NDR Info Nachrichtenarchiv
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Kundus: Bundeskanzlerin Merkel hat bei einem Truppenbesuch in Afghanistan der getöteten deutschen Soldaten gedacht. Der bis Ende kommenden Jahres geplante Abzug dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der verbleibenden Zeit der Militäreinsatz genauso gefährlich bleibe wie bisher, betonte Merkel im Bundeswehr-Feldlager Kundus. Am vergangenen Sonnabend war erstmals seit knapp zwei Jahren wieder ein deutscher Soldat beim Einsatz in Afghanistan getötet worden. Merkel ist gemeinsam mit Verteidigungsminister de Maizière noch bis zum Nachmittag in dem Land. Sie rief die Verantwortlichen in Afghanistan auf, die politischen und wirtschaftlichen Reformen voranzutreiben, damit der internationale Militäreinsatz als wirklicher Erfolg beendet werden könne.| 10.05.2013 11:15 Uhr
Berlin: In den Unionsparteien ist erneut ein Streit über die sogenannte Homo-Ehe und ihre steuerliche Behandlung entbrannt. Die CSU kritisierte den jüngsten Vorschlag von Bundesfinanzminister Schäuble. CSU-Generalsekretär Dobrindt sagte der "Berliner Zeitung", er sei gegen das Konzept eines Familien-Splittings. Das Ehegatten-Splitting werde auf jeden Fall bleiben. Dazu könne es weitere Leistungen für Eltern geben. Schäuble hatte sich gestern für ein Familiensplitting auch für schwule und lesbische Paare mit Kindern ausgesprochen. Der CDU-Politiker erklärte, der Gesetzgeber müsse veränderte gesellschaftliche Realitäten anerkennen.| 10.05.2013 11:15 Uhr
New York: Die US-Behörden haben eine Bande von sogenannten Cyber-Bankräubern gefasst. Die siebenköpfige Gauner-Gruppe soll Kreditkarten manipuliert und so umgerechnet rund 34 Millionen Euro erbeutet haben. Nach Justizangaben waren die Verdächtigen zunächst in die Computersysteme von Banken eingedrungen. Anschließend konnten sie weltweit an Automaten große Geld-Summen abheben. Die Ermittler sprachen von einem massiven Raubzug im Stile des 21. Jahrhunderts. Statt Pistolen und Masken seien Laptops und das Internet verwendet worden.| 10.05.2013 11:15 Uhr
Dhaka: Mehr als zwei Wochen nach dem Einsturz einer Fabrik in Bangladesch ist die offizielle Zahl der Toten auf mehr als tausend gestiegen. Ein Armeesprecher sagte, viele der Opfer hätten nur durch Ausweise oder Mobiltelefone in ihren Taschen identifiziert werden können. Bergungstrupps arbeiten noch immer mit schwerem Gerät in den Trümmern des Hochhauses nahe der Hauptstadt Dhaka. Dort sollen sich zum Unglückszeitpunkt etwa 3.000 Menschen aufgehalten haben. Die Polizei nahm inzwischen zwölf mutmaßliche Verantwortliche fest, unter ihnen den Besitzer des Gebäudes und leitende Mitarbeiter mehrerer Textilfirmen.| 10.05.2013 11:15 Uhr
Athen: Griechenland macht offenbar Fortschritte bei der Sanierung der Staatsfinanzen. Wie das Finanzministerium mitteilte, verkleinerte sich das Defizit von Januar bis April auf 330 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Fehlbetrag noch bei 1,7 Milliarden Euro gelegen. In den Daten ist jedoch nur der Haushalt der Zentralregierung berücksichtigt. Die Angaben der Sozialversicherung und Kommunen fehlen. Das Staatsdefizit soll nach Prognose der EU-Kommission im kommenden Jahr wieder unter der erlaubten Obergrenze von drei Prozent liegen.| 10.05.2013 11:15 Uhr
Zur Börse: Der Dax steigt um 0,6 Prozent auf 8.312. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 2,9 Prozent höher bei 14.608. Der Euro wird mit einem Dollar 29 97 gehandelt.| 10.05.2013 11:15 Uhr