NDR Info Nachrichten vom 07.05.2013:

Deutschland für Zuwanderer attraktiv

Wiesbaden: Deutschland ist für Zuwanderer im vergangenen Jahr so attraktiv gewesen wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 2012 knapp 1,1 Millionen Menschen in die Bundesrepublik. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl damit um fast 125.000. Das Plus betrug demnach 13 Prozent. Zuletzt war die Zuwanderung im Jahr 1995 so groß. Nach Angaben der Statistiker kamen die Menschen vor allem aus den süd-europäischen Krisenländern wie Spanien, Griechenland oder Portugal.| 07.05.2013 09:15 Uhr

Islamkonferenz tagt bei Friedrich

Berlin: Die Deutsche Islamkonferenz tagt heute zum letzten Mal in dieser Wahlperiode. Bundesinnenminister Friedrich hat dazu zahlreiche Vertreter muslimischer Organisationen eingeladen. Am Tisch sitzen außerdem Teilnehmer von Bund, Ländern und Kommunen. Im Mittelpunkt des heutigen Treffens steht der Kampf gegen Extremismus. Die Gespräche finden allerdings unter schwierigen Vorzeichen statt. Mehrere Religionsverbände haben den Sinn der Islamkonferenz infrage gestellt. Sie kritisieren, Innenminister Friedrich habe das Thema Sicherheit und Terrorismus zu sehr in den Vordergrund gerückt.| 07.05.2013 09:15 Uhr

Nebenkläger kritisieren NSU-Prozess

München: Vertreter der Nebenklage beim NSU-Prozess haben den Verlauf des ersten Verhandlungstages als enttäuschend bewertet. Die Befangenheitsanträge der Verteidigung gegen den Vorsitzenden Richter Götzl seien unbegründet, sagte Rechtsanwalt Daimagüler der "Berliner Zeitung". Er vertritt in dem Prozess zwei Opferfamilien. Der Anwalt kritisierte auch die Hauptangeklagte Beate Zschäpe. Sie sei im Gerichtssaal arrogant aufgetreten und habe es genossen, im Mittelpunkt zu stehen. Andere Vertreter der Nebenklage äußerten ihr Unverständnis über die Unterbrechung der Verhandlung um eine Woche. Über die Befangenheits-Anträge hätte gestern entschieden werden können. Der Prozess wird am kommenden Dienstag fortgesetzt.| 07.05.2013 09:15 Uhr

Steinbrück rügt Spitze von Bayern München

Berlin: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hat die Entscheidung des Aufsichtsrates vom FC Bayern München kritisiert, an seinem Vorsitzenden Hoeneß festzuhalten. Die Mitglieder des Kontrollgremiums hätten die Verhaltensregeln, die in ihren eigenen Unternehmen gelten, auf den Fußballverein übertragen müssen, sagte Steinbrück. Hoeneß hätte sein Amt wenigstens ruhen lassen müssen. Der Aufsichtsrat des FC Bayern hatte gestern entschieden, dass Hoeneß trotz seiner Steueraffäre vorerst Chef des Kontrollgremiums und Clubpräsident bleiben soll.| 07.05.2013 09:15 Uhr

Brasilien will 6.000 kubanische Ärzte

Rio de Janeiro: Brasilien und das sozialistische Kuba wollen ihre Zusammenarbeit im Gesundheitswesen vertiefen. Dazu sollen 6.000 kubanische Ärzte nach Brasilien kommen, um in besonders armen Gegenden zu arbeiten. Noch ist unklar, welchen Aufenthaltsstatus die Mediziner bekommen sollen. Auch in Venezuela sind seit Jahren tausende Ärzte und medizinische Helfer aus Kuba im Einsatz.| 07.05.2013 09:15 Uhr

USA: Drei entführte Frauen befreit

Cleveland: Im US-Bundesstaat Ohio sind drei seit langem vermisste Frauen lebend gefunden worden. Sie wurden offenbar jahrelang in einem Haus gefangen gehalten. Drei Männer wurden festgenommen. Offenbar handelt es sich um Brüder. Zwei der drei entführten Frauen waren noch Teenager, als sie das letzte Mal gesehen wurden. Mindestens eine von ihnen brachte während der Gefangenschaft ein Kind zur Welt. Der gerufene Notarzt sagte einem Lokalsender, den Frauen gehe es gesundheitlich gut.| 07.05.2013 09:15 Uhr

Börse Kompakt

Zur Börse: Der Dax steigt um 0,2 Prozent auf 8.126. In Tokio schloss der Nikkei-Index um 3,6 Prozent höher bei 14.180. Der Euro wird mit einem Dollar 30 82 gehandelt.| 07.05.2013 09:15 Uhr

Meldungsarchiv
Radio Nachrichtensprecher im Studio © NDR Fotograf: Christine Raczka
 

NDR Info Nachrichtenarchiv

Alle NDR Info Nachrichten zum Nachlesen. mehr