NDR Info Nachrichten vom 07.05.2013:

DAX erreicht neues Rekordhoch

Franfurt am Main: Der Deutsche Aktienindex ist auf ein neues Allzeithoch geklettert. Das Leitbarometer der deutschen Börse stieg zwischenzeitlich auf 8.160 Punkte. Im Moment liegt der DAX bei 8.149 Punkten. Händler nannten die Hoffnung vieler Anleger auf gute Unternehmensgewinne und billiges Geld der Notenbank als Gründe. Zuvor hatte auch der Nikkei-Index in Japan deutliche Zuwächse verzeichnet. Er schloss bei 14.180 Punkten, was einem Plus von rund 3,6 Prozent entsprach. Der Euro wird derzeit mit einem Dollar 30 78 gehandelt.| 07.05.2013 11:15 Uhr

Islamkonferenz startet mit Kritik

Berlin: Die Deutsche Islamkonferenz ist zu ihrer letzten Sitzung in dieser Wahlperiode zusammengekommen. Im Mittelpunkt steht der Kampf gegen Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamismus. Entsprechende Projekte für Jugendliche sollen stärker gefördert werden. Vor dem Treffen hatten Politiker und muslimische Verbände das Gesprächsforum infrage gestellt. Vertreter von SPD und FDP kritsierten wie die Türkische Gemeinde, Bundesinnenminister Friedrich habe immer wieder die Themen Sicherheit und Terrorismus in den Vordergrund gerückt. Die Probleme und Anliegen der rund vier Millionen Muslime seien dabei zu kurz gekommen. Das habe neues Misstrauen geschürt. Das Ministerium und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Böhmer, wiesen die Vorwürfe zurück. Böhmer sagte der "Passauer Neuen Presse", Friedrich sei ein Mann des Dialogs.| 07.05.2013 11:15 Uhr

Deutschland für Zuwanderer attraktiv

Wiesbaden: Deutschland ist für Zuwanderer im vergangenen Jahr so attraktiv gewesen wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 2012 knapp 1,1 Millionen Menschen in die Bundesrepublik. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl damit um fast 125.000. Das Plus betrug demnach 13 Prozent. Zuletzt war die Zuwanderung im Jahr 1995 so groß. Nach Angaben der Statistiker kamen die Menschen vor allem aus den süd-europäischen Krisenländern wie Spanien, Griechenland oder Portugal.| 07.05.2013 11:15 Uhr

Fabrikeinsturz: Mehr als 700 Tote

Dhaka: Fast zwei Wochen nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Bangladesch ist die Zahl der Toten auf mehr als 700 gestiegen. Die Einsatzkräfte befürchten noch mehr Opfer. Wie lange es dauert, den Rest des Schuttbergs abzutragen, sei unklar. Hunderte Überlebende des Unglücks demonstrierten neben der Unglücksstelle für die Auszahlung ihrer ausstehenden Löhne. Fast 2.500 Menschen waren bei dem Einsturz verletzt worden. In dem Hochhaus befanden sich mehrere Textilfabriken, in denen auch für den europäischen Markt produziert wurde. Das Unglück hatte in Bangladesch massive Proteste gegen die Arbeitsbedingungen und die mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen ausgelöst.| 07.05.2013 11:15 Uhr

Merkel berät mit Frauen über Spitzenämter

Berlin: Bundeskanzlerin Merkel kommt heute zu einem Erfahrungsaustausch mit Frauen in Führungs-Positionen zusammen. Es soll darüber diskutiert werden, wie es mehr Frauen in leitende Funktionen von Wirtschaft und Gesellschaft schaffen können. Dazu werden 75 weibliche Führungskräfte aus Firmen, Kultur, Verwaltung und Wissenschaft sowie 30 junge Frauen erwartet. Eine feste Frauenquote in Aufsichtsräten hatte die schwarz-gelbe Koalition im Bundestag kürzlich abgelehnt. Die Union will eine 30-Prozent-Quote vom Jahr 2020 an ins Wahlprogramm aufnehmen.| 07.05.2013 11:15 Uhr

Schlag gegen ETA in Frankreich

Paris: Die französische Polizei hat sechs mutmaßliche Mitglieder der baskischen Terror-Organisation ETA festgenommen. Die Verdächtigen seien bei Paris, Bordeaux und Montpellier verhaftet worden, hieß es. Die Aktion wurde demnach gemeinsam mit den spanischen Behörden durchgeführt. Die Festgenommenen sollen dem logistischen Apparat der ETA angehören.| 07.05.2013 11:15 Uhr

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Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

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