bahn ihren Kunden erst ab einer Verspätung von einer Stunde einen Teil des Fahrpreises zurück. Trittin erklärte, es müsse Druck aufgebaut werden, damit Deutschland pünktlichere Züge bekomme. Als positives Beispiel nannte er die Schweiz.| 25.05.2013 01:00 Uhr
London: Nach der tödlichen Attacke auf einen Soldaten hat die britische Polizei zwei Frauen wieder auf freien Fuß gesetzt. Scotland Yard erklärte, es habe keine Anklagen gegen die beiden gegeben. Ein 29-jähriger Mann bleibe in Untersuchungshaft. Die drei waren vor zwei Tagen unter anderem wegen des Vorwurfs der Beihilfe zum Mord festgenommen und verhört worden. Die beiden Hauptverdächtigen liegen weiter im Krankenhaus. Die 22 und 28 Jahre alten Männer sollen den Soldaten mit einem Beil attackiert und dabei islamistische Parolen gerufen haben.| 25.05.2013 01:00 Uhr
Guatemala-Stadt: Die Behörden in Guatemala haben den früheren Präsidenten des Landes, Portillo, an die USA ausgeliefert. Der 61-Jährige wurde auf einem Luftwaffenstützpunkt an Bord eines Flugzeugs gebracht, das ihn nach New York flog. Portillo soll in seiner Amtszeit als Staatsoberhaupt zwischen 2000 und 2004 öffentliche Gelder in Höhe von 70 Millionen US-Dollar über Konten in Europa und den USA gewaschen und veruntreut haben. Im Falle einer Verurteilung drohen Portillo bis zu 20 Jahre Haft.| 25.05.2013 01:00 Uhr
Palma de Mallorca: Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf der spanischen Balearen-Insel sind drei der vier Insassen ums Leben gekommen. Nach Medienberichten ereignete sich das Unglück wenige Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Palma. Die Maschine sei in der Nähe eines Supermarktes auf freiem Feld abgestürzt. Die Ursachen des Unfalls sowie die Identität der Todesopfer sind noch unklar. Der Überlebende soll ein 22-jähriger Pilot aus Argentinien sein.| 25.05.2013 01:00 Uhr
Zum Sport: Der VfL Osnabrück hat seine Chance auf eine Rückkehr in die Zweite Fußball-Bundesliga gewahrt. Der Drittligist gewann das Relegations-Hinspiel gegen Dynamo Dresden im eigenen Stadion mit 1 zu 0. Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag statt.| 25.05.2013 01:00 Uhr
Das Wetter: In der Nacht wechselnd bewölkt, im Verlauf von Osten her dichte Wolken und Regen, Tiefstwerte zwischen 10 Grad in Greifswald und 0 Grad im Siegerland, örtlich Bodenfrost. Am Tag anfangs im westlichen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen noch etwas Sonne, später überall dichte Wolken und teils kräftiger Regen, in Mecklenburg-Vorpommern mit Gefahr lokaler Überflutungen. Höchstwerte 10 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag meist viele Wolken und anhaltender Regen bei 10 bis 18 Grad. Am Montag wolkig mit Auflockerungen und gebietsweise etwas Regen, 13 bis 17 Grad. Am Dienstag teils wolkig mit einzelnen Schauern, teils längere sonnige Abschnitte bei 14 bis 20 Grad.| 25.05.2013 01:00 Uhr