NDR Info Nachrichtenarchiv
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Hannover: Die Innenminister von Bund und Ländern treffen sich heute zu ihrer Frühjahrskonferenz. Im Fokus der dreitägigen Beratungen steht die Reform des Verfassungsschutzes. Vor allem der Einsatz von Informanten in der rechtsextremen Szene ist nach den zahlreichen Ermittlungspannen zur NSU-Mordserie umstritten. Die Innenminister arbeiten deshalb unter anderem an einheitlichen Standards für V-Leute. Bei der Konferenz geht es außerdem um die Forderung Bayerns, die Videoüberwachung im öffentlichen Raum auszuweiten und die Verschärfung der Promillegrenze für Radfahrer.| 22.05.2013 08:15 Uhr
Brüssel: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beraten heute über ein härteres Vorgehen gegen Steuerbetrug. Sie wollen das Bankgeheimnis für Bürger aus dem Ausland bis zum Jahresende abschaffen. Zuletzt hatten sich dagegen nur noch Österreich und Luxemburg zur Wehr gesetzt. Weiteres Thema des EU-Gipfels ist die Energiepolitik. Mehrere Mitgliedsstaaten sehen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Industrie bedroht, weil Strom und Gas immer teurer werden. Nun sollen Strategien entwickelt werden, wie man den Preisanstieg bremsen kann.| 22.05.2013 08:15 Uhr
Teheran: Der frühere iranische Präsident Rafsandschani darf bei der Präsidentenwahl im Juni nicht antreten. Das höchste Gremium des Landes, der Wächterrat, verweigerte ihm die Zulassung. Der 78-jährige Rafsandschani gilt als gemäßigt, er ist einer der härtesten Kritiker von Amtsinhaber Ahmadinedschad. Im Iran wird am 14. Juni ein neuer Präsident gewählt, Ahmadinedschad darf nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidieren.| 22.05.2013 08:15 Uhr
Oklahoma City: In der US-Stadt haben nach den schweren Verwüstungen durch einen Tornado die Aufräumarbeiten begonnen. Die Behörden rechnen nicht mehr damit, in den Trümmern Leichen oder Überlebende zu finden. Offenbar wird niemand mehr vermisst. Der Sturm hatte vorgestern in einem Vorort von Oklahoma City eine mehr als drei Kilometer breite Schneise geschlagen. Auch eine Grundschule wurde völlig zerstört. 24 Menschen kamen ums Leben, mehr als 200 wurden verletzt. Versicherungsexperten schätzen die Schäden, die der Tornado verursacht hat, auf sechs Milliarden US-Dollar.| 22.05.2013 08:15 Uhr
Berlin: Die amerikanische Kaffeehaus-Kette Starbucks hat in den vergangenen Jahren in Deutschland keine Körperschaftssteuer gezahlt. Das geht aus einem Antwortschreiben des Unternehmens auf eine Anfrage der Grünen hervor, das der "Rheinischen Post" vorliegt. Darin gibt Starbucks an, in den vergangenen drei Jahren keinen Gewinn erzielt zu haben. Nach deutschem Recht müsse die Kette deshalb keine Körperschaftssteuer zahlen. Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Andreae, sagte, es handele sich um die Steuergestaltung eines multinationalen Konzerns. Unternehmen wie Starbucks, Apple oder Google stehen seit längerem in der Kritik, durch Tricks Steuerzahlungen in Milliardenhöhe zu vermeiden.| 22.05.2013 08:15 Uhr
Zur Börse - die Schlusskurse in Tokio und New York: Der japanische Nikkei-Index liegt bei 15.627 Punkten. Das sind 1,6 Prozent mehr als gestern. Der Dow Jones: 15.388 Punkte; plus 0,3 Prozent. Der Dax im frühen Handel aktuell 8.464 Punkte. Das ist ein Minus von 0,1 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 29 09 gehandelt.| 22.05.2013 08:15 Uhr