NDR Info Nachrichtenarchiv
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Islamabad: Bei der Parlamentswahl in Pakistan ist es zu den befürchteten Anschlägen gekommen. Bei der Explosion eines Sprengsatzes in der Hafenstadt Karachi starben nach Angaben von Krankenhäusern mindestens elf Menschen, mehr als 30 wurden verletzt. Die Bombe war unweit eines Büros einer paschtunischen Regionalpartei detoniert. In der Stadt Peshawar erlitten acht Menschen Verletzungen, als eine Bombe in der Nähe eines Wahllokals explodierte. Im ganzen Land sind mehr als 620.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, um Anschläge auf Wähler und Wahllokale zu verhindern. Die radikalislamischen Taliban hatten mit Attentaten gedroht.| 11.05.2013 11:15 Uhr
Washington: US-Außenminister Kerry sieht "starke Beweise" für einen Chemiewaffeneinsatz durch syrische Regierungstruppen. Das betonte er in einem vom US-Außenministerium mitveranstalteten Online-Chat. Zugleich erklärte Kerry, dennoch setze er auf eine diplomatische Lösung. Wenn sich alle Seiten verantwortungsbewusst und verständigungsbereit zeigten, sei eine friedliche Beendigung des blutigen Bürgerkriegs möglich. Kerry unterstrich zugleich, dass eine Lösung nur ohne den syrischen Präsidenten Assad möglich sei. Russland und die USA hatten sich Anfang der Woche auf die Einberufung einer internationalen Konferenz zur Beendigung des blutigen Bürgerkriegs in Syrien verständigt. Zu dem Treffen in Genf sollen noch in diesem Monat alle an dem Konflikt beteiligten Gruppen aus Syrien kommen.| 11.05.2013 11:15 Uhr
Berlin: Der türkische Außenminister Davutoglu trifft am Nachmittag Angehörige der Mordopfer der rechtsterroristischen Zelle NSU. Das Gespräch findet in der Botschaft Ankaras in Berlin statt. Unter den zehn mutmaßlichen NSU-Opfern sind acht Männer mit türkischen Wurzeln. Gestern hatte das Oberlandesgericht München im Prozess um die Mordserie zwei Befangenheitsanträge der Verteidigung zurückgewiesen. Damit kann die juristische Aufarbeitung wie geplant am kommenden Dienstag fortgesetzt werden. Angeklagt sind die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und mögliche Helfer.| 11.05.2013 11:15 Uhr
Neumarkt: Die Piraten haben ihren Parteitag mit der Beratung des Programms für die Bundestagswahl fortgesetzt. Dazu lagen beim Treffen im bayerischen Neumarkt mehr als 250 Änderungsanträge vor. Der Vorstand hofft, dass Kernpunkte wie der gesetzliche Mindestlohn, ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Euro monatlich, die doppelte Staatsbürgerschaft oder bundesweite Volksentscheide beschlossen werden. Die neue politische Geschäftsführerin der Piraten, Katharina Nocun, rief ihre Partei dazu auf, sich wieder auf Sachthemen zu konzentrieren. Auf NDR Info sagte die 26-Jährige, es gehe darum, ein Gesellschaftskonzept zu entwickeln, das die Möglichkeiten und Chancen des technologischen Wandels für alle Lebensbereiche aufzeige. Nocun war gestern mit knapp 82 Prozent der Stimmen gewählt worden.| 11.05.2013 11:15 Uhr
Berlin: In Deutschland wird offenbar immer häufiger in Wohnungen eingebrochen. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik berichtet, gab es 2012 im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 8,7 Prozent bundesweit. Die Aufklärungsquote ging den Angaben zufolge dagegen im Jahresvergleich um 0,5 Prozent auf 15,7 Prozent zurück. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Schulz, sagte der Zeitung, es fehle fast überall kriminalistisch ausgebildetes Personal für eine qualifizierte Tatort-, Ermittlungs- und Analysearbeit. Den Beamten bleibe oftmals nur der polizeiintern sogenannte Beileidsbesuch bei den Geschädigten und die statistische Erfassung der Tat.| 11.05.2013 11:15 Uhr