NDR Info Nachrichtenarchiv
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Frankfurt am Main: Der Deutsche Aktienindex ist auf ein neues Allzeithoch geklettert. Das Leitbarometer der deutschen Börse stieg zwischenzeitlich auf 8.171 Punkte. Im Moment liegt der DAX bei 8.169 Punkten. Das ist ein Plus von 0,7 Prozent. Händler nannten als Gründe die Hoffnung vieler Anleger auf gute Unternehmensgewinne und Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Zuvor hatte auch der Nikkei-Index in Japan deutliche Zuwächse verzeichnet. Er schloss bei 14.180 Punkten, was einem Plus von rund 3,6 Prozent entsprach. Der Euro wird derzeit mit einem Dollar 31 01 gehandelt.| 07.05.2013 12:15 Uhr
Berlin: Zum Auftakt der Deutschen Islamkonferenz haben die Vertreter der muslimischen Verbände gefordert, die Sicherheits- und Integrationspolitik zu trennen. Ein Sprecher der Jungen Islamkonferenz JIK sagte, die Vermengung dieser beiden Themenkomplexe sei fragwürdig. Ähnlich äußerten sich die Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kolat, und des Dachverbands der türkisch-islamischen Moscheegemeinden DITIB, Alboga. Alboga erklärte, die Verbände wollten von der Diskussion über die Sicherheit zu einer Partnerschaft mit dem Staat kommen. Die Auseinandersetzung mit dem Islam müsse aus dem Bundesinnenministerium ausgelagert werden. Ressortchef Friedrich hatte zu der letzten Deutschen Islamkonferenz in dieser Legislaturperiode eingeladen. Im Mittelpunkt steht der Kampf gegen Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamismus.| 07.05.2013 12:15 Uhr
Wiesbaden: Deutschland ist für Zuwanderer im vergangenen Jahr so attraktiv gewesen wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 2012 knapp 1,1 Millionen Menschen in die Bundesrepublik. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl damit um fast 125.000. Das Plus betrug demnach 13 Prozent. Zuletzt war die Zuwanderung im Jahr 1995 so groß. Nach Angaben der Statistiker kamen die Menschen vor allem aus den süd-europäischen Krisenländern wie Spanien, Griechenland oder Portugal.| 07.05.2013 12:15 Uhr
Dhaka: Fast zwei Wochen nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch ist die Zahl der Toten auf mehr als 700 gestiegen. Die Einsatzkräfte befürchten noch mehr Opfer. Wie lange es dauert, den Rest des Schuttbergs abzutragen, sei unklar. Hunderte Überlebende des Unglücks demonstrierten neben der Unglücksstelle für die Auszahlung ihrer ausstehenden Löhne. Fast 2.500 Menschen waren bei dem Einsturz verletzt worden. In dem Hochhaus befanden sich mehrere Textilfabriken, in denen auch für den europäischen Markt produziert wurde.| 07.05.2013 12:15 Uhr
Paris: Die französische Polizei hat sechs mutmaßliche Mitglieder der baskischen Terror-Organisation ETA festgenommen. Die Verdächtigen seien bei Paris, Bordeaux und Montpellier verhaftet worden, hieß es. Die Aktion wurde demnach gemeinsam mit den spanischen Behörden durchgeführt. Die Festgenommenen sollen dem logistischen Apparat der ETA angehören.| 07.05.2013 12:15 Uhr
Manila: Bei einem Vulkanausbruch auf den Philippinen sind fünf Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen drei deutsche Bergsteiger. Die Behörden gehen davon aus, dass sie an giftigen Gasen erstickt sind. Nach Angaben des Touristenführers war eine Gruppe von rund 20 Bergsteigern auf dem Weg zum Gipfel des 2.500 Meter hohen Mayon, als der Vulkan eine 500 Meter hohe Aschewolke und große Gesteinsbrocken in die Luft schleuderte. Der Mayon ist der aktivste Vulkan auf den Philippinen. Zuletzt war er vor knapp drei Jahren ausgebrochen.| 07.05.2013 12:15 Uhr