NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Das Bundeskabinett will heute eine Verschärfung des Aktienrechts auf den Weg bringen. Aktionäre sollen künftig mehr Möglichkeiten bekommen, die Gehälter der Manager zu kontrollieren. Vorgesehen ist, dass künftig die Hauptversammlung der Anteilseigner einmal jährlich über die komplette Vergütung des Vorstands entscheidet und nicht mehr wie bisher der Aufsichtsrat. Eine gesetzliche Obergrenze wird es aber nicht geben. Außerdem befasst sich die Ministerrunde mit dem Zwischenbericht des Bundesverteidigungsministers zum Stand der Bundeswehrreform. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung darauf schreibt, beschäftigen die Streitkräfte derzeit noch etwas mehr als 190.000 Soldaten. Damit fehle nicht mehr viel, bis die Sollstärke von maximal 185.000 Soldaten erreicht sei.| 08.05.2013 08:45 Uhr
Berlin. In Deutschland verdienen offenbar immer mehr Menschen trotz eines Vollzeit- oder Teilzeitjobs zu wenig zum Leben. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die zusätzlich Hartz-IV erhalten, in den vergangenen vier Jahren kontinuierlich gestiegen. Demnach gab es im vergangenen Jahr etwa 323.000 Haushalte mit einem so genannten Aufstocker. Im Jahr 2009 waren es gut sechs Prozent weniger. Besonders stark sind dem Bericht zufolge Singles betroffen. Hier gab es bei den Aufstockern mit mehr als 800 Euro Bruttoverdienst einen Anstieg um 38 Prozent.| 08.05.2013 08:45 Uhr
Hamburg. Die SPD hat ihr Ziel bekräftigt, die Renten im Osten und im Westen bis zum Jahr 2020 anzugleichen. Auf NDR Info sagte die stellvertretende Parteivorsitzende Schwesig, 23 Jahre nach der Deutschen Einheit lasse sich nicht mehr erklären, warum die Renten in Ostdeutschland schlechter bemessen werden als in Westdeutschland. Eine Angleichung sei nicht nur eine Frage des Geldes, es gehe auch um die Anerkennung der Lebensleistung der Ostdeutschen. Zur Finanzierung sagte Schwesig, bei höheren Löhnen würden sich die Pläne zur Hälfte von selbst rechnen. Die übrigen Kosten müssten aus Steuermitteln finanziert werden. Die Renten in den neuen Bundesländern liegen derzeit bei etwa 89 Prozent des Westniveaus, vom Sommer an werden es rund 92 Prozent sein.| 08.05.2013 08:45 Uhr
Moskau: Russland und die USA wollen zur Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien stärker an einem Strang ziehen. Der russische Außenminister Lawrow sagte nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Kerry, man habe sich auf die Einberufung einer internationalen Konferenz möglichst noch in diesem Monat verständigt. Zu der Konferenz sollten alle an dem Konflikt beteiligten Gruppen aus Syrien kommen. Bisher vertraten Moskau und Washington in dem Konflikt unterschiedliche Positionen. Unterdessen gibt es in Syrien offenbar seit gestern Abend keinen Zugang mehr zum Internet. Auch die Telefone funktionierten nicht mehr, bestätigten Flüchtlinge, die seither die Grenze überquerten, sowie Revolutionsaktivisten, die Satellitenverbindungen nutzen. Vermutet wird, dass die Regierung von Präsident Assad die Kommunikation absichtlich stört.| 08.05.2013 08:45 Uhr