NDR Info Nachrichtenarchiv
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New York: Der Doppelanschlag in der Türkei ist international scharf verurteilt worden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einem terroristischen Angriff auf Zivilisten, der durch nichts zu rechtfertigen sei. US-Außenminister Kerry betonte, die Vereinigten Staaten stünden an der Seite ihres Verbündeten Türkei. Bei der Explosion zweier Autobomben im türkischen Grenzgebiet zu Syrien waren gestern mindestens 43 Menschen getötet und 140 weitere verletzt worden. Die Regierung in Ankara vermutet den syrischen Geheimdienst hinter den Taten. Der syrische Informationsminister wies bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Pressekonferenz jegliche Verantwortung der Führung in Damaskus für die Anschläge zurück.| 12.05.2013 12:00 Uhr
Berlin: Deutschland und die Türkei wollen ihre Zusammenarbeit mit einem "strategischen Dialog" vertiefen. Zum Auftakt treffen Außenminister Westerwelle und sein türkischer Amtskollege Davutoglu zur Stunde in Berlin zusammen, um eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen. In dem neuen Gesprächsformat sollen nach Angaben des Auswärtigen Amtes bilaterale, europapolitische und internationale Fragen behandelt werden. Arbeitsgruppen sollen über Themen wie Kulturwissenschaft und Bildung, Terrorismusbekämpfung, die Lage im Nahen Osten und der arabischen Welt sowie die Partnerschaft zwischen der Türkei und Europa beraten.| 12.05.2013 12:00 Uhr
Neumarkt: Die Piraten beraten weiter über ihr Programm für die kommende Bundestagswahl. Dabei sollen zum Abschluss ihres Parteitags Bereiche wie Wirtschaft und Finanzen sowie die Europa- und Außenpolitik im Zentrum stehen. Außerdem steht der bereits zweimal vertagte Beschluss an, ob künftig alle Mitglieder verbindlich über ein Internet-Portal den inhaltlichen Kurs der Partei vorgeben können. Piraten-Chef Schlömer zeigte sich auf NDR Info zuversichtlich, dass der Parteitag ein Neustart ist. Die Piraten hätten frischen Wind, Mobilität, Kraft und Energie getankt. Schlömer betonte zugleich, er wolle sich selbst im Wahlkampf zurücknehmen, um anderen Kandidaten die Chance zu geben, sich zu profilieren.| 12.05.2013 12:00 Uhr
Berlin: Die Steuererhöhungspläne der Grünen stoßen auch in ihren eigenen Reihen auf Widerstand. Es sei eine hochgefährliche Gratwanderung, mit dem größten Steuererhöhungsprogramm aller Zeiten in den Wahlkampf zu ziehen, schreibt die Bundestagsabgeordnete Scheel im "Focus". Zwar sei unstrittig, dass sich starke Schultern gebührend am Gemeinwohl beteiligen sollten, eine zu hohe Gesamtbelastung bringe aber nicht automatisch mehr Gerechtigkeit, so Scheel weiter. Die Grünen hatten auf ihrem Parteitag Ende April ein Wahlprogramm beschlossen, das eine höhere steuerliche Belastung der Einkommen über 5.000 Euro im Monat sowie eine Vermögensabgabe vorsieht.| 12.05.2013 12:00 Uhr
Berlin: Angesichts der gestiegenen Zahl von Einbrüchen hat die Gewerkschaft der Polizei steuerliche Anreize für die Sicherung von Wohnungen gefordert. Anders als Vermieter könnten Eigenheimbesitzer Investitionen in die Einbruchsicherheit nicht von der Steuer absetzen, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende, Witthaut, der "Welt am Sonntag". Alternativ könnten auch zinslose Darlehen helfen, so Witthaut. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Wie das Blatt unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik berichtet, wurde 2012 bundesweit im Durchschnitt alle vier Minuten eine Wohnung aufgebrochen. Die Aufklärungsquote ging dagegen zurück.| 12.05.2013 12:00 Uhr
Hannover: Nach dem Skandal um falsch deklarierte Eier zieht Niedersachsen jetzt offenbar Konsequenzen. Nach Informationen des Magazins "Der Spiegel" soll mindestens ein zuständiges Prüf-Institut seine Zulassung verlieren. Landwirtschaftsminister Meyer kündigte außerdem an, die Zahl der staatlichen Öko-Kontrolleure zu erhöhen. Die Landesregierung wolle mehr Sicherheit für den Verbraucher, dass Bio-Lebensmittel auch nach den entsprechenden Standards produziert würden. Im Februar waren Verdachtsfälle wegen möglicherweise millionenfach falsch deklarierter Eier bekanntgeworden. Dabei sollen Hersteller vor allem aus Niedersachsen die Vorschriften zur Hühnerhaltung missachtet und die Tiere oft in überfüllten Ställen gehalten haben.| 12.05.2013 12:00 Uhr
Das Wetter: Am Nachmittag von West nach Ost Durchzug eines Regengebietes, später von Westen her etwas Sonnenschein, dazu einzelne Schauer oder Gewitter, 11 bis 17 Grad. In der Nacht nachlassende Schauer, örtlich aufklarend, Tiefstwerte 8 bis 4 Grad. Morgen dichte Wolken und leichter Regen, vom Harz bis zum Wendland meist trocken, in Mecklenburg-Vorpommern zeitweilig Sonnenschein, 11 bis 17 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag wechselnd bewölkt und örtlich Schauer, nach Osten hin freundlicher bei 12 bis 17 Grad. Am Mittwoch freundlich mit längerem Sonnenschein, nur ganz im Norden und Westen mehr Wolken und örtlich Schauer, 17 bis 24 Grad.| 12.05.2013 12:00 Uhr