NDR Info Nachrichtenarchiv
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Oklahoma City: Bei einem der schwersten Tornados seit Jahren sind im zentralen Süden der USA mehr als 90 Menschen ums Leben gekommen. Die Suche nach weiteren Opfern dauert noch an, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Danach sind unter den Todesopfern auch 20 Kinder, die zum Zeitpunkt des Sturms in einer Grundschule ausharrten. Bis zu 230 Menschen sollen in der Region verletzt worden sein. Straßenzüge wurden verwüstet, hunderte Häuser komplett zerstört. Meteorologen hatten zwar Unwetter vorausgesagt; die Warnung vor dem Tornado erfolgte aber offenbar nur wenige Minuten bevor der Sturm eintraf, so dass sich nicht alle Anwohner in Sicherheit bringen konnten. Der Wirbelsturm war vergangene Nacht mit bis zu 320 Stundenkilometern über einen Vorort von Oklahoma City hinweggefegt.| 21.05.2013 09:15 Uhr
Hamburg: Der SPD-Verteidigungsexperte Arnold hat der Bundesregierung vorgeworfen, wichtige Dokumente zur "Euro-Hawk"-Affäre zurückzuhalten. Arnold forderte Verteidigungsminister de Mazière auf NDR Info auf, dem Bundesrechnungshof die fehlenden Unterlagen auszuhändigen. Die Behörde könne dann noch vor der Sommerpause dem Haushaltsausschuss des Bundestages ihren Prüfbericht vorlegen. Das sei sinnvoller, als einen Untersuchungsausschuss einzurichten, sagte Arnold. Derzeit entstehe der Eindruck des Vertuschens. Medienberichten zufolge ist schon seit fast zehn Jahren bekannt, dass das "Euro-Hawk-Projekt" Probleme bei der Zulassung für den europäischen Luftraum hat.| 21.05.2013 09:15 Uhr
Straßburg: Das EU-Parlament stimmt heute über eine Resolution zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung ab. Darin fordern die Abgeordneten die EU-Mitgliedsländer auf, konsequenter gegen Steuerbetrug vorzugehen. Schätzungen zufolge entgeht dem Fiskus bis zum Jahr 2020 eine Billion Euro. Nach dem Willen der Parlamentarier soll diese Summe halbiert werden. In Brüssel findet morgen ein Spitzentreffen der Europäischen Union statt. Zentrales Thema des Gipfels soll die grenzübergreifende Steuerflucht sein.| 21.05.2013 09:15 Uhr
Guatemala-Stadt: Das Verfassungsgericht des mittelamerikanischen Landes hat das Urteil gegen den früheren Diktator Ríos Montt aufgehoben. Als Grund wurden Verfahrensfehler genannt, wie örtliche Medien berichteten. So seien etwa die Rechte der Verteidigung beschnitten worden. Ríos Montt war vor eineinhalb Wochen zu 80 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 86-Jährige in den frühen 1980er Jahren für den Tod von mindestens 1.700 Maya-Indianern verantwortlich war. Menschenrechtler und Juristen hatten das Urteil als historisch gewertet.| 21.05.2013 09:15 Uhr
Karlsruhe: Der Software-Konzern SAP will in den kommenden Jahren Hunderte Autisten einstellen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, sollen sie zu Software-Testern und Programmierern ausgebildet werden. Geplant ist laut SAP, bis zu 650 Menschen mit autistischer Störung an den Konzern zu binden. Das Unternehmen beschäftigt bereits in anderen Ländern zahlreiche Autisten. Dabei handelt es sich häufig um entwicklungs-gestörte Menschen. Oft verfügen sie aber über besondere Fähigkeiten wie außergewöhnliches Kopfrechnen oder Zeichnen.| 21.05.2013 09:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 0,1 Prozent auf 8.450 Punkte. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 0,1 Prozent höher bei 15.381. Der Euro wird mit einem Dollar 28 84 gehandelt.| 21.05.2013 09:15 Uhr