NDR Info Nachrichten vom 21.05.2013:

Suche nach Tornado-Überlebenden

Washington: Rettungskräfte suchen nach dem verheerenden Tornado im Bundesstaat Oklahoma weiter nach Überlebenden. Sie werden dabei inzwischen von der Nationalgarde unterstützt, die Präsident Obama mobilisiert hatte. Der Tornado war in der vergangenen Nacht mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde über einen Vorort von Oklahoma City hinweggefegt. Die Gouverneurin des Bundestaates, Fallin, sagte, an einigen Stellen sei die Schneise der Verwüstung gut drei Kilometer breit. Unklar ist derzeit, wieviele Menschen ums Leben gekommen sind. Die Gerichtsmedizin spricht derzeit von 24 Toten. Zuvor war von 51 und sogar 91 Opfern die Rede.| 21.05.2013 19:45 Uhr

De Maizière weiter unter Druck

Berlin: Nach dem gescheiterten Drohnen-Projekt "Euro Hawk" gerät Verteidigungsminister de Maizière immer mehr unter Druck. Der Bundeswehrverband fordert schnellstmögliche Aufklärung von dem CDU-Politiker. Der Verbandsvorsitzende Kirsch sagte, "Euro Hawk" sei eine Geschichte von Versäumnissen und unerhörten Vorgängen. Kirsch brachte auch einen Untersuchungsausschuss ins Gespräch. Die Opposition wirft de Maizière vor, wichtige Dokumente zu dem Rüstungsprojekt zurückzuhalten. Das Verteidigungsministerium hatte als Grund für den Ausstieg aus dem Projekt zu hohe Kosten für die luftverkehrsrechtliche Zulassung angeführt. Der Verlust für den Steuerzahler beläuft sich auf mehr als eine halbe Milliarde Euro.| 21.05.2013 19:45 Uhr

Strengere Standards für Ölbohrungen in EU

Straßburg: In der Europäischen Union sollen künftig strengere Umweltschutzbestimmungen für Öl- und Gasbohrungen auf hoher See gelten. Das EU-Parlament verabschiedete eine Richtlinie über einheitliche Sicherheitsstandards. Unternehmen müssen künftig beweisen, dass sie Schäden, die sie anrichten, auch bezahlen können. Außerdem müssen sie Notfallpläne vorlegen, bevor sie eine Bohrlizenz bekommen. Eine Ölkatastrophe wie im Golf von Mexiko vor drei Jahren soll dadurch verhindert werden.| 21.05.2013 19:45 Uhr

Kunstspediteur wieder in Rendsburg

Rendsburg: Der monatelang in China festgehaltene Kunstspediteur aus Schlewig-Holstein ist wieder in Deutschland. Er landete mit einem Linienflugzeug in Hamburg und machte sich danach auf den Weg in seine Heimat Rendsburg. Der 32-jährige war vor 14 Monaten in Peking festgenommen worden. Er soll Kunstwerke beim Einführen nach China zu niedrig deklariert und auf diese Weise Steuern hinterzogen haben. Im August 2012 kam der Rendsburger auf Drängen der Bundesregierung frei, durfte China aber nicht verlassen. Heute ließ das Land ihn überraschend ausreisen.| 21.05.2013 19:45 Uhr

Gute Noten für europäische Badegewässer

Brüssel: Die Qualität der Badegewässer in Europa ist überwiegend gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Umweltagentur in ihrem jüngsten Bericht. Sie hat mehr als 22.000 Gewässer in den 27 Mitgliedsländern sowie in der Schweiz und Kroatien geprüft. Als "hervorragend" stuft die Agentur die Qualität des Wassers an den Stränden von Zypern, Malta, Kroatien und Griechenland ein. Auch Deutschland erhält gute Noten. Von rund 2.300 getesteten Gewässern hierzulande fielen nur 18 durch.| 21.05.2013 19:45 Uhr

Wettervorhersage

Das Wetter Nachts meist bewölkt, örtlich mit starkem Regen. Tiefstwerte zwischen 12 Grad auf Usedom und 8 Grad in Ostfriesland, bei schwachem bis mäßigem Wind. An der Nordsee teilweise mit stürmischen Böen. Morgen viele Wolken, örtlich Regen und nur vereinzelt Sonnenschein. Höchstwerte bei 10 bis 14 Grad, mit mäßigem bis starkem Wind. Am Donnerstag Wechsel aus Sonne und Wolken, örtlich Schauer, vereinzelt Gewitter. 9 bis 15 Grad.| 21.05.2013 19:45 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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