NDR Info Nachrichten vom 15.05.2013:

Minister: Mehr tun gegen Wohnungseinbrüche

Berlin: Die Innenminister von Bund und Ländern wollen mehr tun, um Wohnungseinbrüche zu verhindern. Bundes-Innenminister Friedrich wies bei der Vorstellung der aktuellen Kriminalitätsstatistik darauf hin, dass die Zahl der Einbrüche im vergangenen Jahr auf 144.000 gestiegen ist, das sind 8,7 Prozent mehr als 2011. Im Schnitt konnte nur jede sechste Tat aufgeklärt werden. Um diese Quote zu verbessern setzten die Minister eine Arbeitsgruppe ein. Sie erstellt gegenwärtig ein Lagebild und entwickelt Gegenstrategien. Niedersachsens Innenminister Pistorius schlug vor, Mindeststandards für den Einbruchschutz bei Neubauten vorzuschreiben.| 15.05.2013 19:45 Uhr

NSU-Prozess tritt auf der Stelle

München: Wegen mehrerer neuer Anträge gegen das Gericht kommt der NSU-Prozess nicht von der Stelle. Die Verteidiger der Hauptangeklagten Zschäpe forderten ebenso wie die des Mitangeklagten Wohlleben eine Aussetzung des Verfahrens. Die Anwälte wollen Akten aus den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen einsehen, die sie gar nicht oder nur unter Auflagen bekommen hätten. Zudem beklagten sie, ihre Mandanten seien von der medialen Öffentlichkeit vorverurteilt worden. Zschäpe wird vorgeworfen, am Mord von neun Einwanderern und einer Polizistin mitverantwortlich zu sein. Wohlleben soll die Waffe für die Taten besorgt haben.| 15.05.2013 19:45 Uhr

Viele Lehrstellen nicht besetzt

Berlin: Immer mehr Lehrstellen in Deutschland werden nicht besetzt. Nach Angaben der Bundesregierung stieg die Zahl offener betrieblicher Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von rund 33.000. Als Grund wird im Berufsbildungsbericht unter anderem angeführt, dass es weniger Bewerber gibt. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen hätten Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen zu besetzen. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung gab es aber auch 76.000 ausbildungswillige Jugendliche, die bis zum 30. September keinen Platz bekommen hatten.| 15.05.2013 19:45 Uhr

Drei Milliarden Euro Hilfen für Mali

Brüssel: Auf der internationalen Geberkonferenz für das westafrikanische Mali sind mehr als drei Milliarden Euro zusammengekommen. Das teilte der französische Präsident Hollande im Anschluss an das Treffen mit. Das Geld soll nach und nach ausgezahlt werden, abhängig von politischen Fortschritten in dem Wüstenstaat. Nach Aussage von Bundesentwicklungsminister Niebel leistet Deutschland einen Beitrag von 100 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatten islamistische Kämpfer zwei Drittel Malis unter ihre Kontrolle gebracht. Nach einer Bitte der Regierung in Bamako entsandte Frankreich Soldaten und drängte die Extremisten zurück. Eine 12.000 Mann starke UN-Friedenstruppe soll nun für Sicherheit sorgen, bis Mali dazu wieder selbst in der Lage ist.| 15.05.2013 19:45 Uhr

Werder und Schaaf trennen sich

zum Sport: Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat sich von Cheftrainer Thomas Schaaf getrennt. Die Entscheidung sei einvernehmlich und mit sofortiger Wirkung gefallen, teilte der Verein mit. Die Mannschaft hatte erst am vergangenen Wochenende, dem vorletzten Spieltag, den Klassenerhalt gesichert. Schaaf war seit 14 Jahren in Bremen und damit der dienstälteste Trainer in der Bundesliga. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.| 15.05.2013 19:45 Uhr

Wettervorhersage

Das Wetter: Nachts anfangs noch örtlich gewittrige Schauer, nachlassend und später größere Auflockerungen, in Richtung Vorpommern klar und trocken. Tiefstwerte 12 bis 7 Grad. Morgen in Mecklenburg-Vorpommern oft sonnig, sonst wolkiger und gebietsweise Schauer, von West nach Ost 15 bis 26 Grad.| 15.05.2013 19:45 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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