NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Bundesverteidigungsminister de Maiziére hat eine Zwischenbilanz der Bundeswehrreform gezogen. Die Neuausrichtung sei von historischer Bedeutung für die deutschen Streitkräfte, sagte der CDU-Politiker in seiner Regierungserklärung. Die Reform ziehe einen endgültigen Schluss-Strich unter die Ära des "Kalten Krieges". De Maiziére erklärte, die Bundeswehr werde im Ausland geschätzt als verlässlicher Partner. Hierfür bilde die Neuausrichtung der Truppe die Grundlage. Der Minister bezeichnete die Maßnahmen als Reform aus einem Guß. Die Bundeswehr wird derzeit verkleinert und in eine reine Freiwilligenarmee umgewandelt.| 16.05.2013 09:45 Uhr
Berlin: Nach knapp 16 Monaten Arbeit kommt der NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag heute zu seiner letzten öffentlichen Sitzung zusammen. Am Vormittag wird zunächst eine Zeugin aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz befragt. Anschließend werden Experten gehört. Der Ausschuss soll die Ermittlungspannen aufklären. Der Vorsitzende des Gremiums, der SPD-Politiker Edathy, forderte auf NDR Info, eine Serie wie die NSU-Morde dürfe nie wieder passieren. So sollte eine Dokumentation gesetzlich festgeschrieben werden. Daraus müsse hervorgehen, dass bei Straftaten gegen ethnische Minderheiten generell auch im rechtsextremen Spektrum ermittelt worden sei. Hier gebe es einen breiten fraktions-übergreifenden Konsens, so Edathy. In den nächsten Monaten will der Ausschuss entsprechende Vorschläge erarbeiten.| 16.05.2013 09:45 Uhr
London: Im Streit um die Europa-Politik hat der britische Premierminister Cameron einen Denkzettel von seiner eigenen Partei erhalten. 115 Abgeordnete und damit rund ein Drittel der konservativen Tories stimmten im Unterhaus für eine Eingabe. Darin drücken sie ihre Unzufriedenheit mit der jüngsten Regierungserklärung aus. Cameron hat in dem Text kein Referendum über den EU-Austritt angekündigt. Noch im Januar hatte der Premier in einer Rede eine Volksbefragung in Aussicht gestellt.| 16.05.2013 09:45 Uhr
New York: Amerikanischen Wissenschaftlern ist es nach eigenen Angaben erstmals gelungen, menschliche Zellen in embryonale Stammzellen umzuwandeln. Diese durch Klonen gewonnenen Zellen könnten in jede beliebige Art von Körperzellen transformiert werden und so kranke oder verletzte Zellen ersetzen, teilten die US-Forscher mit. Der Erfolg sei ein wichtiger Schritt beispielsweise im Kampf gegen Parkinson und Multiple Sklerose. Die Wissenschaftler betonten, dass die Methode ausschließlich dem therapeuthischen Klonen diene und nicht dazu tauge, Menschen zu kopieren. Die amerikanische Bischofskonferenz reagierte beunruhigt auf die Nachricht und warnte vor Missbrauch.| 16.05.2013 09:45 Uhr
Kabul: Bei einem Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptsdtadt sind mindestens sechs Zivilisten getötet worden. Nach Angaben der Behörden explodierte in der Stadt eine Autobombe. Sie habe einem Fahrzeug-Konvoi mit ausländischen Soldaten gegolten. Ob auch Militärs unter den Opfern sind, ist noch unklar. Zu dem Anschlag bekannte sich eine Gruppe, die mit den radikalislamischen Taliban verbündet ist.| 16.05.2013 09:45 Uhr
Washington: Die NASA hat offenbar Schwierigkeiten mit ihrem Weltraumteleskop Kepler. Wie die US-Raumfahrtbehörde mitteilte, ist ein schwerwiegender technischer Defekt aufgetreten. Die Mission sei gefährdet. Bei dem beschädigten Teil handele es sich um eines der vier sogenannten Drallräder, die das Teleskop in Position hielten. Ob das defekte Rad repariert werden kann, ist unklar. Kepler umkreist seit 2009 die Erde, um nach erdähnlichen Planeten zu suchen.| 16.05.2013 09:45 Uhr