NDR Info Nachrichtenarchiv
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Berlin: Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kolat, hat zum Abschluss der Islamkonferenz Kritik an Bundesinnenminister Friedrich geäußert. Es habe keinen Dialog auf Augenhöhe gegeben, weil Friedrich vieles bestimmt habe, sagte Kolat auf NDR Info. Unter seinen Vorgängern Schäuble und de Maizière sei das Gesprächsklima wesentlich besser gewesen. Zudem habe Friedrich die Islamkonferenz stets aus sicherheitspolitischer Perspektive betrachtet. Um dies zu ändern, sollte das Treffen nach Kolats Worten in einem anderen Ministerium angesiedelt werden, beispielsweise im Familienministerium. Innenminister Friedrich zog hingegen ein positives Fazit. Der Dialog zwischen Staat und Islam habe sich gut entwickelt. In den kommenden Jahren sollten die Gespräche stärker regional ausgerichtet werden.| 08.05.2013 00:00 Uhr
Böblingen: Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie sind ohne Ergebnis vertagt worden. Nach der dritten Runde im Pilotbezirk Baden-Würtemberg sprachen sowohl IG Metall, als auch die Arbeitgeber von kontruktiven Gesprächen. Details nannten sie aber nicht. Die nächste Verhandlungsrunde findet am kommenden Montag statt. Die Arbeitgeber bieten für die bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigten 2,3 Prozent mehr Geld. Die Gewerkschaft will ein Plus von 5,5 Prozent. In ganz Deutschland hatten sich laut IG Metall auch gestern wieder zehntausende Beschäftigte an Warnstreiks und Kundgebungen beteiligt.| 08.05.2013 00:00 Uhr
Moskau: Die USA und Russland wollen den Bürgerkrieg in Syrien mit Hilfe einer internationalen Konferenz beilegen. US-Außenminister Kerry nannte als Ziel, Vertreter der Regierung sowie der Opposition an einen Tisch zu bringen. Das Treffen solle möglichst im Mai stattfinden. Ähnlich äußerte sich auch der russische Außenminister Lawrow. Kerry hatte sich in Moskau auch mit Präsident Putin um eine gemeinsame Linie beider Länder bemüht. Strittig ist unter anderem die Zukunft des syrischen Präsidenten Assad. Während Washington seinen Rücktritt fordert, gilt Moskau weiter als enger Partner des Machthabers.| 08.05.2013 00:00 Uhr
Washington: US-Präsident Obama hat die jüngsten Drohgebärden aus Nordkorea als wirkungslos bezeichnet. Obama sagte, die Führung in Pjöngjang könne keine Krisen mehr erzeugen und keine Zugeständnisse mehr erzwingen. Der Präsident äußerte sich nach einem Treffen mit der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye in Washington. Zuvor hatte es aus US-Regierungskreisen geheißen, das nordkoreanische Militär habe die beiden an der Ostküste stationierten Langstrecken-Raketen wieder von den Abschussrampen entfernt. Die USA gehen deshalb davon aus, dass derzeit keine akute Gefahr eines Raketenstarts in Nordkorea mehr besteht.| 08.05.2013 00:00 Uhr
Brüssel: Fahrer von Kleinlastern in der Europäischen Union müssen sich möglicherweise auf Einschränkungen einstellen. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments will ein Tempolimit von höchstens 120 Kilometer pro Stunde einführen, das über einen elektronischen Geschwindigkeitsregler kontrolliert wird. Ziel sei, den Benzinverbrauch zu senken. Außerdem sollen die Grenzen für den Ausstoß des Treibhausgases CO2 verschärft werden. Betroffen sind kommerziell genutzte Kleinlaster bis zu 3,5 Tonnen Gewicht. Den Plänen müssen noch das Parlament, die EU-Kommission und die Mitgliedsländer zustimmen.| 08.05.2013 00:00 Uhr
Berlin: Für den in Afghanistan gefallenen deutschen Elitesoldaten ist keine öffentliche Trauerfeier geplant. Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr teilte mit, die Zeremonie der sogenannten ehrenvollen Aufnahme des Hauptfeldwebels finde unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Kommando Spezialkräfte hatte seines Kollegen bereits heute in Masar-i-Scharif in Afghanistan gedacht. Der 32-Jährige war am Sonnabend von Taliban erschossen worden. Die genauen Operationen der KSK werden ebenso wie die Identität der Elitesoldaten stets geheim gehalten.| 08.05.2013 00:00 Uhr
Cuxhaven: Auf der Weser sind zwei große Containerschiffe kollidiert. Dabei sei Fracht über Bord gegangen, teilte das Havariekommando mit. Von den mehr als 40 Besatzungsmitgliedern beider Schiffe sei niemand verletzt worden. Warum die 300 beziehungsweise 150 Meter langen Frachter zusammenstießen, ist noch unklar. Die Weser wurde gesperrt, bis die verlorenen Container gesichert sind. Die beiden Havaristen sollen mit Schleppern nach Bremerhaven gezogen und auf Schäden untersucht werden.| 08.05.2013 00:00 Uhr
Das Wetter Es ist dicht bewölkt, gebietsweise teils kräftige Schauer, später von Süden her nachlassend und auflockernd, Tiefstwerte 15 Grad an der Havel bis 10 Grad an der dänischen Grenze. Am Tage vom nördlichen Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern zunächst stark bewölkt mit teils gewittrigem Regen, sonst Wechsel von Sonne und Wolken, im Verlauf von Südwesten wieder wolkiger und am Nachmittag erneut einzelne Schauer, Höchstwerte zwischen 19 Grad in Nordfriesland und 24 Grad an der Müritz.| 08.05.2013 00:00 Uhr