NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Die Zahl der ärztlichen Behandlungsfehler in Deutschland bleibt hoch. Nach einer Untersuchung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung gingen im vergangenen Jahr rund 23.000 Klagen ein. Weit mehr als 7000 wurden von den Gutachtern bestätigt. Damit beschwerte sich ein Drittel der Patienten zu Recht über ihren behandelnden Arzt. Trotz aller Aufrufe zu mehr Sicherheit in Kliniken richten sich die meisten Vorwürfe gegen Krankenhausärzte. Am häufigsten wurden laut Statistik Hüft- und Knieoperationen beanstandet. Aber auch in der Behandlung von Zahnerkrankungen unterliefen den Medizinern viele Fehler. Der Leitende Arzt des Medizinischen Dienstes, Gronemeyer, sieht angesichts der hohen Zahlen Handlungsbedarf. Nach seinen Worten hat das vor kurzem in Kraft getretene Gesetz zur Stärkung der Patientenrechte bisher nur wenig gebracht.| 15.05.2013 21:00 Uhr
München: Wegen mehrerer neuer Anträge gegen das Gericht kommt der NSU-Prozess nicht von der Stelle. Die Verteidiger der Hauptangeklagten Zschäpe forderten ebenso wie die des Mitangeklagten Wohlleben eine Aussetzung des Verfahrens. Die Anwälte wollen Akten aus den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen einsehen, die sie gar nicht oder nur unter Auflagen bekommen hätten. Zudem beklagten sie, ihre Mandanten seien von der medialen Öffentlichkeit vorverurteilt worden. Zschäpe wird vorgeworfen, am Mord von neun Einwanderern und einer Polizistin mitverantwortlich zu sein. Wohlleben soll die Waffe für die Taten besorgt haben.| 15.05.2013 21:00 Uhr
New York: Vor dem Hintergrund der immer größer werdenden Not in Syrien hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die Gewalt im Land verurteilt. Gleichzeitig verlangt die Resolution einen politischen Wandel. 107 Länder stimmten dem Text zu, 59 enthielten sich. Zwölf UN-Mitgliedsstaaten lehnten ihn ab, darunter Russland und China. Die Resolution war vor allem von arabischen Ländern entworfen worden, trägt aber auch die Handschrift Deutschland. Nach Schätzungen der UNO hat der Bürgerkrieg in Syrien bereits zu 70-tausend Toten geführt und mehr als eine Million Menschen in die Flucht getrieben.| 15.05.2013 21:00 Uhr
Brüssel: Auf der internationalen Geberkonferenz für das westafrikanische Mali sind mehr als drei Milliarden Euro zusammengekommen. Das teilte der französische Präsident Hollande im Anschluss an das Treffen mit. Das Geld soll nach und nach ausgezahlt werden, abhängig von politischen Fortschritten und freien Wahlen in dem Wüstenstaat. Nach Aussage von Bundesentwicklungsminister Niebel leistet Deutschland einen Beitrag von 100 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatten islamistische Kämpfer zwei Drittel Malis unter ihre Kontrolle gebracht. Nach einer Bitte der Regierung in Bamako entsandte Frankreich Soldaten und drängte die Extremisten zurück. Eine 12.000 Mann starke UN-Friedenstruppe soll nun für Sicherheit sorgen, bis Mali dazu wieder selbst in der Lage ist.| 15.05.2013 21:00 Uhr
zum Sport: Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat sich von Cheftrainer Thomas Schaaf getrennt. Die Entscheidung sei einvernehmlich und mit sofortiger Wirkung gefallen, teilte der Verein mit. Schaaf war seit 14 Jahren in Bremen und damit der dienstälteste Trainer in der Bundesliga.| 15.05.2013 21:00 Uhr
Zur Börse: Der Dax schließt bei 8.632 Punkten. Das ist ein Plus von 0,3 Prozent. Der Dow Jones aktuell: 15.236 Punkte. Plus 0,1 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 28 71 gehandelt.| 15.05.2013 21:00 Uhr
Und hier die Lottozahlen: 2 - 4 - 16 - 29 - 38 - 45 Superzahl: 2 Die Gewinnzahl der Lotterie "Spiel 77" lautet: 1 4 4 5 9 0 8 Die Gewinnzahl des Spiels "Super 6" lautet: 8 0 2 4 8 6 Diese Angaben sind ohne Gewähr!!| 15.05.2013 21:00 Uhr
Das Wetter: Nachts anfangs noch örtliche gewittrige Schauer, später nachlassend, in Richtung Vorpommern klar und trocken. Tiefstwerte 12 bis 7 Grad. Morgen wolkiger, gebietsweise Schauer, in Mecklenburg-Vorpommern meist sonnig, 15 bis 26 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag örtlich Schauer oder Gewitter, nach Osten freundlicher, 13 bis 26 Grad. Am Sonnabend lokal Unwettergefahr, 14 bis 23 Grad.| 15.05.2013 21:00 Uhr
Eine Unwetterwarnung: Im Heidekreis, Kreis Harburg und im Kreis Rendsburg-Eckernförde treten am Abend noch schwere Gewitter mit schweren Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde auf, sowie Hagel und Starkregen um 25 Liter pro Quadratmeter.| 15.05.2013 21:00 Uhr