NDR Info Nachrichtenarchiv
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München: Arbeitgeber und Gewerkschaft haben sich in der Metall- und Elektroindustrie auf einen Tarifabschluss in zwei Stufen geeinigt. Wie beide Seiten nach sechsstündigen Verhandlungen mitteilten, steigen die Löhne und Gehälter von Juli an um 3,4 Prozent, im Mai 2014 nochmals um 2,2 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 20 Monate und gilt zunächst für den Pilotbezirk Bayern. Wird er bundesweit übernommen, regelt er die Vergütung von insgesamt 3,7 Millionen Beschäftigten. IG-Metall-Chef Huber sprach von einem fairen Kompromiss. Die Arbeitgeber begrüßten vor allem die lange Laufzeit. Das gebe den Unternehmen Planungssicherheit.| 15.05.2013 06:15 Uhr
München: Der Prozess um die Taten der rechtsextremen Terrorzelle NSU geht heute in den dritten Verhandlungstag. Das Oberlandesgericht München wird sich voraussichtlich mit weiteren Anträgen der Verteidigung befassen müssen. Vertreter der Nebenklage werfen den Verteidigern in diesem Zusammenhang Prozessverschleppung vor. Gestern war die Anklage verlesen worden, die der Hauptangeklagten Beate Zschäpe und vier Mitangeklagten Mittäterschaft oder Beihilfe an zehn NSU-Morden vorwirft. Die Staatsanwaltschaft macht die Terrorzelle außerdem für zwei Sprengstoffanschläge in Köln verantwortlich, bei denen mindestens 23 Menschen schwer verletzt wurden.| 15.05.2013 06:15 Uhr
Berlin: In Deutschland verschärft sich einem Medienbericht zufolge der Mangel an Bewerbern um Lehrstellen weiter. Die "Passauer Neue Presse" berichtet unter Berufung auf den neuen Berufsbildungsbericht, dass die Bundesregierung vor einem dramatischen Lehrlingsmangel warnt. Betriebe hätten zunehmend Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Zahl unbesetzter Lehrstellen sei im vergangenen Jahr um etwa zwölf Prozent auf rund 33.000 gestiegen und habe damit einen neuen Rekordwert erreicht. Bundesministerin Wanka stellt ihren Berufsbildungsbericht heute dem Kabinett vor.| 15.05.2013 06:15 Uhr
Berlin: Internationale Journalistenverbände haben empört auf das Ausspionieren der US-Nachrichtenagentur AP reagiert. Die Europäische Vereinigung der Nachrichtenagenturen erklärte, dies stelle eine ernsthafte Verletzung der Pressefreiheit dar. Die Möglichkeit, unparteiisch und frei von Regierungseinflüssen zu berichten, sei ein Eckpfeiler jeder Demokratie. AP wurde nach eigenen Angaben vom US-Justizministerium bespitzelt. Minister Holder rechtfertigte die Überwachung. Er sagte, es habe sich um ein äußerst ernsthaftes Informationsleck gehandelt, woraus sich eine Gefährdung der US-Bevölkerung ergeben habe.| 15.05.2013 06:15 Uhr
Den Haag: Ein Angriff israelischer Soldaten auf ein türkisches Hilfsschiff beschäftigt nun den internationalen Strafgerichtshof. Wie Chefanklägerin Bensouda mitteilte, soll geklärt werden, ob die Voraussetzungen für eine Untersuchung vorliegen. Vor drei Jahren hatten israelische Soldaten das Schiff "Mavi Marmara" geentert, das mit Hilfsgütern in den Gazastreifen unterwegs war. Es sollte an der Weiterfahrt gehindert werden. Bei der Auseinandersetzung an Bord starben neun türkische Aktivisten.| 15.05.2013 06:15 Uhr
Zur Börse: Der japanische Nikkei-Index liegt aktuell bei 15.035 Punkten. Das ist ein Plus von 1.9 Prozent. Die Schlusskurse in New York und Frankfurt: Der Dow Jones: 15.215 Punkte; plus 0,8 Prozent. und der Dax: 8.339 Punkte; plus 0,7 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 29 32 gehandelt.| 15.05.2013 06:15 Uhr