NDR Info Nachrichtenarchiv
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Brüssel: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beraten heute über ein härteres Vorgehen gegen Steuerbetrug. Bis zum Jahresende wollen sie das Bankgeheimnis für Bürger aus dem Ausland abschaffen. Zuletzt waren noch Österreich und Luxemburg dagegen. EU-Kommissionspräsident Barroso will außerdem durchsetzen, dass die Regierungen bis 2015 einem automatischen Informationsaustausch über alle Arten von Einkommen zustimmen. Weiteres Thema des EU-Gipfels ist die Energiepolitik. Mehrere Mitgliedsstaaten sehen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Industrie bedroht, weil Strom und Gas immer teurer werden. Nun sollen Strategien entwickelt werden, wie man den Preisanstieg bremsen kann.| 22.05.2013 06:15 Uhr
Hannover: Die Innenminister von Bund und Ländern treffen sich heute zu ihrer Frühjahrskonferenz. Im Fokus der dreitägigen Beratungen steht die Reform des Verfassungsschutzes. Vor allem der Einsatz von Informanten in der rechtsextremen Szene ist nach den zahlreichen Ermittlungspannen zur NSU-Mordserie umstritten. Die Innenminister arbeiten deshalb unter anderem an einheitlichen Standards für V-Leute. Bei der Konferenz geht es außerdem um die Forderung Bayerns, die Videoüberwachung im öffentlichen Raum auszuweiten und die Verschärfung der Promillegrenze für Radfahrer.| 22.05.2013 06:15 Uhr
Oklahoma City: In der US-Stadt haben nach den schweren Verwüstungen durch einen Tornado die Aufräumarbeiten begonnen. Die Behörden rechnen nicht mehr damit, in den Trümmern Leichen oder Überlebende zu finden. Offenbar wird niemand mehr vermisst. Der Sturm hatte vorgestern in einem Vorort von Oklahoma City eine mehr als drei Kilometer breite Schneise geschlagen. Auch eine Grundschule wurde völlig zerstört. 24 Menschen kamen ums Leben, mehr als 200 wurden verletzt. Versicherungsexperten schätzen die Schäden, die der Tornado verursacht hat, auf sechs Milliarden US-Dollar.| 22.05.2013 06:15 Uhr
Teheran: Der frühere iranische Präsident Rafsandschani darf bei der Präsidentenwahl im Juni nicht antreten. Das höchste Gremium des Landes, der Wächterrat, verweigerte ihm die Zulassung. Der 78-jährige Rafsandschani gilt als gemäßigt, er ist einer der härtesten Kritiker von Amtsinhaber Ahmadinedschad. Im Iran wird am 14. Juni ein neuer Präsident gewählt, Ahmadinedschad darf nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidieren. Der Wächterrat ließ insgesamt acht Kandidaten zu. Vier von ihnen werden dem konservativen Lager zugerechnet, zwei dem Reform-Lager. Zwei gelten als unabhängig.| 22.05.2013 06:15 Uhr
Mülheim: In der nordrhein-westfälischen Stadt hat am Abend die Polizei verhindert, dass die verfeindeten Rockergruppen Hells Angels und Bandidos aufeinandertreffen. Nach Angaben eines Polizeisprechers waren mehrere Hundertschaften im Einsatz, 17 Personen seien in Gewahrsam genommen worden. In Mühlheim versuchen derzeit die Hells Angels, auf dem Gebiet der Bandidos Fuß zu fassen. Der Polizei lagen offenbar Informationen vor, dass Schlägereien geplant waren. Entsprechend massiv traten die Sicherheitskräfte auf.| 22.05.2013 06:15 Uhr
Zur Börse: Der japanische Nikkei-Index liegt aktuell bei 15.561 Punkten. Das ist ein Plus von 1,2 Prozent. Die Schlusskurse in New York und Frankfurt: Der Dow Jones: 15.388 Punkte; plus 0,3 Prozent. und der Dax: 8.472 Punkte; plus 0,2 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 29 15 gehandelt.| 22.05.2013 06:15 Uhr