NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin. Bundespräsident Gauck und Kanzlerin Merkel haben sich bestürzt über den verheerenden Tornado in den USA geäußert. In Beileidsschreiben drückten beide ihre Anteilnahme für die Opfer aus. Merkel schrieb, die Bilder der Katastrophe machten sprachlos und ließen das Ausmaß des Leids nur erahnen. Gauck äußerte sich besonders erschüttert darüber, dass unter den Todesopfern viele Kinder sind. In der vergangenen Nacht war ein heftiger Wirbelsturm über einen Ort im US-Bundesstaat Oklahoma hinweggefegt. Dabei kamen nach bisherigen Erkenntnissen mindesten 91 Menschen ums Leben, unter ihnen 20 Kinder. Präsident Obama rief für die Region den Notstand aus und mobilisierte die Nationalgarde. Sie soll die Rettungskräfte vor Ort unterstützen.| 21.05.2013 15:15 Uhr
Berlin: Die CDU hat im Zusammenhang mit dem gescheiterten Drohnenprojekt den Vorwurf der Vertuschung zurückgewiesen. Der Verteidigungsexperte der Unionsfraktion, Otte, sagte, Minister de Maizière habe angekündigt, die ursprünglich geplante Beschaffung der Euro Hawk-Drohnen chronologisch von der Konzeptionsphase 2001 bis heute zu dokumentieren. Von Vertuschung könne also keine Rede sein, stattdessen werde die lückenlose Aufklärung vorangetrieben, so Otte. Auch die Vorwürfe des Bundesrechnungshofes, unvollständige Informationen bekommen zu haben, würden durch das Ministerium untersucht. Die Opposition wirft de Maizière vor, wichtige Dokumente zu dem Rüstungsprojekt zurückzuhalten. Als Grund für den Ausstieg hatte das Verteidigungsministerium zu hohe Kosten für die luftverkehrsrechtliche Zulassung angeführt. Der Verlust für den Steuerzahler beläuft sich auf mehr als eine halbe Milliarde Euro.| 21.05.2013 15:15 Uhr
Madrid: Deutschland will Spanien im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit helfen. Das sieht ein Abkommen vor, dass Bundesarbeitsministerin von der Leyen in Madrid unterzeichnete. Ziel ist es, etwa 5.000 jungen Spaniern in Deutschland Ausbildung oder Beschäftigung zu bieten. Das Angebot gilt zunächt für vier Jahre. Das Projekt soll in erster Linie mit europäischen Finanzmitteln bezahlt werden. In Spanien ist derzeit mehr als die Hälfte aller jungen Menschen ohne Job. Nach Griechenland ist dies der zweithöchste Wert in der Europäischen Union.| 21.05.2013 15:15 Uhr
Straßburg : In der Europäischen Union sollen künftig strengere Umweltschutzbestimmungen für Öl- und Gasbohrungen auf hoher See gelten. Das EU-Parlament verabschiedete heute eine Richtlinie über einheitliche Sicherheitsstandards. Eine Ölkatastrophe wie im Golf von Mexiko vor drei Jahren soll damit verhindert werden. Wichtigster Punkt ist die Verantwortung der Unternehmen. Sie müssen beweisen, dass sie Schäden, die sie anrichten, auch bezahlen können.| 21.05.2013 15:15 Uhr
Brüssel: Die Qualität der Badegewässer in Europa ist überwiegend gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Umweltagentur in ihrem jüngsten Bericht. Sie hat mehr als 22.000 Gewässer in den 27 Mitgliedsländern sowie in der Schweiz und Kroatien geprüft. Als "hervorragend" stuft die Agentur die Qualität des Wassers an den Stränden von Zypern, Malta, Kroatien und Griechenland ein. Auch Deutschland erhält gute Noten. Von rund 2.300 getesteten Gewässern hierzulande fielen nur 18 durch. Am schlechtesten fällt die Bewertung für Belgien aus. Dort verfehlten 13 Prozent der Badestellen die von der EU vorgesehenen Mindeststandards, darunter viele Binnengewässer.| 21.05.2013 15:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 0,2 Prozent auf 8.435. Der Euro wird mit einem Dollar 28 69 gehandelt.| 21.05.2013 15:15 Uhr