NDR Info Nachrichten vom 13.05.2013:

Hannover offenbar gefährlichste Stadt im Norden

Hannover: Die niedersächsische Landeshauptstadt ist offenbar die gefährlichste Großstadt im Norden Deutschlands. Das berichtet die Zeitung "Die Welt". Das Blatt beruft sich auf die bundesweite Kriminalstatistik 2012, die am Mittwoch veröffentlicht wird. Danach liegt Hannover mit knapp 14.000 Straftaten pro 100.000 Einwohner im bundeweiten Vergleich auf Rang sechs. Die höchste Kriminalitätsrate verzeichnet den Angaben zufolge Frankfurt am Main - gefolgt von Düsseldorf, Köln und Berlin. Die Stadtstaaten Bremen und Hamburg liegen demnach auf Rang 7 und 9. Die Hansestadt Lübeck landete auf dem 12-ten Platz.| 13.05.2013 07:15 Uhr

De Maizière warnt vor Militäreinsatz in Syrien

Berlin: Bundesverteidigungsminister de Maizière hat vor einem militärischen Eingreifen im Syrien-Konflikt gewarnt. Ein solcher Einsatz wäre sehr aufwändig und verlustreich, sagte der CDU-Politiker in der ARD. Die Bundesregierung sei angesichts der Entwicklung verzweifelt und auch ein bisschen ratlos über die Einflussmöglichkeiten von außen. De Maizière bezog sich auch auf den jüngsten gewaltsamen Vorfall am Wochenende. In der türkischen Grenzstadt Reyhanli waren am Sonnabend zwei Autobomben explodiert. Mindestens 46 Menschen kamen ums Leben, etwa 140 wurden verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei hat inzwischen neun Verdächtige festgenommen. Bei allen soll es sich um türkische Staatsbürger handeln.| 13.05.2013 07:15 Uhr

Eurogruppe berät über Hilfen für Krisenländer

Brüssel: Die Euro-Finanzminister treffen sich heute, um über die Freigabe weiterer Hilfsgelder an Krisenländer zu entscheiden. Es wird damit gerechnet, dass die Ressortchefs rund siebeneinhalb Milliarden Euro für Griechenland bewilligen. Daneben soll die erste Auszahlung an Zypern in Höhe von drei Milliarden Euro überwiesen werden. Die Eurogruppe will außerdem über die Lage in Slowenien beraten. Das Land kämpft mit einem maroden Bankensektor - lehnt es bislang jedoch ab, den europäischen Rettungsschirm in Anspruch zu nehmen. Auch der Prüfbericht der Troika zu Portugal steht auf der Tagesordnung. Die Regierung in Lissabon hatte gestern eine Einigung über ein neues Sparprogramm erzielt.| 13.05.2013 07:15 Uhr

Prozess um Prügelattacke am "Alex" beginnt

Berlin: Sieben Monate nach der tödlichen Prügelattacke in der Nähe des Alexanderplatzes müssen sich von heute an die mutmaßlichen Täter vor Gericht verantworten. Angeklagt sind sechs Männer im Alter zwischen 19 und 24 Jahren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Körperverletzung mit Todesfolge beziehungsweise gefährliche Körperverletzung vor. Die Männer sollen im vergangenen Oktober einen 20-Jährigen angegriffen und mit Schlägen und Tritten so schwer verletzt haben, dass ihr Opfer später an Gehirnblutungen starb. Der mutmaßliche Haupttäter war monatelang in der Türkei untergetaucht.| 13.05.2013 07:15 Uhr

Parlamentswahlen auf den Philippinen

Manila: Auf den Philippinen finden heute Parlamentswahlen statt. Dabei sind insgesamt 18.000 Mandate auf den verschiedensten Ebenen zu vergeben - von Stadtparlamenten bis hin zum nationalen Abgeordnetenhaus. Aufgerufen sind 52 Millionen Wähler. Die Wahlen gelten als Stimmungstest für den philippinischen Präsidenten Aquino.| 13.05.2013 07:15 Uhr

Börse Kompakt

Zur Börse: Der japanische Nikkei-Index liegt bei 14.785 Punkten. Das ist ein Plus von 1,2 Prozent. Der Euro wird mit einem Dollar 29 75 gehandelt.| 13.05.2013 07:15 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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