NDR Info Nachrichtenarchiv
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London: In der britischen Hauptstadt ist erneut der nationale Krisenstab zusammengetreten, um über das Attentat auf einen Soldaten zu beraten. Dabei wird es auch um die Sicherheitslage in London gehen. Die Wachen in den Kasernen sind bereits verstärkt worden. Die Polizei durchsuchte in der Hauptstadt und in der Grafschaft Lincolnshire mehrere Wohnungen. Gestern hatten in London zwei Männer einen Soldaten auf offener Straße erstochen. Einer Augenzeugin zufolge sagte einer von ihnen, er habe den Armeeangehörigen angegriffen, weil dieser Muslime im Irak und in Afghanistan getötet habe. Bei dem anschließenden Schusswechsel mit der Polizei wurden die beiden Täter verletzt.| 23.05.2013 12:45 Uhr
Leipzig: In der sächsischen Stadt hat der Festakt zum 150-jährigen Bestehen der SPD begonnen. Etwa 1.600 Gäste aus 80 Ländern sind eingeladen, unter ihnen der französische Staatspräsident Hollande und der britische Labour-Chef Miliband. Zur Eröffnung des Festaktes im Leipziger Gewandhaus sagte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Kraft, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität blieben auch in Zukunft Ziel und Aufgabe der SPD. Zudem müssten Programme und Konzepte immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Bundespräsident Gauck rief die Parteien in Deutschland auf, die zunehmenden Protestbewegungen von Bürgern als wichtige Bereicherung anzusehen. Die Bewegungen zeigten den Willen vieler Bürger zur Mitsprache. Davor sollten sich die Parteien nicht fürchten, sondern sie als ein Frühwarnsystem verstehen, forderte der Bundespräsident.| 23.05.2013 12:45 Uhr
Berlin: Greenpeace, der BUND und die Initiative "Ausgestrahlt" nehmen nicht an der vom Bundesumweltministerium geplanten Diskussionsrunde zum neuen Endlagersuchgesetz teil. Sie kritisieren das Gesetz. Es schließe betroffene Bürger aus und mache somit einen ehrlichen Neuanfang bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager unmöglich, heißt es. Die Diskussionsrunde ist Ende des Monats in Berlin geplant. Das Gesetzgebungsverfahren läuft bereits.| 23.05.2013 12:45 Uhr
Frankfurt am Main: Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Fitschen, hat öffentlich Fehler bei Geschäften in der Vergangenheit eingeräumt. Dadurch sei der Konzern materiell und in seinem Ruf belastet, sagte Fitschen auf der Hauptversammlung der Bank. Auch Co-Chef Jain erklärte, dass ein umfassender struktureller Wandel nötig sei, um das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Die Deutsche Bank sieht sich mit einer ganzen Reihe von Skandalen konfrontiert. Gegen Mitarbeiter des Konzerns laufen unter anderem Untersuchungen der Finanzaufsicht wegen der Verwicklung in die Manipulation international bedeutender Zinssätze.| 23.05.2013 12:45 Uhr
Brüssel: Das von der EU-Kommission geplante Verbot von Olivenöl-Kännchen auf Restaurant-Tischen kommt nicht. EU-Agrarkommissar Ciolos zog den Vorschlag für eine entsprechende EU-Verordnung heute zurück. Der Plan sei nicht ausreichend mit den Konsumentenstaaten besprochen worden, hieß es zur Begründung. Vor allem in den nördlichen EU-Staaten war heftige Kritik am geplanten Verbot von nachfüllbaren Ölkännchen in Lokalen geübt worden. In den Produzentenländern habe es viel Unterstützung gegeben, sagte der Kommissar. Die EU-Kommission hatte durchsetzen wollen, dass nur noch Einwegflaschen verwendet werden dürfen. So sollte sichergestellt werden, dass der Gast kein minderwertiges Olivenöl vorgesetzt bekomme.| 23.05.2013 12:45 Uhr