NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Bundesumweltminister Altmaier hat den Kompromiss von Bund und Ländern zur bundesweiten Suche nach einem Atommüll-Endlager als historischen Durchbruch gewürdigt. Damit gehe das Zeitalter der Kernenergie in Deutschland definitiv zuende, sagte der CDU-Politiker in einer Regierungserklärung im Bundestag. Bund und Länder hatten sich erst vor kurzem darauf verständigt, dass eine Kommission bis 2015 die Kriterien für die Endlagersuche erarbeiten soll. SPD und Grüne kritisieren in der ersten Lesung des Gesetzes, dass einige Punkte noch ungeklärt seien. Sie wollen von Altmaier unter anderem wissen, wohin die 26 Castor-Behälter sollen, die noch aus dem Ausland erwartet werden. Bislang haben sich nur Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg bereit erklärt, Atommüll zwischenzulagern. Der Fraktionschef der Grünen, Trittin, sagte, auch die unionsgeführten Länder Bayern und Hessen müssten sich daran beteiligen.| 17.05.2013 13:00 Uhr
Berlin: Der Bundestag hat ferner das sogenannte Trennbanken-Gesetz verabschiedet. Es verpflichtet große Geldhäuser, riskante Spekulationsgeschäfte bis spätestens 2016 in Tochtergesellschaften auszugliedern. Sie müssen vom normalen Bankgeschäft getrennt werden. Dadurch soll verhindert werden, dass Einlagen von Sparern und Anlegern in Gefahr geraten. Die Banken werden auch verpflichtet, eigene Pläne für den Fall auszuarbeiten, dass sie in finanzielle Schieflage geraten.| 17.05.2013 13:00 Uhr
Berlin: Der Deutsche Mieterbund fordert im Kampf gegen steigende Mieten in Metropolen und Unistädten zehn Milliarden Euro vom Staat. Verbandspräsident Rips sagte, mit dem Geld sollten etwa Steuererleichterungen für Bauherren, ein höheres Wohngeld und Zuschüsse für Energiespar-Sanierungen finanziert werden. Die Summe sei eine grobe und unverbindliche Schätzung. Sie werde sich teilweise durch zusätzliche Steuereinnahmen refinanzieren, weil mehr Neubau die Konjunktur belebe. Rips betonte, die Menschen könnten das Wohnen zum Teil nicht mehr bezahlen. In Großstädten, Ballungszentren und an Hochschulstandorten fehlten 250.000 Wohnungen.| 17.05.2013 13:00 Uhr
Genf: In Syrien sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks mindestens 1,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Das UNHCR teilte mit, so viele Syrer hätten sich bereits als Flüchtlinge gemeldet oder warteten auf eine entsprechende Registrierung bei den Vereinten Nationen. Das bedeute aber, dass die tatsächliche Zahl der Menschen, die wegen des Bürgerkrieges in Syrien auf der Flucht seien, deutlich höher ist. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach sich heute erneut dafür aus, schnellstmöglich eine Syrien-Konferenz einzuberufen. Nach einem Gespräch mit dem russischen Außenminister Lawrow sagte Ban, man dürfe den Schwung nicht verlieren.| 17.05.2013 13:00 Uhr
Den Haag: EU-Justizkommissarin Reding hat die Diskriminierung von Homosexuellen in Europa verurteilt. Reding sagte, Diskriminierung und Gewalt gegen Schwule und Lesben seien eine Verletzung der Menschenwürde und unvereinbar mit den europäischen Grundwerten. In Den Haag findet zur Zeit die erste europäische Konferenz zur Gleichstellung von Homosexuellen statt. Einer Studie zufolge sind Schwule und Lesben in Europa noch immer Diskriminierungen ausgesetzt. Etwa ein Viertel der Befragten gab an, in den vergangenen fünf Jahren wegen ihrer sexuellen Orientierung verbal oder körperlich angegriffen worden zu sein.| 17.05.2013 13:00 Uhr
Brüssel: In der europäischen Autobranche gibt es einen kleinen Lichtblick. Erstmals seit gut eineinhalb Jahren seien die Verkaufszahlen wieder gestiegen, teilte der Herstellerverband ACEA mit. Im April wurden demnach im Vergleich zum Vorjahr 1,7 Prozent mehr PKW neu zugelassen. Allerdings liege man noch immer auf sehr niedrigem Niveau. Den Angaben zufolge verkauften die Autobauer EU-weit im April etwas mehr als 1 Million Fahrzeuge.| 17.05.2013 13:00 Uhr
Berlin: Die Bundesrepublik wird als Urlaubsland offenbar immer beliebter. Nach Informationen der "Passauer Neue Presse" geht das aus dem tourismus-politischen Bericht des Wirtschaftsmninisteriums hervor. Demnach wurde im vergangenen Jahr erstmals die Grenze von 400 Millionen Übernachtungen überschritten. Besonders stark sei der Anstieg der Zahlen bei den ausländischen Gästen gewesen. Als beliebteste Urlaubsregionen nennt der Bericht Bayern und Baden-Württemberg. Deutliche Zuwächse hätten auch Berlin und Hamburg verzeichnet.| 17.05.2013 13:00 Uhr
Das Wetter: Heute Nachmittag im Nordosten freundlich mit sonnigen Phasen und erst später örtlich gewittrige Schauer möglich, im südwestlichen Niedersachsen wolkiger und im Verlauf vermehrt Schauer und Gewitter. Höchstwerte 13 bis 27 Grad. Morgen meist stark bewölkt und zeitweise teils schauerartiger Regen, im Nordosten anfangs freundlich, dort später kräftige Schauer und Gewitter. Höchstwerte 14 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag vermehrt sonnige Phasen und oft trocken, im Nordosten örtlich noch Schauer, Temperaturen 15 bis 23 Grad.| 17.05.2013 13:00 Uhr