NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Der Bundestag berät zur Stunde erstmals über den Gesetzentwurf für eine neue, bundesweite Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Bundesumweltminister Altmaier warb in einer Regierungserklärung für den von Bund und Ländern gefundenen Kompromiss. Die Einigung sei historisch, weil damit das Zeitalter der Kernenergie in Deutschland defintiv auslaufe, so der CDU-Politiker. Laut dem Kompromiss soll eine 24-köpfige Kommission bis Ende 2015 die Kriterien für die Suche erarbeiten. Bis zum Jahr 2031 soll das Endlager gefunden sein. In der Debatte kritisierte Niedersachsens Ministerpräsident Weil von der SPD, es gebe noch einige ungeklärte Fragen. So müsse der Bundesumweltminister zusagen, dass keine weiteren Castor-Behälter mehr in das oberirdische Zwischenlager Gorleben kämen.| 17.05.2013 10:15 Uhr
Berlin: SPD-Chef Gabriel hat eine neue Agenda für Deutschland angekündigt. Dies Konzept müsse vier Dinge in den Mittelpunkt stellen, sagte Gabriel dem "Handelsblatt". Zuerst nannte er das Thema Bildung, damit Deutschland auch künftig über genügend Fachkräfte verfüge. Zweitens müsse es faire Löhne geben. Anstrengung und Leistung sollten sich wieder lohnen. Zudem spricht sich der SPD-Vorsitzende für die Regulierung der Finanzmärkte aus. Wirtschaftliche Stärke müsse wieder an soziale Verantwortung gebunden werden. Als vierten Themenkomplex führte Gabriel ein funktionsfähiges Energie-Konzept an. Dies sei schließlich das Herz-Kreislauf-System der deutschen Volkswirtschaft.| 17.05.2013 10:15 Uhr
Berlin: Asylbewerber sollen künftig offenbar leichter arbeiten dürfen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" könnten sogenannte geduldete Ausländer in Zukunft schon nach vier Jahren in Deutschland einen Job annehmen. Allerdings müsse die Abschiebung ausgesetzt worden sein. Eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit wäre dann nicht mehr nötig. Bisher mussten die Betroffenen auf ein Ja der Arbeitsagentur warten. Die Zeitung beruft sich auf eine Vorlage des Bundes-Arbeitsministeriums. Über das Papier will das Kabinett demnach Ende Mai beraten.| 17.05.2013 10:15 Uhr
London: Den europäischen Banken und Märkten bleibt in diesem Jahr der umstrittene europaweite Stresstest erspart. Wie die Aufsichtsbehörde heute früh mitteilte, ist eine Untersuchung derzeit nicht sinnvoll. Als Grund nannte die EBA die stark unterschiedlichen Ansätze zur Bewertung von Bankvermögen. Ursprünglich sollte der Stresstest in der zweiten Jahreshälfte durchgeführt werden, die beiden ersten Prüfungen in den Jahren 2010 und 2011 galten als Flop. Die europäische Bankenaufsichtsbehörde will nun so lange warten, bis sich die Gesetzgeber auf genaue Regeln verständigt haben.| 17.05.2013 10:15 Uhr
Brüssel: In der europäischen Autobranche gibt es einen kleinen Lichtblick. Erstmals seit gut eineinhalb Jahren seien die Verkaufszahlen wieder gestiegen, teilte der Herstellerverband ACEA mit. Im April wurden demnach im Vergleich zum Vorjahr 1,7 Prozent mehr PKW neu zugelassen. Allerdings liege man noch immer auf sehr niedrigem Niveau. Den Angaben zufolge verkauften die Autobauer EU-weit im April etwas mehr als 1 Million Fahrzeuge.| 17.05.2013 10:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax fällt um 0,3 Prozent auf 8.346. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 0,7 Prozent höher bei 15.138. Der Euro wird mit einem Dollar 28 73 gehandelt.| 17.05.2013 10:15 Uhr