NDR Info Nachrichtenarchiv
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Washington: US-Präsident Obama hat den Überlebenden der Tornado-Katastrophe im Bundesstaat Oklahoma sein Mitgefühl ausgesprochen und den Helfern gedankt. Die Menschen in der betroffenen Region würden jede erdenkliche Hilfe bekommen, versprach Obama. Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde und Einsatzkräfte aus anderen Bundesstaaten seien unterwegs nach Oklahoma. Laut Obama sind das Ausmaß der Zerstörung und die genaue Opferzahl noch unklar. Die Suche nach Vermissten dauert an. Der Tornado hatte in der vergangenen Nacht einen Vorort von Oklahoma-City verwüstet.| 21.05.2013 17:45 Uhr
Berlin. Der Deutsche Bundeswehrverband hat einen Untersuchungsausschuss zum gescheiterten Drohnenprojekt "Euro Hawk" vorgeschlagen. Verbandschef Kirsch sagte, dabei gehe es nicht vorrangig darum, einen Schuldigen zu ermitteln. Ein Untersuchungsausschuss könne aber helfen, derartige Katastrophen zu verhindern. Von Bundesverteidigungsminister de Maizère forderte der Chef des Bundeswehrverbands schnellstmögliche Aufklärung. Das Drohnenprojekt "Euro Hawk" sei eine Geschichte von Versäumnissen und unerhörten Vorgängen. Er wage zu bezweifeln, dass de Maizière bis zur nächsten Sitzung des Verteidigungsausschusses Zeit habe, die vielen Fragen zu beantworten. Das Drohnenprojekt "Euro Hawk" war wegen Zulassungsproblemen abgebrochen worden, für die Steuerzahler liegt der Schaden bei mehr als einer halben Milliarde Euro.| 21.05.2013 17:45 Uhr
Straßburg : In der Europäischen Union sollen künftig strengere Umweltschutzbestimmungen für Öl- und Gasbohrungen auf hoher See gelten. Das EU-Parlament verabschiedete heute eine Richtlinie über einheitliche Sicherheitsstandards. Eine Ölkatastrophe wie im Golf von Mexiko vor drei Jahren soll damit verhindert werden. Wichtigster Punkt ist die Verantwortung der Unternehmen. Sie müssen beweisen, dass sie Schäden, die sie anrichten, auch bezahlen können. Notfallpläne sollen sicherstellen, dass die Einsatzkräfte schnell reagieren können. Nach Kommissionsangaben stehen in der Nordsee rund 400 Ölförderanlagen, in EU-Gewässern im Mittelmeer 100 Plattformen.| 21.05.2013 17:45 Uhr
Washington: Der US-Elektronikkonzern Apple hat den Vorwurf der Steuertrickserei zurückgewiesen. Vor einer Anhörung von Konzernchef Tim Cook im Senat erklärte Apple, das Unternehmen zahle eine große Summe an Steuern in den USA. Im vergangenen Jahr habe sich diese Summe auf fast sechs Milliarden Dollar belaufen. Zudem betonte der Konzern, dass keine Gelder Niedrig-Steuer-Ländern gehortet werde. Der US-Senat hatte gestern Auszüge aus einem Bericht veröffentlicht, wonach Apple ein komplexes Geflecht aus vielfach im Ausland angesiedelten Firmen nutze, um Steuern zu sparen.| 21.05.2013 17:45 Uhr
Brüssel: Die Qualität der Badegewässer in Europa ist überwiegend gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Umweltagentur in ihrem jüngsten Bericht. Sie hat mehr als 22.000 Gewässer in den 27 Mitgliedsländern sowie in der Schweiz und Kroatien geprüft. Als "hervorragend" stuft die Agentur die Qualität des Wassers an den Stränden von Zypern, Malta, Kroatien und Griechenland ein. Auch Deutschland erhält gute Noten. Von rund 2.300 getesteten Gewässern hierzulande fielen nur 18 durch. Am schlechtesten fällt die Bewertung für Belgien aus. Dort verfehlten 13 Prozent der Badestellen die von der EU vorgesehenen Mindeststandards, darunter viele Binnengewässer.| 21.05.2013 17:45 Uhr